Focus Money Auszeichnung - Beste Jobbörse

7584 Jobs für Berufseinsteiger. Jetzt suchen!

Wichtiges zuerst!

Das Eisenhower-Prinzip

Das Eisenhower-Prinzip

Oft sind viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. In solchen Situationen ist es wichtig, die Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit zu sortieren, um beispielsweise zeitliche Fristen einzuhalten und dadurch negative Konsequenzen für sich oder das Unternehmen zu vermeiden. Das sogenannte Eisenhower-Prinzip kann Anwendern bei der Einteilung der Aufgaben helfen. ABSOLVENTA erklärt, wie das Prinzip funktioniert.

Der ehemalige amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower ist der Namenspatron des Eisenhower-Prinzips. Dieses erfasst die Dringlichkeit und Wichtigkeit jeder Aufgabe und ermittelt Prioritäten. Allerdings geht es dabei in erster Linie um die Entscheidung, welche Aufgaben der Anwender delegieren kann und welche er selbst erledigen sollte.

Die Basis des Eisenhower-Prinzips ist die ABC-Analyse, die wie das Pareto-Prinzip einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund hat. Als Entscheidungshilfe wählt der Anwender eine Matrix oder eine Entscheidungstafel. Die Oberkategorien sind "Wichtigkeit" und "Dringlichkeit", die Unterkategorien „wichtig/nicht wichtig“ und „dringend/nicht dringend".

Eisenhower-Prinzip ordnet nach Wichtigkeit und Dringlichkeit

Der Anwender erfüllt zunächst die Aufgaben, die wichtig und dringend sind und fährt dann mit den Aufgaben fort, die ebenfalls wichtig sind, jedoch eine geringere Dringlichkeit aufweisen. Die „nicht wichtigen“ Aufgaben kann er entweder delegieren oder aber hinten anstellen. Projekte, die weder besonders wichtig noch dringlich sind, kann er delegieren oder sogar verwerfen.

Praktisch angewendet hieße das etwa bei einem Auftrag für eine Werbeagentur:

Die höchste Priorität hat das Projekt, das schnell erledigt werden muss und einen hohen Wert hat. Danach folgt das Projekt, das ebenfalls einen hohen Nutzen bringt, aber ein größeres Zeitlimit hat. Bei dem Eisenhower-Prinzip ist Wichtigkeit bedeutsamer als Dringlichkeit. Allerdings können besonders dringende Projekte auch einem noch wichtigeren Projekt vorgezogen werden, wenn dessen Zeitlimit in weiter Ferne liegt. Welches Projekt im Einzelfall wichtiger ist, muss jeder für sich entscheiden.

Delegieren mit dem Eisenhower-Prinzip

Das Eisenhower-Prinzip ist vor allem für Personen in Führungspositionen sinnvoll. Angestellte in ranggleichen Positionen können sich in der Regel nicht gegenseitig Aufgaben delegieren, sondern sich nur gegenseitig aushelfen. Jedoch können sie sie an hierarchisch tiefer positionierte Angestellte, wie Praktikanten oder Aushilfen, unwichtige und nicht dringende Aufgaben delegieren.

>> Weitere Infos und Tipps zum Zeitmanagement

Über den Autor

Hannes Reinhardt
Hannes Reinhardt

Redaktionsprakti Hannes kommt frisch von der Uni und schreibt bei ABSOLVENTA über die Möglichkeiten, die sich jungen Berufseinsteigern heute bieten.

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Case Study Lösung
Strukturiert vorgehen!

Case Study Lösung

Keine Bange: Wichtiger als die eine exakte Lösung einer Casey Study ist es, analytisch vorzugehen, die Entscheidungen und Lösungswege logisch nachvollziehbar darzustellen und schließlich gut zu begründen. Tipps von ABSOLVENTA.

Zum Artikel
Arbeiterbild: Homo Oeconomicus
Was steckt hinter dem BWL-Begriff?

Arbeiterbild: Homo Oeconomicus

Der Homo Oeconomicus bezeichnet einen wirtschaftlich „vernünftig“ handelnden  Durchschnittsmenschen. Die Vernachlässigung der Gefühle, Vorlieben und Beziehungen führt aber zu Problemen. In der Realität ist er nicht anzutreffen - weder als Konsument, noch im Job.

Zum Artikel
Berufseinstieg bei SKS: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg bei SKS: Erfahrungen

Alexander T. (28) hat International Business Economics an der Maastricht University studiert. Anschließend gelang ihm der Berufseinstieg bei der SKS Unternehmensberatung. Im Interview mit ABSOLVENTA berichtet er vom Auswahlprozess und gibt spannende Einblicke in seinen Berufsalltag bei der mittelständischen Manageme...

Zum Artikel