Bewerbung im Bereich Forschung.

Deine Welt ist die Forschung und Entwicklung. Mit unseren Tipps wird deine Bewerbung zur Eintrittskarte.

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  1. Bewerbungsvorlagen.

    Im Bereich Forschung und Entwicklung bevorzugen Personaler die klassische Variante.

  2. Bestandteile deiner Bewerbung.

    Zu jeder guten Bewerbung gehören

    • ein Anschreiben,
    • ein Lebenslauf und
    • Anlagen.

    Zu den Anlagen gehören zum Beispiel deine Hochschulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, aber auch eine Publikationsliste – solltest du schon Arbeiten zu forschungsrelevanten Themen veröffentlicht haben. Gerade mit der Publikationsliste zeigst du dem Personaler deine bisherigen Schwerpunkte, aber auch, inwieweit die Forschung der ausgeschriebenen Stelle mit deinen bisherigen Erfahrungen zusammenpasst.

  3. Das Anschreiben in der Forschung.

    Im Anschreiben gehst du auf deine Kenntnisse und Erfahrungen ein, die dich für die Stelle in der Forschung und Entwicklung qualifizieren. Dabei ist es besonders wichtig, dass du deine eigenen Stärken nicht nur nennst, sondern diese mit konkreten Beispielen untermauerst. Hast du beispielsweise hochkarätige Speaker für deinen Wissenschaftsverein an der Hochschule organisiert? Dann zeugt das von Organisationstalent und Kommunikationsstärke. Im Praktikum hast du eigenständig ein Laborprojekt betreut? Das stellt deine strukturierte Arbeitsweise unter Beweis.

    Am Ende des Anschreibens ist dann Platz für dein frühestes Einstiegsdatum, deine Gehaltsvorstellungen sowie der Vermerk, dass du dich auf das persönliche Kennenlernen freust.

    No-Gos im Anschreiben.

    Copy/Paste – Gehst du nicht im Detail auf die geforderten Fähigkeiten für die ausgeschriebene Stelle ein, erweckt das schnell den Anschein einer lieblosen und vor allem unpersönlichen Bewerbung. Versuche daher, für jedes Anschreiben einen individuellen Einstieg zu finden und in deiner Bewerbung immer einen deutlichen Bezug zur Stelle sowie zum Unternehmen herzustellen.

    Zu abstrakt – „Derzeit beschäftige ich mit Forschung XYZ“ ist zwar eine nette Aussage, aber oftmals kann sich der Personaler nicht immer etwas darunter vorstellen. Stelle stattdessen wesentliche Punkte deiner Forschung vor, gehe auf Forschungsfragen ein oder berichte von deinen Erfahrungen, die du als Teil des Laborteams gemacht hast.

    Schachtelsätze – Auch wenn komplizierte Sprache in der Forschung oft an der Tagesordnung ist, solltest du das Anschreiben kurz und knapp halten. Schließlich hast du nur eine Seite. Sieh es daher eher als Abstract statt als Essay an.

  4. Lebenslauf für die Forschung.

    Im Lebenslauf listest du neben deinen persönlichen Daten deine fachlichen Angaben auf. Deine Ausbildungsstationen sowie deinen beruflichen Werdegang zählst du dabei antichronologisch auf, also immer das Neueste zuerst.

    Ausbildung.

    Hier nennst du den Zeitraum deines naturwissenschaftlichen Hochschulstudiums, deine Fächer, Schwerpunkte, aber auch das Thema deiner Abschlussarbeit. In diesem Abschnitt kannst du auch Auslandsaufenthalte während des Studiums auflisten.

    Beruflicher Werdegang.

    Unter diesem Punkt listest du beispielsweise auf, bei welchen Forschungsinstituten du Erfahrungen als Werkstudent gesammelt hast und was deine Aufgaben dort waren. Dabei stellst du die Erfolge in den Vordergrund, die für die Forschungsstelle besonders relevant sind.

  5. Typische Fragen im Vorstellungsgespräch.

    Hat deine Bewerbung überzeugt, folgt das Vorstellungsgespräch. Hier stellt der Personaler zunächst das Unternehmen vor sowie das Anforderungsprofil der Stelle. Hast auch du dich kurz selbst präsentiert, versucht der Personaler mittels Fragen zum Werdegang und deinen persönlichen sowie fachlichen Kompetenzen noch mehr über dich herauszufinden. Typische Fragen findest du hier.

    Allgemeine Fragen.

    • Wieso interessieren Sie sich für unser Institut?
    • Was reizt Sie an der Forschung und Entwicklung?
    • Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

    Fachliche Fragen.

    • Warum haben Sie dieses Thema für Ihre Abschlussarbeit gewählt?
    • Welche Vorlesungen haben Sie am meisten interessiert?
    • Haben Sie Erfahrung in der Befragung von Nutzern?

    Stressfragen.

    • Beschreiben Sie eine Situation in Ihrem Werdegang, bei der die Arbeit im Team nicht funktioniert hat und wie Sie damit umgegangen sind.
    • Ihren Abschluss haben Sie bereits seit einigen Monaten in der Tasche. Warum haben Sie bisher noch keine Stelle gefunden?

    Eigene Fragen.

    • Wie groß ist das Team?
    • Wie sieht die Einarbeitung aus?
    • Mit welchen Abteilungen werde ich besonders eng zusammenarbeiten?
    • Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten?

    Fragen zu Themen wie Urlaub, Arbeitszeiten und Gehalt solltest du hintenanstellen.

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