Was die Karrierebranche bewegt (KW 6)

Was die Karrierebranche bewegt (KW 6)

Was sind die Trends im Personalmarketing? Wie entwickelt sich das Recruiting? Mit welchen Themen beschäftigt sich die Personaler-Branche? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Kategorie „Personalmarketing“ in unserem ABSOLVENTA Karriereblog. Dabei schauen wir auf die Medienberichterstattung der vergangenen Woche zurück.

Personalmarketing

Das wichtigste Thema der Branche ist und bleibt der angespannte Jobmarkt durch den Mangel an Fachkräften. In der W&V erklärt Nils Kreyenhagen, Geschäftsführer Markenpersonal: „Die Suchprofile werden immer komplizierter. Experten sind rar gesät. Kunden wollen mehr Online und fordern digitale Expertise.“

Um für qualifizierte Bewerber attraktiv zu wirken, erstellen viele Unternehmen Werbevideos für die Personalsuche. Dass dieses Vorhaben oftmals leider schiefgeht, zeigt das derzeit kursierende Twitter-Video, das sämtliche Fauxpas parodiert. Der KarriereSPIEGEL hat dieses Thema vergangene Woche aufgegriffen und erklärt: „Ein sicheres Zeichen für Branchen, die sich Sorgen um talentierten Nachwuchs machen, sind diese Recruiting-Videos - Reklamefilme, die möglichen Bewerbern ein Unternehmen schmackhaft machen sollen. Da sie sich meist an Nachwuchskräfte richten, werden sie inzwischen bevorzugt da eingesetzt, wo man junge Leute erwartet: auf YouTube, bei Facebook, im Internet eben.“

Die Online-Auftritte der Unternehmen sind in der Regel weitaus gelungener. Die Online-Kommunikation ist mittlerweile ein wichtiger Kanal für die Kommunikation mit potentiellen Bewerbern. Insgesamt steigt das Niveau der Online-Auftritte der Unternehmen. Eine Untersuchung der Beraterfirma Potentialpark hat ergeben, dass die Firmen mittlerweile viel Zeit und Mühe in die Karriere-Seiten sowie die Bewerberkommunikation und die Präsenz in den sozialen Medien investieren. Auch der KarriereSPIEGEL hat dieses Thema aufgegriffen und erklärt, dass die sozialen Netzwerke eine besondere Herausforderung darstellen, das sie den Druck erhöhen, „die Realität hinter den Jobversprechen zu zeigen.“ Zu den Spitzenreitern im Potentialpark-Ranking gehören u.a. Fresenius, Allianz, Otto, Ernst & Young und die Deutsche Telekom.

Damit die Personalsuche zukünftig erfolgreicher ist und bleibt, beschreibt Wolfgang Brickwedde, Direktor des Institute for Competitive Recruiting (ICR) in Heidelberg, im HRmarketingblog, welche Vorsätze Recruiter in diesem Jahr haben sollten: „Ich schalte nicht erst Anzeigen in Print und Online und schaue dann, welche Bewerbungen eingehen. Ich warte nicht, bis ein Fachvorgesetzter mit einer Vakanz auf mich zukommt. Stattdessen analysiere ich die kritischen Stellenprofile in meinem Bereich, suche aktiv passende potenzielle Bewerber und spreche sie an.“

Mit diesen Vorsätzen wünscht die Jobbörse ABSOLVENTA einen gelungen Start in die Woche!

Über den Autor

Ralf Junge
Ralf Junge

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Befristeter Arbeitsvertrag beim Berufseinstieg
Ein Ende in Sicht

Befristeter Arbeitsvertrag beim Berufseinstieg

Oft bekommen Absolventen beim Berufseinstieg zunächst einen befristeten Arbeits­vertrag, zum Beispiel eine Trainee-Stelle. Ein befristeter Arbeitsvertrag darf ohne besonderen Grund maximal zwei Jahre laufen. ABSOLVENTA nennt und erklärt die Besonderheiten.

Zum Artikel
Karriere bei GULP: Einblicke vom Arbeitgeber
Personaler im Interview

Karriere bei GULP: Einblicke vom Arbeitgeber

Maren Simon ist Personalreferentin bei der GULP Information Services GmbH. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht sie über Einstiegsmöglichkeiten für Hochschulabsolventen, erklärt, wie der Auswahlprozess bei GULP abläuft und verrät, worauf in der Unternehmenskultur des IT-Personaldienstleisters besonders Wert gelegt wird.

Zum Artikel
Berufseinstieg bei REMONDIS: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg bei REMONDIS: Erfahrungen

Nach ihrem Studium der Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal ist Julia Kahlhöfer bei REMONDIS als Sicherheitsingenieurin eingestiegen. Im Interview mit ABSOLVENTA erzählt sie von ihrem Auswahlverfahren und ihrer Arbeit bei einem der weltweit größten Dienstleister für Recycling, Service und Wasser.

Zum Artikel