Was die Karrierebranche bewegt: Image, Erreichbarkeit und Social Media

Was die Karrierebranche bewegt: Image, Erreichbarkeit und Social Media

Erreichbarkeit nach Feierabend, Arbeitgeberimage, Social Recruiting und Nachwuchsförderung – das sind die Themen, die derzeit die Karrierebranche bewegen. Die Jobbörse ABSOLVENTA hat die wichtigsten Beiträge der letzten Tage zusammengefasst.

News rund ums Personalmarketing


Die Attraktivität der Arbeitgeber spielt eine zentrale Rolle – für die Unternehmen selbst als Grundlage des Recruitings, aber auch für junge Berufseinsteiger. Je positiver die Außenwahrnehmung, desto beliebter werden die Unternehmen als Arbeitgeber bei den jüngeren Zielgruppen. Die Ergebnisse des Praktikantenspiegels zeigen, welches die besten und beliebtesten Arbeitgeber der Nachwuchskräfte sind und wie die Unternehmen in verschiedenen Kategorien, wie Aufgabenvielfalt, Karriereförderung und Work-Life-Balance, abschneiden.
 

Das Trendence Institut hat mal wieder Fakten zum gewünschten Berufseinstieg Deutschlands Absolventen veröffentlicht, wie der aktuelle Beitrag des NochEinPersonalmarketingBlog zeigt. Automobilhersteller und -zulieferer erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit als mögliche Arbeitgeber für Absolventen der Business-, IT- und Engineering-Studiengänge. Dem gegenüber verlieren die Konsumgüterhersteller und Händler an Attraktivität. Als beliebteste Form des Berufseinstiegs gaben die befragten Hochschulabsolventen den Direkteinstieg an.
 

Um Absolventen als potentiellen Unternehmensnachwuchs anzusprechen, sind die Unternehmen gezwungen, stärker in den Dialog mit dem Nachwuchs zu treten. Dabei wird das Recruiting mittels Social Media immer wichtiger. Ein aktueller Beitrag der Gründerszene zeigt, wie das Social Recruitng gelingt und welche Potentiale es bietet. So ist es beispielsweise wichtig, die eigenen Stellenanzeigen auch in den unternehmenseigenen Social Media Kanälen zu veröffentlichen und dabei auch die Netzwerke der Mitarbeiter zu nutzen, um die Reichweite zu erhöhen.
 

Die sozialen Medien werden gerne auch über Smartphones genutzt – privat, aber auch beruflich. Geht es nach Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, so ist mit der Erreichbarkeit nach Dienstschluss über das Smartphone bald Schluss. Aufgrund der steigenden Überlastung der Arbeitnehmer fordert sie klare Regeln zur Erreichbarkeit nach Feierabend, schreibt ZEIT ONLINE. Von der Leyen plant demnach eine Informationskampagne, um zukünftig stärker zwischen Privat- und Berufsleben zu trennen. Sie fordert: „In der Freizeit sollte Funkstille herrschen“.

Wir sind gespannt auf die angekündigte Kampagne und wünschen stressfreie Feierabende im Biergarten - ganz ohne Blackberry.


Lesetipp:
Experten-Interview: Personalmarketing via Social Media - Chancen und Gefahren

Über den Autor

Ralf Junge
Ralf Junge

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