Doktorand/-in mit dem Ziel der Promotion (m/w/d)

  • Veröffentlicht am 15.06.2021
  • Festanstellung, Promotion
  • Berlin

Doktorand/-in mit dem Ziel der Promotion (m/w/d)

Für den Standort Berlin suchen wir ab sofort befristet für die Dauer von 3 Jahren in Teilzeit mit 75 %


ein/e Doktorand/-in mit dem Ziel der Promotion (m/w/d)in dem Fachgebiet FA 2 „Aufgabenbezogene Forschung“


Als Mitarbeiter:in der Forschungsabteilung des BASE arbeiten Sie in einer Genehmigungs- und Auf­sichtsbehörde des Bundes und arbeiten in einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt zum Thema „Diffusion von Kernreaktortechnologien - Ökonomische, politische, sicherheitsrelevante und entsor­gungsspezifische Aspekte“. In Kooperation mit dem Fachgebiet „Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik“ der Technischen Universität Berlin ist eine Promotion im Rahmen dieses Projektes Ziel.


Entgeltgruppe 13 TVöD
Kenn-Nummer: FA2/2021/287 | Bewerbungsfrist: 20.06.2021


Das sind Ihre Aufgaben

  • wissenschaftliche Forschungsarbeit für das BASE im Forschungsprojekt „Diffusion von Kernreaktortechnologien unter Berücksich­tigung ökonomischer, politischer, sicher­heitsrelevanter und entsorgungsspezifi­scher Aspekte (siehe Anlage: Beschreibung des Forschungsprojekts)
  • Promotion im Rahmen dieses Projektes un­ter Betreuung des Fachgebietes „Wirt­schafts- und Infrastrukturpolitik“ der Tech­nischen Universität Berlin
  • Begleitung weiterer Forschungsvorhaben des BASE im Bereich der nuklearen Sicher­heit und Entsorgung
  • Aufbereitung der Ergebnisse der For­schungsvorhaben und des Standes von Wis­senschaft und Technik für die regulatori­sche Entscheidungsfindung
  • Kommunikation der Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit und Vertretung des BASE in wissenschaftlichen Foren

Das bringen Sie mit

  • ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschul­studium (Master, oder Diplom bzw. Äquiva­lent) der Wirtschaftswissenschaften, Wirt­schaftsingenieurwesen, Politikwissenschaften, Physik, Maschinen­bau oder ähnlich
  • Analytisches und konzeptionelles Denkver­mögen sowie die Fähigkeit, komplexe Sach­verhalte mündlich und schriftlich präzise so­wie zugleich adressatengerecht und überzeugend darzustellen und zu vertreten
  • ausgeprägtes Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse (mündlich und schriftlich)
  • ein aussagekräftiges, eigenständig erarbei­tetes Exposé (3-5 Seiten) für die Promoti­onsarbeit

Vorteilhaft sind

  • sehr gute Studienleistungen
  • Fachexpertise in der nuklearen Sicherheit bzw. internationaler Atompolitik oder vergleichbar
  • Erfahrung mit interdisziplinärer Arbeit
  • weitere Sprachkenntnisse


Das bieten wir

  • eine Verbindung von wissenschaftlicher Theorie, praktischer Arbeit in einer Fachbehörde und die Möglichkeit für eine Promotion
  • eine Betriebsrente (VBL) für Tarifbeschäftigte
  • einen modern ausgestatteten IT-Arbeitsplatz
  • hohe Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort, insbesondere die regelmäßige Möglichkeit des mobilen Arbeitens
  • attraktive und familienfreundliche Arbeitsbedingungen
  • Unterstützung durch einen betrieblichen Familienservice

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Bitte registrieren Sie sich auf Interamt, füllen Sie die Formatvorlage vollständig aus und fügen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen als Anlage Ihrer Bewerbung hinzu (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Diplom-/Masterzeugnis/ -urkunde, ggf. Staatsexamen, Arbeits-/ Dienstzeugnisse etc.). Wesentlicher Bestandteil Ihrer Bewerbung sollte ein Exposé für die Promotionsarbeit (3-5 Seiten) sein. Die Anla­gen sollen in Summe nicht mehr als 30 Seiten umfassen. Bitte beachten Sie, dass unvollständig aus­gefüllte Formatvorlagen oder fehlende Bewerbungsunterlagen dazu führen, dass Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden kann. Vielen Dank. Weitere Informationen zum BASE und dem Bewer­bungsverfahren finden Sie hier:


Informationen zum Bewerbungsprozess


Das BASE tritt für Gleichberechtigung ein und begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Menschen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Diese Tätigkeit verlangt nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.


Bei Fragen wenden Sie sich gerne unter Angabe der Kenn-Nummer FA2/2021/287 an E-Mail anzeigen.


Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über den Bewerben-Button!


Anlage zur Stellenausschreibung FA2/2021/287


Forschungsthema mit Möglichkeit zur Promotion: Diffusion von Kernreaktortechnologien - Ökono­mische, politische, sicherheitsrelevante und entsorgungsspezifische Aspekte


Die Kernenergie spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in den Diskussionen um die Energieversorgung des 21. Jahrhunderts. So wird die Kernenergie, angesichts der Bedrohung durch den globalen Klima­wandel, als eine Möglichkeit zu dessen Bekämpfung diskutiert, sowohl in Industrieländern als auch im Globalen Süden. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder vermeintlich neue Reaktor­technologien, wie SMR-Konzepte oder sog. Reaktoren der vierten Generation (Gen IV) diskutiert. Bei näherer Betrachtung beruhen diese aktuell diskutierten und beforschten Reaktortechnologien, wie Schnelle Brüter oder Hochtemperaturreaktoren, jedoch teilweise auf Konzepten aus der Anfangszeit der Kernforschung. Hier soll das Promotionsvorhaben ansetzen, mit dem Ziel die Diffusion dieser ak­tuell diskutierten Reaktortechnologien systematisch nachzuvollziehen. Im Zentrum der der Arbeit steht die Betrachtung von u.a. von folgenden Fragestellungen:


  • Aus welchen Gründen haben sich bestimmte Technologien und Sicherheitskonzepte durchge­setzt? Welche Relevanz hat in diesem Zusammenhang die Frage der nuklearen Entsorgungsmöglichkeiten bzw. –prognosen?
  • Was sind die entscheidenden Treiber für - insbesondere sicherheitstechnische - Innovationen?
  • Welche Rückschlüsse sind aus der historischen Analyse im Hinblick auf Trends für zukünftige Entwicklungen ableitbar, insbesondere unter sicherheitstechnischen Gesichtspunkten?

Von besonderem Interesse hierbei sind technologischer bzw. innovativer Fortschritt der Reaktorent­wicklung inklusive sicherheitsrelevanter Aspekte. Im Rahmen einer Systemgutbetrachtung soll dabei die gesamte Technologiekette inkl. der nuklearen Ver- und Entsorgung sowie Lagerung als auch die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen in den Blick genommen werden. Politische und öko­nomische Randbedingungen sowie deren möglicher Einfluss einerseits auf die Diffusion aber auch auf die Reaktortechnik sowie sicherheitsrelevante Fragen sollen im Forschungsvorhaben berücksichtigt werden.

Das sind wir

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung – kurz BASE – ist eine Regulierungs-, Auf­sichts- und Genehmigungsbehörde des Bundes für Themen rund um die nukleare Sicherheit. Eine un­serer Aufgaben ist es, die Endlagersuche in Deutschland zu beaufsichtigen und dafür die Öffentlich­keitsbeteiligung zu organisieren. Als selbstständige Bundesoberbehörde gehört das BASE zum Ressort des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).


Sie passen gut zu uns, wenn

  • Sie eines der wichtigsten Umweltprojekte Deutschlands mitgestalten möchten
  • Sie mit Ideen und Ihrem Engagement den Aufbau unseres jungen Amtes unterstützen wollen
  • Sie Freude am projektbezogenen, eigenverantwortlichen und kreativen Arbeiten haben


Standort

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wegelystr. 8, 10623 Berlin, Deutschland
https://www.absolventa.de/stellenangebote/4613854-p-doktorand-in-mit-dem-ziel-der-promotion-m-w-d
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