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Körpersprache in einer Präsentation - Tipps und Tricks von Samy Molcho

Körpersprache in einer Präsentation - Tipps und Tricks von Samy Molcho

Mehr oder weniger gespannt warten die Zuhörer, was der Präsentator zu sagen hat. Stellt er bahnbrechende Erkenntnisse vor oder referiert er über ein langweiliges Thema? Der Sprecher selber ist häufig nervös. Viele Menschen reden ungern vor größeren Menschengruppen oder einer Expertenkommission. Bei einer Präsentation kommt es jedoch nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Art und Weise an, wie das Produkt oder das Thema dar- oder vorgestellt wird. Der Körpersprache Guru Samy Malcho zeigt anhand eines Videos von einer fiktiven Präsentation, welche Fehler der Redner machen kann und wie er hingegen das Publikum auf seine Seite ziehen kann.

Körpersprache während einer Präsentation

In diesem Video ist eine junge Frau zu sehen, die einer kleinen Gruppe – offensichtlich höherrangige Personen – ihr Konzept für einen Messestand präsentiert. Sie macht dabei fast alles falsch und scheitert. Samy Molcho greift ein und macht sie auf ihre Fehler aufmerksam und gibt ihr Tipps, wie sie besser agieren kann, damit die Vorstellung zu einem Erfolg wird.


Fester Stand statt hektischer Betriebsamkeit

Ein Präsentator sollte sich, sagt Samy Molcho, vor die Zuhörern stellen und dort auch stehen bleiben. Wenn er „durch die Gegend“ läuft und von einer Seite zur anderen geht, macht er den Eindruck, dass er von seinem Projekt nicht überzeugt ist und keinen festen Standpunkt hat. Wenn er sich jedoch zentral und selbstsicher hinstellt, verdeutlich er, dass er sicher ist und überträgt dieses Gefühl auf sein Publikum.

Ein weiteres No-Go ist es, wenn sich der Redner hinter einem Modell versteckt oder nicht zum Publikum spricht, indem er beispielsweise auf die Overhead-Projektion an der Wand schaut. Es ist wichtig, dass er sich seinem Publikum stellt und neben dem Modell steht, dass er vorstellt.

Alle Zuhörer einbinden

Ein fatales Zeichen an die Zuhörer ist es, wenn sie das Gefühl haben, ignoriert zu werden. Das kann leicht passieren, wenn der Vortragende einzelne Personen, die außen sitzen, nicht anschaut. „Ein erstes Zeichen von Unruhe oder Unzufriedenheit ist ein Herumspielen mit einem Stift oder ein Herumrutschen auf dem Stuhl“, erklärt Samy Molcho. Spätestens in diesem Moment sollte sich der Präsentator der unruhigen Person zuwenden, sonst werde diese sich negativ verhalten, beispielsweise durch Kritik und kann damit die Stimmung in der Zuhörergruppe negativ beeinflussen.

Offenheit und Begeisterung statt Sachlichkeit und Kälte

Ein Redner, der von seinem Projekt überzeugt ist und eine gewisse Begeisterung an die Zuhörer weitergibt, bekommt positivere Resonanz als jemand, der nur die Fakten vorliest. „Kälte und Sachlichkeit sind langweilig und können niemanden überzeugen“, meint Samy Molcho. Durch eine dynamischen Präsentationsweise könnten die Menschen eher überzeugt werden. Welche Gestiken und Mimiken dazu beitragen, kannst Du in diesem Video sehen.

Über den Autor

Michael Kerzel
Michael Kerzel

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