HR-Trends 2022: Change Management & New Leadership.

HR-Trends 2022: Change Management & New Leadership.

Das müssen Sie wissen.

  • Durch die Pandemie wurde die Digitalisierung in vielen Bereichen vorangetrieben; hybride und agilere Arbeitswelten sind auch in kleineren Unternehmen zum Standard geworden.
  • Passen Sie Ihre HR-Maßnahmen an das New Normal an, um auch zukünftig auf unsichere Situationen reagieren zu können und damit dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein.
  • 2022 droht eine Kündigungswelle – das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter sollte ganz weit oben auf Ihrer Liste stehen.

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1. Change Management

Die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die schnelle und koordinierte Anpassung an unvorhersehbare Veränderungen ist. Nachdem wir uns alle langsam an die unstete Situation gewöhnt haben, wissen wir: Der Schlüssel zum Erfolg ist Change Management. Change Management bezeichnet die planvolle Führung von Veränderungsprozessen. Aus den letzten beiden Jahren haben wir gelernt, dass Unternehmen zukünftig nur dann erfolgreich sein können, wenn sie in der Lage sind, sich schnell und vor allem effizient an neue Szenarien anzupassen. Diese Anpassung umfasst verschiedene Prozesse: Planung, Kommunikation, Befähigung, Umsetzung, Steuerung und Kontrolle.

Change Management hängt zum großen Teil davon ab, Lehren aus den vergangenen Anpassungsprozessen zu ziehen und diese auf erneute unsichere Situationen anzuwenden. Ist Ihr Unternehmen in dieser Hinsicht agil, sind Sie dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus.

2. Resilienz & Employer Wellbeing

Grundlagen für effektives Change Management sind aber nicht nur agile Führungskräfte, sondern vor allem resiliente Mitarbeiter:innen*. Resilienz ist die innere Widerstandsfähigkeit, den kleinen und großen Krisen zu trotzen, dabei psychisch und physisch gesund zu bleiben und daran im besten Fall noch zu wachsen. Kein Wunder also, dass nach den großen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durch Corona der flexible Umgang mit Stress, also Resilienz, im Mittelpunkt steht. Denn wer selbst anpassungsfähig ist, hat auch die Möglichkeit, berufliche Anpassungen zu verbessern und erleichtern.

Jeder dritte Arbeitnehmer hat psychisch unter dem Arbeiten im Home Office gelitten (Quelle: Deutschland-Barometer Depression 2021). Besonders Mitarbeiter in Führungspositionen fühlen sich ausgebrannt und stehen unter hohem Leistungsdruck. Doch ohne psychisch und physisch gesunde Mitarbeiter funktioniert kein Unternehmen. Das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter sollte für Sie 2022 also im Mittelpunkt stehen. Arbeiten Sie an einer ausgewogenen Work-Life-Balance Ihrer Mitarbeiter und bieten Sie darüber hinaus z. B. Coachings zu Stressmanagement und Maßnahmen zur Burnout-Prävention an.

3. Flexibilität beibehalten

Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen gezwungen, ihre Mitarbeiter ins Home Office zu schicken. Die Unternehmen, die auch davor schon auf Remote Work gesetzt haben, waren gut gewappnet und konnten relativ problemlos von zuhause aus weiter arbeiten. Doch viele Unternehmen traf die Umstellung auch unvorbereitet.

Wichtig ist, die Arbeit aus dem Homeoffice nicht nur als Übergangslösung zu sehen, sondern daran festzuhalten und flexibles Arbeiten in den Unternehmenswerten zu verankern. Denn die meisten Arbeitnehmer kommen gut mit dem mobilen Arbeiten klar und äußern sich positiv zur verbesserten Work-Life-Balance. „Meine aktuelle Arbeit im Homeoffice ermöglicht es mir, Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren“, meinen 77 Prozent der Arbeitnehmer (Quelle: Konstanzer Home Office Studie, Universität Konstanz, 2020). Knapp die Hälfte aller Befragten hat außerdem das Gefühl, im Homeoffice die Arbeit viel effektiver zu erledigen als sonst.

Vorteile des Homeoffice aus Sicht der Arbeitnehmer

Vorteile Prozent
Ich gewinne durch das Homeoffice eine Menge Zeit, weil der Weg zur Arbeit wegfällt. 68 %
Ich kann durch Homeoffice Beruf und Familie besser miteinander verbinden. 66 %
Ich kann meine Arbeitszeit im Homeoffice besser über den Tag verteilen 65 %
Ich kann im Homeoffice produktiver arbeiten als an meinem normalen Arbeitsplatz im Betrieb/Büro. 56 %
Ich empfinde die Arbeit im Home Office angenehmer als an meinem normalen Arbeitsplatz im Betrieb/Büro. 54 %

Dass Remote Work möglich ist und viele Arbeitnehmer auf den Geschmack von flexiblen Arbeitsmodellen gekommen sind, wissen wir nun also. Vier von zehn Jobsuchenden würden einen Job ohne die Möglichkeit auf Homeoffice übrigens gar nicht mehr annehmen (Quelle: CHRIS, 2020). Und Unternehmen können es sich beim aktuellen Fachkräftemangel einfach nicht leisten, auf diese Talente zu verzichten. Die Devise für 2022 lautet also, flexible Arbeitsmodelle beizubehalten und – mehr noch – fest in den Unternehmenswerten und auch im Arbeitsvertrag zu verankern. Damit signalisieren sie, dass das flexible Arbeiten nicht nur eine Übergangslösung war.

Grundvoraussetzungen für Remote Work

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen, um die Arbeit aus dem Home Office so effektiv und angenehm wie möglich zu gestalten und flexibles Arbeiten fest in Ihren Unternehmenswerten zu verankern:

Was brauchen unsere Mitarbeiter, um gut remote arbeiten zu können?
Welche Veränderungen bringt die Arbeit von zuhause mit sich?
Wie können wir trotz Distanz Teamzusammenhalt schaffen?

Um flexibel und agil arbeiten zu können und vor allem auf weitere Veränderungen der Arbeitswelt vorbereitet zu sein, müssen folgende technische und strukturelle Grundvoraussetzungen gegeben sein:

Voraussetzung Check
Moderne Arbeitsgeräte und stabiler Internetzugang
Zugriff auf alle Dateien über Cloud
Projektmanagement-Tools & Ticketsysteme
Kommunikationstools, Instant-Messaging-Dienste
Regelmäßige Meetings über Video-Chat

Nach 1,5 Jahren Corona-Pandemie und der Umstellung aufs Home Office ist 2022 der Zeitpunkt, um Learnings zu ziehen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuelle Situation und fragen Sie sich: Welche Probleme hatten die Mitarbeiter bei der Umstellung auf die virtuelle Arbeit? Was funktioniert remote noch nicht so gut wie im Büro? In welchen Bereichen gibt es noch Verbesserungspotenzial?

4. Der Kündigungswelle entgegenwirken

Nachdem die Pandemie unseren Arbeitsmarkt ziemlich durcheinander gewirbelt hat, entwickeln auch viele Mitarbeiter ein ganz anderes Mindset zum Arbeitsleben. In der Krise merkten viele Angestellte, wie sehr sich ihr Arbeitgeber um ihr Wohlbefinden kümmert – oder eben leider nicht. Außerdem reflektierten viele Arbeitnehmer ihre tägliche Arbeit und sehnen sich nun nach frischem Wind in Form einer neuen beruflichen Herausforderung. Das Resultat: Die Wechselwilligkeit ist größer als je zuvor. Da mittlerweile auch die meisten Unsicherheiten eine Art Routinezustand geworden sind, rollt 2022 auf die meisten Arbeitgeber eine große Kündigungswelle hinzu. Gegen diese können Sie aber aktiv entgegenwirken, indem Sie auf das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter achten und deren Bindung zum Unternehmen stärken.

Doch wie lässt sich eine motivierende Mitarbeiterkultur aufrechterhalten, wenn man nicht räumlich zusammenarbeiten kann? Die guten Nachrichten: Mitarbeiterbindung geht auch auf Distanz. Allerdings gibt es ein paar Punkte, die Sie dabei beachten sollten.

Selbstorganisation unterstützen

Während der Arbeit aus dem Homeoffice verlangen Führungskräfte von Ihren Mitarbeitern viel Disziplin, Engagement und Selbstorganisation. Auf der anderen Seite benötigen Arbeitnehmer Entscheidungsfreiheit und ihnen muss Vertrauen seitens der Vorgesetzten entgegengebracht werden, damit die selbstständige Arbeit von zuhause funktioniert.

Die oben erwähnten Tools und Programme zum Projektmanagement sind der erste Schritt zu einem guten Arbeitsrhythmus, der auch remote funktioniert. Projekte von Anfang an gut zu strukturieren, hilft dabei, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und die Aufgaben der Einzelnen zu managen. Dabei ist es wichtig, auf die individuellen Arbeitsweisen der Kollegen einzugehen und diejenigen zu unterstützen, die hier auf Probleme stoßen. Interne oder externe Coachings zum strukturierten Arbeiten oder Selbstorganisation können dabei helfen.

! TIPP

Zeitmanagementsysteme helfen, Arbeitnehmern einen besseren Überblick über ihre Arbeitszeit zu geben und keine Überstunden zu machen, wie es im Home Office schnell aus Versehen passieren kann.

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Regelmäßiger Austausch mit Vorgesetzten

Auch wenn Führungskräfte ihren Mitarbeitern vertrauen und Projekte genau im Zeitplan liegen, ist es unverzichtbar, regelmäßig in Austausch zu treten. Dies sollte keinesfalls der Kontrolle dienen, sondern vielmehr einen anregenden Austausch über Projekterfolge und Verbesserungspotenzial bieten. Ebenso helfen individuell definierte Meilensteine dabei, die Mitarbeitermotivation aufrecht zu erhalten.

Darüber hinaus sind Tools oder Umfragen nützlich, um die Stimmung der Kollegen einzufangen. Diese können offen oder anonym durchgeführt werden. Gerade anonyme Umfragen geben natürlich eine möglichst realistische Ansicht der aktuellen Mitarbeiterzufriedenheit wieder. Auch eine gesunde Feedback-Kultur trägt maßgeblich dazu bei, die positive Stimmung untereinander aufrecht zu erhalten und die Zusammenarbeit untereinander zu verbessern.

Soziale Kontakte unter Mitarbeitern fördern und pflegen

Auch beim Mobilen Arbeiten gibt es eine Kehrseite der Medaille: Rund ein Drittel der Arbeitnehmer fühlt sich bei der Arbeit im Homeoffice isoliert (Quelle: Konstanzer Home Office Studie, Universität Konstanz, 2020). Hier liegt es klar an der Personalführung, eine gesunde Arbeitssituation zu schaffen, in der die Chancen des flexiblen Arbeitens optimal genutzt werden können.

Feste Meetings mit Video-Chat sorgen dafür, dass man sich auch mal (fast) persönlich sieht. Das kann ein Projektmeeting sein, aber auch ein kurzes, morgendliches Treffen, bei dem die Tagesaufgaben besprochen werden.

Auch gemeinsame digitale Mittagspausen und After-Work-Events, bei denen nicht nur über Berufliches gesprochen wird, lockern den Alltag enorm auf. Im Homeoffice muss man aktiv daran arbeiten, den Kontakt zu den Kollegen aufrecht zu erhalten und so für ein harmonisches Arbeitsklima zu sorgen.

Teams müssen neu zusammenwachsen

Hinzu kommt, dass sich das Verhältnis innerhalb vieler Teams geändert hat: Mittlerweile sind es nicht nur Einzelne, sondern fast die Hälfte oder teils gar die Mehrheit des Teams, die seit der Corona-Pandemie rekrutiert wurden und die Arbeit größtenteils aus dem Homeoffice kennen. Personalverantwortliche müssen unbedingt verhindern, dass zwischen ihnen und den Mitarbeitern, die das Unternehmen noch aus Bürozeiten kennen, eine Kluft entsteht. Re-Onboarding für alle Mitarbeiter ist gefragt – die Teams müssen neu zusammenwachsen und gemeinsame Strukturen und Prozesse finden.

Individuelle Lösungen finden

Führungskräfte dürfen ihre Mitarbeiter keinesfalls als homogene Gruppe sehen, sondern müssen gerade jetzt auf individuelle Bedürfnisse der einzelnen Kollegen achten. Sind einzelne Mitarbeiter überfordert und brauchen Unterstützung? Oder sind einige im Homeoffice gar unterfordert und wollen mehr Förderung? Haben einige Teammitglieder Probleme, Privatleben und Beruf unter einen Hut zu bekommen und benötigen Unterstützung bei der Kinderbetreuung?

! TIPP

Personalverantwortliche müssen nun verstärkt an ihrer Führungsstrategie arbeiten, um Mitarbeiter bei der Anpassung an ihr neues Arbeitsumfeld zu begleiten. Dabei geht es weniger um Leistung und Prozesse, sondern eher darum, jedes Teammitglied dabei zu unterstützen, neue Herausforderungen zu meistern.

Sind Sie ein guter Arbeitgeber?

Wenn ja, dann sagen Sie es potentiellen Bewerber:innen über ein Unternehmensprofil. Wie das geht?

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5. Recruiting mit Distanz

In unsicheren Zeiten tendieren viele Unternehmen dazu, ihre Recruiting-Maßnahmen herunterzufahren oder Einstellungsverfahren gar zu pausieren. Doch wie wir jetzt mittlerweile sehen, könnten diese stetigen Veränderungen der neue Normalzustand werden. Deshalb sollten Sie 2022 auf keinen Fall Abstriche beim Recruiting machen. Folgende drei Gründe sprechen dafür:

  1. Im Laufe der Pandemie ist die Wechselwilligkeit der Arbeitnehmer immer größer geworden. Diese Situation können Sie sich zum Vorteil machen und neue Talente an Bord holen.
  2. Unternehmen, die nicht aufhören zu hiren, halten das Rad am Laufen und kommen schneller wieder in einen Rhythmus.
  3. Ein Recruiting-Stopp bleibt nicht unbemerkt und könnte für Ihr Unternehmen Imageschäden nach sich ziehen. Auch bei potenziellen Bewerbern riskieren Sie so, in Vergessenheit zu geraten. Bleiben Sie also am Ball!

In Zeiten wie diesen spüren Führungskräfte, wie wichtig gelebte Agilität und Digitalisierung sind. Das Recruiting muss plötzlich komplett digital ablaufen, vom ersten Telefonat bis hin zur Besichtigung des Arbeitsplatzes. Hier müssen Sie vor allem technisch gut ausgestattet sein.

Doch wie findet man momentan überhaupt potenzielle Kandidaten? Gerade jetzt sind Arbeitnehmer verständlicherweise weniger wechselwillig als sonst – aber sie sind auch nicht desinteressiert. Hier ist die Devise: Sichtbar sein und aktiv werden!

Sichtbarkeit erhöhen

Die Karriereseite auf der Unternehmenswebsite zu befüllen, ist ein guter Anfang, aber reicht definitiv nicht aus. Gerade jetzt, wo viele Menschen nicht unbedingt auf Jobsuche, aber doch interessiert an Angeboten sind, können Sie mit direkter Ansprache punkten. Nutzen Sie Online-Jobbörsen, um Ihre Stellenanzeigen möglichst breit zu streuen. Behalten Sie hier auch die Bewertungen Ihres Unternehmens auf Arbeitgeberbewertungsportalen im Auge und reagieren Sie auf die Kommentare, wenn nötig. Auch anhand dieser Bewertungen holen sich potenzielle Bewerber erste Einblicke in Ihr Unternehmen.

Da Karrieremessen zurzeit nicht möglich sind, sollten Sie die digitalen Alternativen nutzen, um sich und Ihr Unternehmen bei potenziellen Bewerbern zu präsentieren. Auch eigene Bewerbertage oder Assessment Center sollten Sie keinesfalls ausfallen lassen, sondern auf eine digitale Version zurückgreifen. Ebenso können Sie auf alternative Employer Branding-Methoden wie einen Unternehmens-Podcast zurückgreifen, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen und Ihre Zielgruppe zu erreichen.

Active Sourcing

Da weniger Menschen aktiv auf Jobsuche sind, liegt es an den Personalverantwortlichen, aktiv zu werden, und den Bewerber-Pool aufzubauen. Sie können sich nicht zurücklehnen und auf Bewerbungen warten, sondern sollten potenzielle Kandidaten individuell ansprechen, z. B. in unserem Talent Pool. Achten Sie hier auf eine individuelle Ansprache statt Standardnachricht.

Eine weitere Option der individuellen Ansprache läuft über zielgruppenspezifische Jobportale. Beim Talent Pool von Absolventa können Unternehmen zusätzlich aus einer riesigen Datenbank gezielt die Kandidaten ansprechen, die sie suchen.

! TIPP

Setzen Sie auf regelmäßige und schnelle Kandidatenkommunikation. Selbst wenn der Recruiting-Prozess momentan etwas komplizierter und langsamer ist, sollten Sie sich regelmäßig bei Ihren Kandidaten zurückmelden und sie auf dem Laufenden halten.

6. People Management und New Leadership

Die Arbeitswelt ist komplexer geworden – flexibel, fluide und hybrid hinsichtlich Ort, Zeit und Selbstverständnis. Viele Teams arbeiten nicht mehr am gleichen Ort zusammen. Digitalisierung und Automatisierung sind erforderlicher denn je und verändern die Arbeitswelt grundlegend. Das Human Resource Management muss das Unternehmen bei dieser Aufgabe unterstützen. 39 Prozent der HR-Führungskräfte sehen ihr Unternehmen dahingehend noch nicht ausreichend für die Zukunft vorbereitet (Quelle: Heike Bruch, Till R. Lohmann, Julian Szlang u.a. (Hrsg.) People Management 2025, PwC/Universität St. Gallen 2020).

People Management bezeichnet die Mitarbeiterführung basierend auf Grundwerten wie Empathie, Stärkenförderung, Motivation und Verständnis. Demzufolge ist es das genaue Gegenteil einer autoritären Führung, die sich lediglich auf Kontrolle und die Erledigung der Aufgaben fokussiert. Verantwortung an Mitarbeiter weiterzugeben und sie zu motivieren, eigenständig zu denken und sich zu engagieren, sind der Schlüssel zu gutem People Management. Und in Zeiten, in denen Flexibilität und Agilität sowohl erwünscht als auch erforderlich sind, spielt einem diese Strategie natürlich doppelt in die Karten.

  • 92 Prozent aller Mitarbeiter würden gerne in ihrem Job bleiben, wenn ihre Führungskraft mehr Empathie zeigen würde (Quelle: Businesssolver (Hrsg.) State of Workplace Empathy, 2020)
  • 45 Prozent der Beschäftigten kündigten in ihrer Vergangenheit aufgrund von geringer Wertschätzung (Quelle: Umfrage von Compensation Partner & Gehalt.de, 2019)

New Leadership bedeutet in dem Zusammenhang: mehr Mentor als Chef sein. Führungspersönlichkeiten müssen Gespräche auf Augenhöhe führen können und ihren Mitarbeitern Vertrauen – in Zeiten von Home Office das A und O. Indem Sie Ihren Mitarbeitern Freiheiten geben und gleichzeitig Leistungen fordern, können diese die eigenen Stärken und Schwächen optimal einsetzen. Oft wollen die Teammitglieder sich weiterbilden und gefördert werden. Stärkenförderung jedes einzelnen Mitarbeiters, Verständnis für die persönlichen Anliegen, Motivation und Empathie sind besonders bei Remote Work gefordert.

! TIPP

Mental und physisch gesunde sowie motivierte Mitarbeiter sind die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens.

Auch auf Diversität sollten Führungskräfte setzen, denn von den positiven Effekten eines diversen Teams kann das ganze Unternehmen profitieren. Dabei ist es ganz entscheidend, Mitarbeiter mit ihren entsprechenden Erfahrungen, Kompetenzen, Perspektiven und Qualifikationen sinnvoll im Team zusammenzubringen und zu unterstützen. Diese Aufgabe müssen Führungskräfte im Sinne des New Leaderships übernehmen.

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