Personaler-Umfrage: Rechtschreibfehler und andere Bewerbungssünden

Personaler-Umfrage: Rechtschreibfehler und andere Bewerbungssünden

Die deutsche Wirtschaft erholt sich langsam, doch die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist für viele Bewerber immer noch schwierig. Große Unternehmen erhalten auf eine ausgeschriebene Stelle nicht selten hunderte Bewerbungen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, mit einem qualitativ hochwertigen Bewerbungsschreiben aus der Masse hervorzustechen. Welch große Rolle dabei Rechtschreibung und Ausdruck spielen, zeigt jetzt eine Umfrage von Alma Mater und Karrierebibel.de  – ein Plädoyer auf die Sorgfalt.

Umfrage unter 260 Personalern

„Bewerbungsfehler – wann wird es Ihnen zu bunt?“ Unter diesem Motto befragte Alma Mater und der Job- und Karriereblog Karrierebibel.de Personaler von 260 Unternehmen. Mit der Umfrage wollten sie beispielsweise herausfinden, wie viele Tippfehler Personaler akzeptieren und was die schlimmsten Bewerbungssünden seien.

Bewerbungssünden

Das Ergebnis: Rechtschreibung spielt für die Personaler eine herausragende Rolle. Bei einem Drittel der Personalverantwortlichen erhält der Bewerber schon bei mehr als einem Fehler in der Bewerbung eine Absage. Enthält das Bewerbungsschreiben mehr als drei Fehler, hat es nur noch bei 30% der Personaler eine Chance. Auch in der Rubrik „schlimmste Bewerbungssünden" liegen Rechtschreibfehler und eine unangemessene Sprache ganz weit vorne. Insbesondere eine falsche Schreibung ihres Namens oder der Firmen-Adresse stoßen bei Personalern auf Ablehnung.

Weniger ist oft mehr

Das Ergebnis erstaunt nur auf den ersten Blick. Personaler müssen fähige Kandidaten aus einem großen Pool von Bewerbern auswählen. Wer Bewerbungen mit Rechtschreibfehlern verschickt, lässt mit seiner Nachlässigkeit den Schluss zu, dass er kein wirkliches Interesse an dem Unternehmen hat. Deshalb sollte ein Bewerber lieber weniger Bewerbungen verschicken und diese mit Sorgfalt verfassen. Dazu gehört auch ein persönliches, auf das Unternehmen angepasstes Anschreiben. Massenbewerbungen sind nur selten erfolgsversprechend.

Immer mehr Personaler googeln nach Bewerbern

Außerdem – das stellte die Studie auch fest – sollte man vor allem vor einer Bewerbungsphase auf seine Online-Reputation achten. 62 Prozent der Personaler überprüfen die Internetprofile ihrer Bewerber, um über die Bewerbungsunterlagen hinaus an zusätzliche Infos zu gelangen. Am liebsten recherchieren sie dazu bei Xing, gefolgt von Google und Facebook. Hier bekommst Du Tipps für eine gute Online-Reputation, damit Deine Bewerbung nicht an einem negativen Online-Image scheitert.

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Weitere Bewerbungstipps erhältst Du in unserem Karriere-Guide zum Thema Bewerbung.

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