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„The Global Talent Monitor“ – Wie die Jugend in Zukunft arbeiten möchte

„The Global Talent Monitor“ – Wie die Jugend in Zukunft arbeiten möchte

Global Talent Monitor LogoFlexibel und traditionell zugleich – so sollte es sein, das Arbeitsverhältnis der Zukunft. Das wünschen sich junge Akademiker laut Global Talent Monitor, der größten empirischen Online-Studie unter Studenten und Absolventen. Die Jobbörse ABSOLVENTA stellt die ersten Ergebnisse vor.

 

Studienreihe zu Ideal-Arbeitgeber und Karrierewünschen

„The Global Talent Monitor“ ist eine Initiative der Deutschen Telekom, um mehr über die zukünftige Entwicklung von Karriere und Arbeit zu forschen und zu erfahren. Es handelt sich dabei um eine empirische Studienreihe mit mehreren Erhebungswellen zu verschiedenen Themenfeldern:

1.  Arbeitsalltag der Zukunft – Vorstellung von Beruf und Karriere
2.  Kommunikation – Darstellung des Kommunikations- und Medienverhaltens
3.  Internationalität – Migration, Länderprofile, Formen der Internationalität
4.  Führung – Qualität von Führung, Erwartungen an Führungskräfte, Profile
5.  Branchenimage

Insgesamt wurden rund 15.000 Studierende und Absolventen aus 26 Ländern nach ihren Erwartungen und Anforderungen an ihren zukünftigen Arbeitgeber befragt. Die Studie soll Ausgangspunkt und Grundlage einer offenen Kommunikation zwischen jungen Arbeitnehmern, Recruitern und Fachexperten sein.

 

Arbeitsalltag: Generation Y möchte Platz für Privates

Die ersten Ergebnisse der Studie geben Aufschluss darüber, wie  sich die sogenannte Generation Y ihren Arbeitsalltag vorstellt. Sehr viel Wert legen die jungen Akademiker auf flexible Arbeitszeiten, die es ihnen ermöglichen, Pausen für private Angelegenheiten einzulegen – sei es für den Friseurbesuch, einen Arzttermin oder den spontanen Besuch der Großmutter.

Die ideale Basis-Arbeitszeit liegt – laut Umfrage – zwischen 8:30 und 17:00 Uhr. Damit bewegen sich die jungen Karriereeinsteiger innerhalb recht ‚traditioneller’ Arbeitszeiten. Gelegentliche Wochenendarbeit wird jedoch von fast zwei Drittel der Befragten erwartet und bei (temporär) hohem Arbeitsaufkommen akzeptiert.

Die Befragten möchten durchschnittlich sieben Jahre bei ihrem ersten Arbeitgeber beschäftigt sein. Dieses Ergebnis ist im Hinblick auf den Wunsch nach Flexibilität der Generation Y unerwartet hoch. Längere Unterbrechungen des Arbeitsverhältnisses planen rund 50 Prozent der Befragten für Weiterbildung ein, 40 Prozent für die Elternzeit und ebenfalls knapp 40 Prozent für Selbstfindung. Ebenso gewinnen Modelle mit verkürzten Arbeitszeiten, wie bspw. bei einem Teilzeitstudium, an Bedeutung.

In puncto „beruflicher Internationalität“ zeigen sich die Befragten sehr aufgeschlossen. So ist ein Großteil (ca. 77 Prozent) bereit, für  einen guten Job in einen anderes Land zu gehen. Beliebtestes Land sind dabei die USA. Deutschland belegt bei den Wunschländern den vierten Platz und liegt dabei sogar vor Australien.

 

Initiative fördert Dialog zwischen jungen Akademikern und Unternehmen

Im Rahmen der Veranstaltung „talent! Junge Medienmacher 2012“ – einem Workshop für Nachwuchsjournalisten – wurden diese Studienergebnisse erstmals präsentiert. „Wir wollen ganz bewusst auf Augenhöhe zuerst mit denen diskutieren, die es selbst am meisten betrifft“, erläutert Projektleiter Thomas Teetz und kündigt an, dass die Deutsche Telekom wichtige Impulse aus der Studie aufnehmen und den Dialog fortsetzen werde.

Wie sich die Arbeitsbedingungen in Folge des Generationenwandels verändern werden, darüber haben wir mit Steffen Laick, Leiter Recruitment bei Ernst & Young, gesprochen >> Experteninterview zu den Auswirkungen des Generationenwandels auf die Arbeitswelt.

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