Was die Karrierebranche bewegt - "War for Talents" verschärft sich weiter

Was die Karrierebranche bewegt - "War for Talents" verschärft sich weiter

Die Ausgaben der Unternehmen für Recruiting-Maßnahmen steigen weiter, der "War for Talents" wird zunehmend härter, beosnders im akademischen Bereich wird der Mangel als alarmierend beschrieben. Doch klassiche Bewerbungsverfahren reichen nicht mehr aus, um qualifizierte Nachwuchskräfte zu begeistern, hier ist die Kreativität der Unternehmen gefordert, z.B. mittels "Recrutainment".

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Der "War for Talents" macht sich auch finanziell bemerkbar - die Ausgaben der Unternehmen für Recruiting-Maßnahmen steigen weiter, um die eigene Attraktivität als Arbeitgebermarke zu steigern. Doch nicht immer bewahrheiten sich die Versprechen. Anna Hohberg vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation erklärt im Interview mit der WELT Online, dass sich die Auswahlmöglichkeiten der Absolventen gerade durch den demografischen Wandel deutlich verbessern werden.

Besonders Akademiker sind derzeit stark gefragt - die Forschungsweisen sprechen sogar von einem Notstand und schlagen Alarm. In einem Gutachten raten sie der Bundesregierung, schnellstmöglich die Hochschulen für anspruchsvolle Weiterbildungen von Auszubildenden und älteren Arbeitnehmern zu öffnen, schreibt SPIEGEL Online. Die Gutachter warnen: "Der Innovationsstandort Deutschland droht Schaden zu nehmen, wenn die Bundesregierung es nicht schafft, das deutsche Ausbildungssystem zu verbessern."

Doch klassische Bewerbungsverfahren allein reichen nicht mehr aus, um Kandidaten zu locken. Der Prozess muss zum Erlebnis werden - mit "Recruitaniment" werden junge Uni-Absolventen gelockt. Ob mit einem besonderen Dinner oder einem Ski-Aisflug - die Unternehmen geben sich große Mühe, um sich zu präsentieren und exzellente Nachwuchskräfte zu begeistern, schreibt die Wirtschaftswoche.

Bei der Suche nach passenden Kandidaten nutzen Unternehmen gerne das Internet, auch um nützliche Informationen zu finden. Die Bundesregierung will diesem Vorgehen jedoch mit dem Gesetz zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes einen Riegel vorschieben. Demnach darf der Arbeitgeber keine Daten über Beschäftigte aus dem Internet, beosnders den sozialen Netzwerken, ohne Einwilligung des Mitarbeiters beziehen, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich derzeit positiv, dies belegen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Die Statistik weist 3,1 Millionen Arbeitslose aus - so wenige wie von seit 21 Jahren nicht mehr, schreibt die ZEIT Online. Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Arbeitsagentur, betont den Arbeitsmarkt, der trotz der konjunkturellen Schwankungen robust bleibt.

Eine erfolgreiche Woche, ganz im Sinne der technischen Innovationen von der CeBIT 2012, wünscht ABSOLVENTA!

 

 

 

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Ralf Junge
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