Focus Money Auszeichnung - Beste Jobbörse

6328 Jobs für Berufseinsteiger. Jetzt suchen!

Was die Karrierebranche bewegt - "War for Talents" verschärft sich weiter

Was die Karrierebranche bewegt - "War for Talents" verschärft sich weiter

Die Ausgaben der Unternehmen für Recruiting-Maßnahmen steigen weiter, der "War for Talents" wird zunehmend härter, beosnders im akademischen Bereich wird der Mangel als alarmierend beschrieben. Doch klassiche Bewerbungsverfahren reichen nicht mehr aus, um qualifizierte Nachwuchskräfte zu begeistern, hier ist die Kreativität der Unternehmen gefordert, z.B. mittels "Recrutainment".

Personalmarketing

Der "War for Talents" macht sich auch finanziell bemerkbar - die Ausgaben der Unternehmen für Recruiting-Maßnahmen steigen weiter, um die eigene Attraktivität als Arbeitgebermarke zu steigern. Doch nicht immer bewahrheiten sich die Versprechen. Anna Hohberg vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation erklärt im Interview mit der WELT Online, dass sich die Auswahlmöglichkeiten der Absolventen gerade durch den demografischen Wandel deutlich verbessern werden.

Besonders Akademiker sind derzeit stark gefragt - die Forschungsweisen sprechen sogar von einem Notstand und schlagen Alarm. In einem Gutachten raten sie der Bundesregierung, schnellstmöglich die Hochschulen für anspruchsvolle Weiterbildungen von Auszubildenden und älteren Arbeitnehmern zu öffnen, schreibt SPIEGEL Online. Die Gutachter warnen: "Der Innovationsstandort Deutschland droht Schaden zu nehmen, wenn die Bundesregierung es nicht schafft, das deutsche Ausbildungssystem zu verbessern."

Doch klassische Bewerbungsverfahren allein reichen nicht mehr aus, um Kandidaten zu locken. Der Prozess muss zum Erlebnis werden - mit "Recruitaniment" werden junge Uni-Absolventen gelockt. Ob mit einem besonderen Dinner oder einem Ski-Aisflug - die Unternehmen geben sich große Mühe, um sich zu präsentieren und exzellente Nachwuchskräfte zu begeistern, schreibt die Wirtschaftswoche.

Bei der Suche nach passenden Kandidaten nutzen Unternehmen gerne das Internet, auch um nützliche Informationen zu finden. Die Bundesregierung will diesem Vorgehen jedoch mit dem Gesetz zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes einen Riegel vorschieben. Demnach darf der Arbeitgeber keine Daten über Beschäftigte aus dem Internet, beosnders den sozialen Netzwerken, ohne Einwilligung des Mitarbeiters beziehen, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich derzeit positiv, dies belegen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Die Statistik weist 3,1 Millionen Arbeitslose aus - so wenige wie von seit 21 Jahren nicht mehr, schreibt die ZEIT Online. Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Arbeitsagentur, betont den Arbeitsmarkt, der trotz der konjunkturellen Schwankungen robust bleibt.

Eine erfolgreiche Woche, ganz im Sinne der technischen Innovationen von der CeBIT 2012, wünscht ABSOLVENTA!

 

 

 

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Das Monatsgehalt berechnen
Was bekomme ich raus?

Das Monatsgehalt berechnen

Die Leistungen von Arbeitnehmern werden unterschiedlich vergütet. Am häufigsten wird zwischen Jahres- und Monatsgehalt sowie zwischen Brutto- und Nettogehalt unterschieden. Die Monatsgehälter schwanken von Branche zu Branche und nach Anforderung der Tätigkeit. Manche Betriebe zahlen bei guten Leistungen zusätzliche ...

Zum Artikel
Das Grundgehalt
Fixgehalt ohne Boni und Co.

Das Grundgehalt

In vielen Berufen ist es üblich, dass der Lohn neben dem Grundgehalt auch variable, leistungsbezogene Gehaltsbestandteile enthält. ABSOLVENTA erklärt, was es mit dem Grundgehalt auf sich hat und was es vom Mindestlohn und vom sogenannten Grundeinkommen unterscheidet.

Zum Artikel
Empfehlungsschreiben
Einen Leumund haben

Empfehlungsschreiben

Empfehlungsschreiben sind vor allem bei universitären Karrieren sehr wichtig für die Bewerber. Auch wer sich zusätzlich im Ausland bewerben will, kommt selten umher, einen Vorgesetzten um die Ausstellung eines Empfehlungsschreibens zu bitten. ABSOLVENTA erklärt, welche Rolle ein Referenzschreiben für die Bewerbung s...

Zum Artikel