KWS Gruppe: So läuft der Berufseinstieg.

Erfahrungen als Berufseinsteiger bei der KWS Gruppe.
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Interview mit Marcus Görlich – KWS Gruppe

Berufseinsteiger

„Ich habe versucht, zu erläutern, wie mich alle bisherigen Stationen meines Bildungsweges beeinflusst haben und auch, welche Charaktereigenschaften dadurch gefestigt wurden“, erzählt uns Marcus. Als Experte für Digital Farming Solutions gibt er uns einen Einblick in den Bewerbungsprozess bei der KWS Gruppe und erzählt, wie es um Work-Life-Balance und Gehalt steht.

Hallo Marcus, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei der KWS Gruppe ab?

Auf die besagte Stelle habe ich mich Mitte Februar 2020 beworben. Nach einer Zeit von etwa zwei Wochen wurde ich dann zu einem Vorgespräch mit einer Firmenvertreterin aus dem Bereich HR eingeladen. Daraufhin hat es ca. drei Wochen gedauert, bis ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurde.

Das Vorstellungsgespräch hat aufgrund meines Auslandssemesters in Südafrika und der Covid-Situation online stattgefunden. Den teilnehmenden Teamleiter kannte ich zudem schon aus meiner Zeit als Praktikant im Sommer 2018. Nach einem Zeitraum von etwa vier Wochen wurde mir dann der Job angeboten.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Im Vorstellungsgespräch waren drei Gesprächspartner_innen* von KWS anwesend: Eine Vertreterin aus dem Bereich HR (aber nicht die, mit der das Vorgespräch stattgefunden hat), der Abteilungsleiter sowie der Teamleiter der vakanten Stelle.

Das Gespräch hat in etwa 90 Minuten gedauert und war wirklich sehr angenehm. Es herrschte eine lockere, interessierte und professionelle Atmosphäre. Als Bewerber wurde ich während meiner Gesprächsanteile, außer bei kleinen Zwischenfragen, nicht weitergehend unterbrochen und konnte meine Aussagen so sehr gut verknüpfen. Ich habe mich dabei hauptsächlich an meinem Lebenslauf orientiert und erzählt, wann und warum ich welche Schritte in meinem Bildungsweg gegangen bin.

Zudem habe ich versucht zu erläutern, wie mich alle bisherigen Stationen beeinflusst haben und auch, welche Charaktereigenschaften dadurch gefestigt wurden. Zum einen denke ich, dass dieser Ansatz dem Gespräch eine gute Struktur verleihen konnte. Zum anderen war es für mich auch überaus spannend, mich selbst so detailliert zu reflektieren und auch mal zu fragen, warum ich so geworden bin, wie ich bin.

Als Tipp würde ich künftigen Bewerbern folgendes mitgeben: Vorstellungsgespräche sind absolut nichts Schlimmes! Man sollte versuchen, sich einfach vorzustellen, man würde mit einem Freund oder einer Freundin darüber sprechen, warum man sich für den Job interessiert oder warum man welche Stationen im Leben gemacht hat. Wenn dann trotzdem keine gute Gesprächsatmosphäre entsteht und man sich in dem Gespräch sehr unwohl fühlt, ist das auch ein guter Indikator dafür, dass der Job mit der personellen Konstellation vielleicht nicht die beste Option ist.

Ich möchte lieber dynamische Ziele verfolgen, die zu mir passen und bei denen ich mich wohlfühle, als mir starre Ziele zu setzen, die ich unbedingt erreichen will, dann aber vielleicht gar nicht mehr zu mir passen.
Marcus Görlich, Expert Digital Farming Solutions, KWS Gruppe

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Eine Frage, die man natürlich sehr gut beantworten können muss, ist die Frage danach, warum genau dieser Job so interessant für mich ist, bzw. warum genau ich mich optimal für den Job eigne. Wenn man allerdings dazu seinen Lebenslauf und seine Charaktereigenschaften heranzieht, hat man eine gute Hilfestellung.

Bezüglich eines absoluten Insights kommt mir sofort eine Frage ins Gedächtnis, die mir zwar nicht bei diesem Job, aber dafür bei einem anderen Vorstellungsgespräch bei KWS gestellt wurde: „Wie und wann haben Sie in Ihrem Leben schon einmal einen bleibenden und weitreichenden Fußabdruck hinterlassen?“ Diese Frage hat mich zuerst einmal sprachlos gemacht, ich konnte sie dann aber nach ein paar Überlegungen doch beantworten.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei der KWS Gruppe aus?

Der Arbeitsalltag ist aufgrund von Corona ein gänzlich anderer, als er es wohl ohne Pandemie wäre. Ich arbeite seit Beginn meiner Tätigkeit komplett aus dem Home-Office. Lediglich an einer kleinen Zahl an Tagen war ich im Büro, da es sich so angeboten hatte. Diese Situation ist gerade beim Berufseinstieg sehr speziell, aber aufgrund von Covid vollkommen nachvollziehbar.

Die exzellente IT-Infrastruktur sowie der Gebrauch von MS Teams bei KWS ermöglicht eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Kollegen auf fachlicher Ebene. Auf der persönlichen Ebene gestaltet es sich da natürlich ein wenig schwieriger, wobei die benannten Tools auch schon einiges ermöglichen. Leider konnte ich bisher nicht alle Kollegen, mit denen ich tagtäglich online zusammenarbeite, persönlich kennenlernen.

Auf fachlicher Ebene habe ich es sehr begrüßt, dass meine Vorgesetzten mich zu vielen laufenden Themen direkt hinzugezogen haben und ich auch so relativ schnell Verantwortlichkeiten übernehmen konnte. Als Hauptkomponente in unserem Tätigkeitsbereich würde ich die Kommunikation benennen. Da unterscheidet sich die Praxis auch ein Stück weit von der Theorie, da der extrem wichtige Faktor Mensch in der Theorie oft nicht behandelt werden kann.

Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kollegen und Vorgesetzten unterstützt?

Meine Kollegen und Vorgesetzten unterstützen mich so gut es eben geht, wenn alle von zu Hause aus arbeiten. Alle sind sehr hilfsbereit und haben bei Nachfragen immer Verständnis und versuchen so gut es geht zu helfen. Wöchentliche Termine zum fachlichen Austausch innerhalb der Abteilung und des Teams helfen dabei, auf dem Laufenden zu bleiben und darüber informiert zu sein, was die Kollegen für Themen verfolgen.

Bei auftretenden Problemen wende ich mich erst einmal an die beteiligten Personen und ggf. an den Teamleiter. Es ist sehr schade, dass ein normaler Bürobetrieb nicht stattfinden konnte, da dieser natürlich durch die räumliche Nähe zu den Kollegen und der Vielzahl an spontanen Gesprächen nochmal zusätzlich beim Berufseinstieg unterstützt.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der KWS Gruppe?

Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen würde ich als sehr gut beschreiben. Alle mir bekannten Kollegen gehen respektvoll und sehr kollegial miteinander um. Gegenseitiges Interesse und Unterstützung sind tägliche Begleiter. Die Kommunikation zwischen Kollegen unterschiedlicher Hierarchiestufen läuft dabei auch sehr vorbildlich ab. Wenn mit verschiedenen Führungspersönlichkeiten gesprochen wird, sind diese Gespräche bisher sehr angenehm und beruhen auf gegenseitigem Interesse. Natürlich kann ich hier nur für meinen Bereich und die damit verbundenen Bereiche sprechen, aber der Eindruck ist sehr positiv.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Mit meinem Einstiegsgehalt bin ich rundum zufrieden, meine Vorstellungen für einen Berufseinstieg wurden dabei erfüllt. Generell bietet die KWS Gruppe eine Reihe von zusätzlichen Benefits an, die den arbeitnehmerfreundlichen Ruf des Unternehmens auch bekräftigen.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Eine 40-Stunden-Woche mit 30 Tagen Urlaubsanspruch ist als gut einzustufen. Überstunden werden Rechnung getragen und durch ein gutes HR-System sind Arbeitszeiten immer transparent und können lückenlos dokumentiert sowie nachvollzogen werden. Bei der Urlaubsplanung sind meine Vorgesetzten sehr entgegenkommend und Wünschen wird i.d.R. entsprochen. In einer normalen Zeit würde ich die Work-Life-Balance somit als sehr gut betiteln, allerdings ist dieser Kennwert derzeit aufgrund der Pandemie natürlich stark eingeschränkt. Bei verschiedenen Problemen, die durch Corona derzeit entstehen können, wird seitens KWS ein offenes Ohr mit großer Hilfsbereitschaft signalisiert.

Welche Karriereziele hast du dir im Unternehmen vorgenommen?

Konkrete Karriereziele habe ich bisher nicht definiert. Ich bin über einen guten Berufseinstieg innerhalb einer fordernden Zeit sehr glücklich. Ich übe eine spannende Tätigkeit aus, die mir Spaß macht und bei der ich viel Neues dazu lernen kann. Derzeit freue ich mich sehr darauf, diese durch hoffentlich bald wiederkehrenden Bürobetrieb mit dem persönlichen Kontakt zu den Kollegen zu untermalen.

Mir ist es sehr wichtig, eine Entwicklungsperspektive zu haben und nächste Schritte gehen zu können. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen denke ich schon, dass dies bei der KWS auch möglich ist. Eine genauere Definition, wie und wann ich diesen nächsten Schritt gehen möchte, kristallisiert sich dabei nach und nach immer deutlicher heraus. Ich möchte lieber dynamische Ziele verfolgen, die zu mir passen und bei denen ich mich wohlfühle, als mir starre Ziele zu setzen, die ich unbedingt erreichen will, dann aber vielleicht gar nicht mehr zu mir passen.

Dein Einstieg bei KWS Gruppe.

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