KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: So läuft der Berufseinstieg.

Erfahrungen als Berufseinsteiger bei KPMG.
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Interview mit Laura M.

Berufseinsteiger
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bei KPMG hat Laura schnell gelernt, Verantwortung zu übernehmen und kreative Lösungswege zu entwickeln. Besonders die Unterstützung von anderen Teammitgliedern hat ihr geholfen, sich schnell in der Firma wohlzufühlen.

Hallo Laura, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle ab?

Ursprünglich hatte ich mich für ein Praktikum bei KPMG beworben. Nach dem ersten Gespräch haben wir aber gemeinsam beschlossen, dass auch eine Festanstellung in Frage kommt und wir die Bewerbung für den nächsten Schritt entsprechend umwandeln. Nach dem zweiten Bewerbungsgespräch habe ich schließlich schon nach zwei Wochen eine Zusage bekommen.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Nach meiner Bewerbung wurde ich zunächst zu einem Bewerbungsgespräch mit einem Senior Manager und einer Assistant Managerin eingeladen. Das zweite Bewerbungsgespräch für die Festanstellung hatte ich dann mit dem zuständigen Director, einem Senior Manager und einer HR Mitarbeiterin. Beide Bewerbungsgespräche verliefen sehr freundlich und offen. Wir haben uns vor allem darüber ausgetauscht, was mich daran begeistert, im Bereich Forensic zu arbeiten. Mein Tipp: Im Gespräch sollte man einfach offen und ehrlich sein. Auswendig gelernte Floskeln schießen einen schnell ins Aus.

Die vielen verschiedenen Hintergründe im Team machen die Arbeit genau so effektiv wie spannend.
Laura M., Associate, Audit, Corporate Governance Services – Forensic, KPMG

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich habe schnell Verantwortung übernommen und durfte Lösungswege eigenständig erarbeiten. Im Bereich Forensic untersuchen wir vor allem Hinweise auf wirtschaftskriminelle Handlungen. Wir werden zum Beispiel beauftragt, wenn ein unternehmensinternes Hinweisgeberschreiben auf Compliance-Verstöße, Fraud-Verdachtsfälle oder andere Unregelmäßigkeiten hindeutet. Um diesen Hinweisen nachgehen zu können, ist es wichtig, verschiedene Geschäftsmodelle schnell zu durchdringen und tief in den Sachverhalt einzusteigen. Dazu gucken wir uns verschiedenste Dokumentationen und Governance-Unterlagen an. Je nach Auftrag analysieren wir auch Accounting-Daten. Ein vordefiniertes Vorgehen gibt es dabei nicht.

Gleichzeitig unterstützen wir ebenfalls bei der Prävention von Fraud und Fehlverhalten. Unsere Arbeit kann man sich wie Detektiv_innen* in der Wirtschaft vorstellen. Wir arbeiten dazu manchmal unter sogenannten Legenden, also mit einer anderen Identität. Deshalb mussten wir auch meinen Namen in diesem Interview ändern.

Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kollegen und Vorgesetzten unterstützt?

Man kann jederzeit auf jedes Teammitglied zugehen und nach Unterstützung fragen. Dazu gibt es dann entsprechende Tipps und Tricks sowie hilfreiche Erzählungen von Erfahrungen der Kollegen. Die vielen verschiedenen Hintergründe im Team machen die Arbeit genau so effektiv wie spannend. So kann man immer wieder etwas dazu lernen. In individuellen Feedbackgesprächen und sogenannten Projektfeedbacks kann ich mich mit meiner Führungskraft regelmäßig austauschen.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei KPMG?

Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team ist immer freundlich, offen und sehr angenehm. Gerade am Anfang haben mich meine Kollegen bei jeder offenen Frage unterstützt. Auch über das Team hinaus kann man gut mit anderen Bereichen in Kontakt kommen. Dafür gibt es zum Beispiel das Format „Meet and Talk“. Ein virtuelles Tool ordnet dabei mindestens zwei Mitarbeitende einander zu, die sich dann zu einem bestimmten Termin verabreden und über alles Mögliche austauschen können. Das ist eine von vielen Möglichkeiten, sich untereinander auch mit Kollegen aus anderen Fachbereichen und anderen Regionen zu vernetzen.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Ich bin mit meinem Einstiegsgehalt sehr zufrieden. Darüber hinaus bekomme ich von KPMG Verpflegungszuschüsse. Das ist insbesondere dann sehr hilfreich, wenn wir bei Mandanten vor Ort sind und nicht immer zuhause essen können.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Meine Work-Life-Balance ist sehr ausgeglichen. Selbstverständlich ist der Workload in einer großen Wirtschaftsprüfung nie besonders klein. Flexible Arbeitszeiten, ein Arbeitszeitkonto und 30 Tage Urlaub im Jahr balancieren das aber gut aus.

Welche Karriereziele hast du dir bei KPMG vorgenommen?

Für mich stehen die vielfältigen Erfahrungen, die man bei KPMG sammeln kann, im Fokus und ich strebe an, Managerin zu werden.

Dein Einstieg bei KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

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Berufseinstieg bei KPMG: Insider-Interview.
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Interview mit Ralph Punda

Berufseinsteiger
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Was macht man als Associate im Bereich Digital Compliance bei KPMG? Ralph verrät uns im Interview, wie eine typische Woche beim Mandanten für ihn abläuft und wie es um seine Work-Life-Balance steht. Außerdem gibt er exklusive Tipps für zukünftige Bewerbende.

Hallo Ralph, wie lief das Auswahlverfahren ab?

Ich bin das erste Mal durch einen Freund auf KPMG aufmerksam geworden. Da ich vorher schon im Compliance-Bereich gearbeitet habe, habe ich sofort nach geeigneten Stellen auf der Karriereseite von KPMG geguckt. Die Einladung zum ersten Gespräch kam dann auch ziemlich flott. Nach circa zwei bis drei Wochen habe ich schließlich die mündliche Zusage erhalten.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Die Atmosphäre war sehr angenehm und entspannt. Meine Interviewpartner_innen* sind auch meine heutigen Vorgesetzten und konnten mir jegliche Nervosität nehmen. Nachdem mir viele Informationen allgemein über die KPMG mitgegeben worden sind, haben wir detaillierter über die Abteilung gesprochen. Mir wurden zunächst viele Fragen darüber gestellt, wie ich mir den Alltag bei KPMG und die Tätigkeiten im Bereich Digital Compliance vorstelle. Darüber hinaus ging es um die Bearbeitung von Case Studies. In meinem Fall sind wir dabei auf die Einkaufsprozesskontrollen eines größeren Sportartikelhersteller aus der Umgebung eingegangen. Ich sollte darlegen, wie ich zum Beispiel einen 3-Way-Match – das ist eine mögliche Kontrolle im Einkauf – auf Richtigkeit prüfen würde.

Selbst wenn ich mal keine Antwort parat hatte, wurde kein Druck aufgebaut. Mein Tipp an zukünftige Bewerber ist, stets authentisch zu bleiben. Ein Vorstellungsgespräch sollte nicht als Prüfung angesehen werden.

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und das Team großartig. Ich komme super gerne zur Arbeit.
Ralph Punda, Associate, Digital Compliance, KPMG

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Jeder Bewerber sollte seinen Berufs- und Bildungsweg auf jeden Fall in- und auswendig kennen. Ein weiterer Punkt ist sicheres Auftreten. Je lockerer der Bewerber wirkt, desto angenehmer wird das Gespräch. Mir hat es geholfen, eine Art Vorstellungsgespräch mit meinen Freunden zu proben.

Bewerbern kann ich ans Herz legen, sich auf verschiedene Case Studies aus dem Bereich vorzubereiten, in dem man sich bewirbt. Darüber hinaus sollte man sich nicht verunsichern lassen, wenn man eine fachliche Frage nicht direkt beantworten konnte. Kein Mensch verlangt hier einen Roboter. Im Gegenteil, bei KPMG kann man mit Persönlichkeit und Querdenken punkten.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei KPMG aus?

Montags starte ich die Woche mit der Fahrt zum Kunden im Zug. Die Fahrt nimmt zurzeit circa vier bis fünf Stunden in Anspruch. Zeit genug, um sich langsam auf die kommende Woche vorzubereiten. Dabei gehe ich die letzten E-Mails der vorherigen Woche durch und verinnerliche was diese Woche auf mich zu kommt.

Nach der Ankunft bespreche ich mit meinen Kollegen, welche To-Dos für die nächsten Tage angesetzt sind. Grundsätzlich besteht der Montag aus mehreren Abstimmungscalls mit dem Mandanten, um Ziele und Zielrichtungen zu vereinbaren. Bis Donnerstag ist jeder Tag ein bisschen anders, aber das macht die Arbeit besonders spannend. Durch die Einteilung auf mehrere Themengebiete kann es an einem Dienstag um das Rechenzentrum des Kunden gehen, während am nächsten Tag ein Call mit den Netzwerkern stattfindet. Anfangs war etwas knifflig, sich auf mehrere Themen zu konzentrieren, dennoch hat man meist die Chance, vieles selbst zu organisieren und es erlaubt einem, unglaublich viel zu lernen.

Zurzeit ist es in meinem Bereich wichtig, viele Informationen einzuholen, diese zu prüfen und Feedback weiterzugeben. Hier tauschen wir uns regelmäßig zu Updates aus und stehen in engem Kontakt mit dem Mandanten. Donnerstags geht es nachmittags mit dem Zug nach Hause. Freitags bin ich dann im Office und habe Zeit, um weitere Nebentätigkeiten wie Reisekosten, Stundenbuchung etc. zu erledigen.

Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kollegen und Vorgesetzten unterstützt?

Meine Kollegen sind alle sehr freundlich. In der Anfangszeit hatte ich verständlicherweise vieles zu lernen, auch im Umgang mit neuen Systemen. Für die Einarbeitungszeit hat sich jeder gerne Zeit genommen. Es wurde auch immer wieder gefragt, ob man mir bei bestimmten Themen helfen könne. Auch jetzt, nach vier Monaten, entstehen immer mal wieder Fragen, die meine Kollegen gerne beantworten. Mittlerweile hat sich das „Kollegenverhältnis“ in eine Art Freundschaft entwickelt.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei KPMG?

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und das Team großartig. Ich komme super gerne zur Arbeit. Auch außerhalb der Arbeitszeiten sind meine Kollegen und ich oft gemeinsam unterwegs, sodass wir neben aktuellen Arbeitsthemen auch mal private Sachen besprechen können. Dies führt zu einem intensiven Zusammenhalt und zeigt mir immer wieder, wie wichtig ein gutes Team ist.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Das Einstiegsgehalt ist fair. Die zusätzlichen Essensmarken sind eine tolle Sache. Die transparenten Karrierepfade geben darüber hinaus einen guten Überblick über die Entwicklungsmöglichkeiten.

Gerade beschäftige ich mich zudem mit dem Thema „Lease a Bike“. Damit haben Mitarbeiter die Möglichkeit, über KPMG ein Fahrrad zu leasen, um umweltschonender, gesünder und stressfreier durch den Alltag zu kommen.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Meine normale Wochenarbeitszeit umfasst 40 Stunden, die aber auf Projekten auch mal variieren kann. In der Regel gibt es aber auch in den Wochen mit Fahrtzeit zum Mandanten kaum Momente, in denen ich die Regelzeit überschreite. Falls es doch mal dazu kommt, wird die zusätzliche Zeit auf ein Extrakonto gutgeschrieben, sodass ich mir die Stunden an anderer Stelle freinehmen kann. Insgesamt bin ich sehr zufrieden und finde genug Zeit, um an privaten Aktivitäten ganz normal teilzuhaben.

Welche Karriereziele hast du dir im Unternehmen vorgenommen?

Als Informatiker empfinde ich diese Welt als sehr spannend, aber auch unglaublich riesig und vielschichtig. In der recht kurzen Zeit, in der ich im Unternehmen bin, durfte ich mich insbesondere mit IT-Sicherheit auseinandersetzen. Die breit gefächerten Themengebiete dabei waren sehr interessant. Das hat mich motiviert, mich tiefer in jene einzuarbeiten.

Durch die Projekte, die ich derzeit begleite, konnte ich neben Fachwissen auch einiges an Soft Skills mitnehmen. Ich habe mir vorgenommen, in diesen Bereichen so viel Wissen anzueignen, dass ich damit als Spezialist eingesetzt werden kann.

Erfahrungen von anderen Insidern.