Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.

Karriere bei Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.

MORUS 14 ist ein gemeinütziger Verrein, der sich im Berliner Rollbergviertel in Nord-Neukölln für Bildung, Kultur und Gewaltprävention engagiert . Sein Ziel ist es, durch regelmäßige Veranstaltungen, Vernetzungsarbeit, Bildungs- und Mentoringprojekte einen nachhaltigen Beitrag zur sozialen Integration im Rollbergviertel zu leisten und vor allem, das Bildungsniveau der Kinder und Jugendlichen zu erhöhen.

    + Philosophie

  • Die Arbeit von MORUS 14 konzentriert sich ausschließlich auf die Rollbergsiedlung (rund 5.600 Bewohner) in Nord-Neukölln und seine Projekte sprechen alle Bevölkerungsgruppen dort an. Dieser sozialraumorientierte Ansatz ist Kern des Konzepts, das zum Ziel hat, einen nachhaltigen Beitrag zur sozialen Integration im Rollbergviertel zu leisten und vor allem, das Bildungsniveau der Kinder und Jugendlichen zu erhöhen.

    Um die notwendige Kontinuität des „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ zu gewährleisten hat sich MORUS 14 bewusst entschieden, sich aus eigener Kraft, unabhängig von zeitlich begrenzten öffentlichen Förderungen zu finanzieren. Er finanziert seine Projekte durch Spenden, Stiftungsgeldern, Vermietung seiner Räume an Dritte und Mitgliedsbeiträge. Mehr als 150 Freiwillige unterstützen seine Arbeit.

  • + Beschreibung

  • Das Rollbergviertel in Berlin-Neukölln ist ein bekannter, sozialer Brennpunkt, geprägt von einem hohen Migrationsanteil, mangelnder Bildung und Arbeitslosigkeit – ca. 50% der Bevölkerung lebt von Transferleistungen. Das Viertel belegt im Sozialstrukturatlas Berlin einen der letzten Plätzen unter 417 Planungsräumen. Das Hauptproblem im Rollbergquartier ist aber nicht Armut sondern primär eine Bildungsferne in allen Bevölkerungsgruppen.

    Das Mentorenprojekt „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ ist eine Mischung zwischen Nachhilfe- und Patenprojekt und greift die Themenschwerpunkte Bildung und soziale Kompetenz auf. Ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren versuchen, mit ihrem Engagement aufzubauen, was die Familien der Kinder nicht leisten können. Sie betreuen jeweils ein bis zwei Kinder mit denen sie sich mindestens einmal in der Woche treffen, und das über einen längeren Zeitraum, oft sogar Jahre. Aber die Mentoren sind noch mehr: Sie sind Vertrauensperson und für die Kinder Zugang zu Bildung, Kultur und Berufswelt – sie sind ihr „Mittelschichtkontakt“ in die Welt außerhalb des Kiezes und die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft.

    Das Hauptziel ist es, den Kindern und Jugendlichen eine Tür zu Bildung und Berufswelt zu öffnen und sie zu stärken, damit sie dem Teufelskreis aus mangelnder Bildung, Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von Sozialleistungen sowie schlimmstenfalls Kriminalität bewusst den Rücken drehen können.

  • + Arbeitgeber

  • Wir suchen ständig neue Freiwillige für unser Mentorenprojekt "Netzwerk Schülerhilfe Rollberg" sowie Unterstützung u.a. in den Bereichen Grafikdesign, Webpflege, Video.

    Als Freiwillige erwartet Euch eine bunte Truppe, viel Spaß und vor allem Kinder und Jugendliche die teilweise schon lange auf einen Platz im Netzwerk hoffen.

    Meldet Euch einfach unter 030 68 08 61 10. Wir freuen uns auf Euch!

Aktuelle Stellenangebote (1)

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Premium-Profil

Mitarbeiter

15 Hauptamtliche und ca. 200 Ehrenamtliche

Umsatz

250.000 €

Branchen

Gemeinnützig

Adresse

Morusstraße 14
12053 Berlin

Standorte

Berlin

Weitere Profile

Erfahrungsberichte von Mitarbeitern

  • Mentor

    Zu den bemerkenswerten Seiten des Lebens gehört es, dass wir manchmal von uns selbst überrascht sind. Vor ca. einem Jahr hätte ich nicht geglaubt, dass ich bald jede Woche mit einem 15-Jährigen Hausaufgaben machen und daran Freude haben würde. Und ich hätte für unmöglich gehalten, dass meine regelmäßigen Ausflüge mit drei neunjährigen Rabauken zu den Höhepunkten meiner Woche gehören könnten. Wie jetzt, noch welche dazu, und dann gleich drei?!" Das war die halb ungläubige, halb mitleidige Reaktion in meinem Freundeskreis, als ich von meinen neuen „Patenkindern" erzählte. Ja, drei, und obwohl mich das Trio an meine Grenzen bringt, dürften es noch mehr sein.

    Angefangen hat alles in den Sommerferien. Gilles Duhem schlug vor, etwas mit einem Jungen zu unternehmen, der nicht in den Urlaub fuhr. So lernte ich Haider kennen. Wir spielten auf dem Tempelhofer Feld Federball und Mensch-ärgere-Dich-nicht, übten im Columbiabad Schwimmen, sahen uns im Naturkundemuseum Dinosaurierskelette an, fuhren auf den Fernsehturm und staunten über die exotischen Bewohner im Aquarium des Berliner Zoos. Da Ausflüge mit Freunden mehr Spaß machen, stieß bald Hussein zu uns. Und da aller guten Dinge drei sind, packten die beiden zu Mangosaft und Kartoffelchips auch noch ihren Kumpel Mustafa ein. In dieser Besetzung fuhren wir nach Friedrichsfelde in den Tierpark, um Löwen zu sehen, machten Experimente im Science Centre des Technischen Museums und tobten uns in Jolos-Kinderwelt aus, Berlins erstem Indoor-Spielplatz. Natürlich essen wir auch ganz viel Eis, Pommes und Pizza – und trinken so viel Cola, bis wir platzen. Jeder Ausflug ist auch eine Belastungsprobe für meine Nerven, aber wenn Haider über den Schokokuchen bei „Fassbender & Rausch" in Entzücken gerät, Hussein einen Pelikan mit einem Storch verwechselt oder Mustafa in Machopose auf einer Hüpfburg triumphiert, dann ist das alles vergessen. - Daniel


    Daniel, Mentor

Presse

  • 27.11.2013
    Webseite MORUS 14
    Medienberichte

    Sammlung aller Presseberichte über MORUS 14

Auszeichnungen