Studienabbruch: die 3 Top-Gründe.

Studienabbruch: die 3 Top-Gründe.
Das Hochschul-Informations-System (HIS) hat bundesweit 2.500 Studienabbrecher befragt, was sie zu ihrem Studienabbruch bewegt hat. ABSOLVENTA stellt die Top 3 Gründe vor.
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  1. Leistungsprobleme.

    Ein Fünftel der Studienabbrecher fühlte sich den Anforderungen ihres Studienganges nicht gewachsen: Entweder sie konnten die Fülle an Lernstoff nicht verarbeiten oder aber, sie konnten dem Druck nicht stand halten. Rechnet man noch diejenigen Studenten hinzu, die ihr Studium aufgrund nichtbestandener Prüfungen vorzeitig beendet haben, sind rund 30 Prozent aller Befragten aufgrund von Überforderung „gescheitert“.

    Hier hinterlässt auch der Bologna-Prozess mit seinem Bachelor-/Master-Programm seine deutlichen Spuren: Waren es bei herkömmlichen Studiengängen „nur“ 17 Prozent, die Leistungsprobleme als Hauptgrund angegeben haben, so sind es beim Bachelor ein Viertel der Befragten.

  2. Finanzierungsprobleme

    Knapp dahinter (19 Prozent) rangiert auf dem zweiten Platz das liebe Geld. Damit sind nicht nur finanzielle Engpässe gemeint, sondern auch das Problem, Studium und Neben- oder Hauptjob unter einen Hut zu bekommen. Ein interessanter Fakt: Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass der finanzielle Aspekt beim Studienabbruch des Bachelors im Vergleich zu den anderen Abschlüssen deutlich weniger auftritt. Liegt es vielleicht daran, dass das Bachelor-Studium kürzer ist als ein Diplom-Studiengang, und dadurch weniger Finanzierung bedarf?

  3. Mangelnde Studienmotivation.

    Bronze geht mit 18 Prozent an „den Mangel an Studienmotivation“. Die Studienabbrecher merken, dass sie sich nicht (mehr) mit ihrer Studienrichtung identifizieren können oder aber mit den daraus resultierenden Berufsmöglichkeiten unzufrieden sind. Oftmals haben sie sich auch mit den falschen Erwartungen für ihr Studienfach entschieden. Sonstige Gründe für den Studienabbruch sind schlechte Studienbedingungen, berufliche Neuorientierung, familiäre Probleme und als letztes Krankheit. Die ausführliche Analyse gibt es als PDF auf der Homepage der Hochschul-Informations-System (HIS).

    Aber auch, wenn sich dies alles ein bisschen düster liest: Die Chancen für Studienabbrecher in den Arbeitsmarkt einzusteigen sind nicht so schlecht, wie man vielleicht denken mag. Viele Firmen haben keine Scheu davor, auch Uni-Abbrecher einzustellen.

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