Focus Money Auszeichnung - Beste Jobbörse

7550 Jobs für Berufseinsteiger. Jetzt suchen!

Was die Karrierebranche bewegt - "War for Talents" verschärft sich weiter

Was die Karrierebranche bewegt - "War for Talents" verschärft sich weiter

Die Ausgaben der Unternehmen für Recruiting-Maßnahmen steigen weiter, der "War for Talents" wird zunehmend härter, beosnders im akademischen Bereich wird der Mangel als alarmierend beschrieben. Doch klassiche Bewerbungsverfahren reichen nicht mehr aus, um qualifizierte Nachwuchskräfte zu begeistern, hier ist die Kreativität der Unternehmen gefordert, z.B. mittels "Recrutainment".

Personalmarketing

Der "War for Talents" macht sich auch finanziell bemerkbar - die Ausgaben der Unternehmen für Recruiting-Maßnahmen steigen weiter, um die eigene Attraktivität als Arbeitgebermarke zu steigern. Doch nicht immer bewahrheiten sich die Versprechen. Anna Hohberg vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation erklärt im Interview mit der WELT Online, dass sich die Auswahlmöglichkeiten der Absolventen gerade durch den demografischen Wandel deutlich verbessern werden.

Besonders Akademiker sind derzeit stark gefragt - die Forschungsweisen sprechen sogar von einem Notstand und schlagen Alarm. In einem Gutachten raten sie der Bundesregierung, schnellstmöglich die Hochschulen für anspruchsvolle Weiterbildungen von Auszubildenden und älteren Arbeitnehmern zu öffnen, schreibt SPIEGEL Online. Die Gutachter warnen: "Der Innovationsstandort Deutschland droht Schaden zu nehmen, wenn die Bundesregierung es nicht schafft, das deutsche Ausbildungssystem zu verbessern."

Doch klassische Bewerbungsverfahren allein reichen nicht mehr aus, um Kandidaten zu locken. Der Prozess muss zum Erlebnis werden - mit "Recruitaniment" werden junge Uni-Absolventen gelockt. Ob mit einem besonderen Dinner oder einem Ski-Aisflug - die Unternehmen geben sich große Mühe, um sich zu präsentieren und exzellente Nachwuchskräfte zu begeistern, schreibt die Wirtschaftswoche.

Bei der Suche nach passenden Kandidaten nutzen Unternehmen gerne das Internet, auch um nützliche Informationen zu finden. Die Bundesregierung will diesem Vorgehen jedoch mit dem Gesetz zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes einen Riegel vorschieben. Demnach darf der Arbeitgeber keine Daten über Beschäftigte aus dem Internet, beosnders den sozialen Netzwerken, ohne Einwilligung des Mitarbeiters beziehen, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich derzeit positiv, dies belegen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Die Statistik weist 3,1 Millionen Arbeitslose aus - so wenige wie von seit 21 Jahren nicht mehr, schreibt die ZEIT Online. Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Arbeitsagentur, betont den Arbeitsmarkt, der trotz der konjunkturellen Schwankungen robust bleibt.

Eine erfolgreiche Woche, ganz im Sinne der technischen Innovationen von der CeBIT 2012, wünscht ABSOLVENTA!

 

 

 

Über den Autor

Ralf Junge
Ralf Junge

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Direkteinstieg, Assistenz oder Trainee?
Optionen beim Berufseinstieg

Direkteinstieg, Assistenz oder Trainee?

Neben dem Direkteinstieg bieten immer mehr Unternehmen Trainee-Programme für Hochschulabsolventen an. Andere Möglichkeiten für Berufseinsteiger sind Assistenzpositionen und Praktika. ABSOLVENTA erklärt, worin die Unterschiede, sowie die Vor- und Nachteile zwischen Direkteinstieg und Berufseinstieg als Trainee liegen.

Zum Artikel
Das Management Audit für Führungspositionen
Kannst du "Chef"?

Das Management Audit für Führungspositionen

Manageralbtraum oder Leistungsbarometer? Für viele Führungskräfte kommt ein Management Audit ganz überraschend. Viele wissen nicht, was sie dort genau erwartet. Dementsprechend groß ist die Angst, zu versagen. ABSOLVENTA gibt Tipps, wie man ein Management Audit am besten meistert.

Zum Artikel
EQ-Test und Emotionale Intelligenz
Ein hoher IQ ist nicht alles

EQ-Test und Emotionale Intelligenz

Intelligenztests untersuchen unser logisches Denkvermögen. Es gibt sie in unzähligen Varianten. Mittlerweile sind sie fester Bestandteil vieler Einstellungstests. Doch auch Menschen mit einem hohen IQ scheitern immer wieder im Berufsleben. Es scheint also auch eine soziale und emotionale Erfolgskomponente zu geben. ...

Zum Artikel