Was Unternehmen vom Fußball lernen können.

Was Unternehmen vom Fußball lernen können.
Der Fußball bewegt Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Auf den ersten Blick ist Fußball nur ein Spiel. Doch Fans und Kenner wissen schon lange, dass Fußball viel mehr ist als 22 Menschen, die hinter einem Ball herlaufen. Die Jobbörse ABSOLVENTA zeigt, was Unternehmen vom Fußball lernen können.
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  1. Die wichtigste Ressource.

    Entscheidend ist auf dem Platz“ lautet ein bekanntes Trainer-Zitat. Für den Erfolg einer Fußballmannschaft sind in letzter Instanz die Spieler auf dem Fußballfeld verantwortlich. Genauso sind bei Unternehmen die Mitarbeiter die wichtigste Ressource, weil diese letztendlich Ideen einbringen und die Aufgaben und Ziele der Unternehmensleitung umsetzen.

  2. Die Stärken der Einzelnen optimal einbringen.

    Ob auf dem Fußballplatz oder im Büro – in unserer arbeitsteiligen Wirtschaft bringt jede Position spezifische Anforderungen mit sich. Das Potential eines überragenden Torwarts verpufft, wenn man ihn als rechten Mittelfeldspieler aufbietet. Unternehmen sollten regelmäßig überprüfen, in welchen Tätigkeitsfeldern die Mitarbeiter den größten Nutzen für die Firma bringen und ihr Potential ausschöpfen können. So können sich für manche Mitarbeiter auch mal gänzlich neue Einsatz- und Aufgabengebiete ergeben.

  3. Jeder leistet seinen Beitrag zum Gesamtergebnis.

    Beim Fußball hat jeder Spieler auf dem Platz klare Aufgaben und Vorgaben zu erfüllen. Er kennt seinen Beitrag zur Gesamtleistung und weiß auch, was die anderen machen. So greift ein Rädchen ins andere. Auch für die effiziente Arbeit in Unternehmen ist es wichtig, dass die einzelnen Mitarbeiter ihre Aufgaben und Ziele genau kennen und sich darüber im Klaren sind, wer für was verantwortlich ist.

  4. Zusammenstellung des Teams.

    Jedes Team ist ein komplexes soziales Gebilde. Das gilt im Fußball wie auch für ein Unternehmen oder eine Abteilung. Je besser die Gruppe „funktioniert“, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg. Dabei kommt es auch auf eine gute Mischung unterschiedlicher Typen im Team an, Stichwort Diversity Management. Wenn man nur ähnliche Spielertypen im Team hat, gibt es ein Ungleichgewicht, denn für verschiedene Aufgaben braucht man unterschiedliche Typen und Fähigkeiten: Männer, Frauen, Jüngere, Erfahrene, Analytiker, Kreative, Fleißige, Strategen etc. 

    Ein wesentlicher Faktor kommt bei der Arbeit im Team den Soft Skills der einzelnen Teammitglieder zu. Ein Team ist nicht automatisch gut, nur weil alle fachlich hochqualifiziert sind. Für Unternehmen gilt es, auch die sozialen Kompetenzen im Auswahlprozess zu prüfen und die Bewerber nicht ausschließlich anhand ihrer Hard Skills danach zu beurteilen, ob sie für den Job geeignet sind.

  5. Häufige Personalwechsel sind kontraproduktiv.

    Beim Fußball steigen die Erfolgschancen mit einem eigenspielten Team. Der bekannte Trainer-Leitsatz „Never change a winning team“ ist zwar nicht immer richtig und auch gar nicht immer möglich, aber es ist mehr als nur ein Funken Wahrheit daran. Wenn es ständig Wechsel innerhalb der Mannschaft gibt, müssen sich die Teammitglieder immer wieder neu aufeinander einstellen und zusammenfinden. Und wenn es permanente Wechsel in der Führungsriege gibt, ist keine seriöse mittel- und langfristige Planung mehr möglich. Personelle Kontinuität trägt auch dazu bei, dass das spezifische Wissen in der Firma bleibt.

  6. Führungskraft spielt eine maßgebliche Rolle.

    Ob eine Fußballmannschaft ihr Potential ausschöpft, hängt zu einem wesentlichen Teil vom Trainer ab. So ist es seine Aufgabe, die Spieler richtig vorzubereiten, sie besser zu machen und dauerhaft zu motivieren. Bei Führungskräften ist es ähnlich. Sie tragen Verantwortung für die Leistung ihres Teams. Beim Fußball ist es übrigens meist so, dass die Teams am Ende erfolgreich sind, bei denen der Trainer eine gute Beziehung zu seiner Mannschaft hat. Wenn Trainer oder Führungskräfte Druck ausüben, hemmt das oft eher die Leistung, als dass sich das Potential der Teammitglieder entfalten kann. Denn wer keine Fehler machen darf, traut sich weniger zu und kann aus seinen Fehlern auch nicht lernen.

  7. Fachkräfte? – Selbst ausbilden.

    Jahrelang haben die Manager der Fußball-Bundesliga über fehlende Talente geklagt und lieber 30-jährige Rumänen verpflichtet, anstatt den eigenen Nachwuchs vernünftig auszubilden und zu fördern. In der Wirtschaft ist das Gejammer oft ähnlich groß und laut der Ruf nach ausländischen Fachkräften. Jeder Bundesligist hat mittlerweile eigene Nachwuchszentren. Das Ergebnis: Deutschland hatte selten so viele große Fußball-Talente wie heute. Auch wenn es nicht eins zu eins übertragbar ist, können sich Unternehmen davon eine Scheibe abschneiden und junge Nachwuchskräfte – zum Beispiel über Trainee-Programme – zugeschnitten auf ihr Unternehmen ausbilden.

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