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Studien-Ergebnisse „Employer-Branding 2012“

Studien-Ergebnisse „Employer-Branding 2012“

Der Personalmarketing-Dienstleister „index“ hat die Ergebnisse der Umfrage „Employer Branding 2012“ veröffentlicht. Die Studie zeigt: Das Bewusstsein für die Bedeutung einer starken Arbeitgebermarke wächst. So nehmen sich nahezu alle befragten Personalexperten vor, bei der Bewerberansprache in Zukunft neue Wege zu gehen. Konkrete Maßnahmen hingegen, ergreift bislang nur knapp die Hälfte.

Employer Branding 2012

231 Personalexperten haben an der Studie „Employer Branding 2012“ teilgenommen. Die Befragten kommen dabei aus verschiedenen Branchen und Unternehmen jeder Größe. Am stärksten vertreten sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) mit 50 bis 249 Mitarbeiten.

 

Arbeitgebermarke: Employer Branding im Recruiting

Die Studie zeigt: Nur knapp die Hälfte der befragten Unternehmen verfügt über eine definierte Arbeitgebermarke (Employer Brand). Rund 54 Prozent davon haben bei der Ausarbeitung der eigenen Arbeitgebermarke ganz oder teilweise auf externe Berater gesetzt, 46 Prozent ausschließlich auf internes Know-how.

 

Die Unternehmen, die bereits über eine definierte Arbeitgebermarke verfügen, setzen diese vorrangig bei der Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte um. So geben alle 96 Unternehmen, in denen ein Employer Brand definiert wurde, an, dass ihre Stellenanzeigen an die Vorgaben der Arbeitgebermarke angepasst sind. Fast ebenso häufig findet sich das Employer Branding in der Gestaltung der eigenen Unternehmens-Website wieder:

 

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass sich das Employer Branding vor allem als strategischer Ansatz zur Mitarbeitergewinnung etabliert. 

 

Kommunikation mit Bewerbern ausbauen

Der wichtigste Kommunikationskanal zu potentialen Kandidaten ist für die meisten Befragten die klassische Stellenanzeige, gefolgt von der Präsenz an Hochschulen und auf Karriere-Messen. Business-Plattformen liegen auf Platz vier, die Nutzung von Facebook-Seiten zu Recruiting-Zwecken weit abgeschlagen auf Platz neun.

 

Das Potential sozialer Netzwerke ist laut dieser Studie noch lange nicht ausgeschöpft. Was für Chancen die Kommunikation und der Dialog mit Bewerbern bieten, haben die Unternehmen jedoch bereits erkannt. So wünschen sich 36 Prozent der Befragten den Ausbau der PR- und Pressearbeit sowie der Social-Media-Kommunikation mit potenziellen Arbeitnehmern (35 Prozent). Ebenso wurde die eigene Karriere-Webseite von rund 30 Prozent der Studienteilnehmer als verbesserungswürdig eingeschätzt. Dieser Punkt überrascht, ist doch die eigene Homepage erste Anlaufstelle für Bewerber, um Informationen über das Unternehmen einzuholen.

 

Mix aus E-Recruiting und Employer Branding

Obwohl die Unternehmen das Potential von Social Media und Co. zur Bewerberansprache erkannt haben, sind sie in der Umsetzung neuer Recruiting-Maßnahmen eher zurückhaltend. Da stellt sich die Frage, worauf die Unternehmen warten. Denn fest steht: Gut ausgebildete Spezialisten sind immer schwerer zu bekommen. Das zeigt sich vor allem im MINT-Bereich. Diese Tatsache zwingt die Unternehmen regelrecht dazu, eine authentische und überzeugende Arbeitgebermarke aufzubauen, um im ‚War for talent’ bestehen zu können.

Ziel der Personalabteilungen sollte es also sein, ein umfangreiches strategisches Paket zu schnüren, dass den Fokus auf die strategische Schaltung von Stellenanzeigen legt und diese mit maßgeschneiderten Employer Branding Maßnahmen kombiniert, wie eine ansprechende und informative Karriere-Website, Recruiting-Videos, Newsletter, Recruiting Events und vor allem die Präsenz auf Social Media Plattformen. So können Firmen anhand von Stellenanzeigen die Aufmerksamkeit des Bewerbers gewinnen und diese gezielt auf die verschiedenen Kanäle des Employer Branding weiterleiten, um ein authentisches und überzeugendes Bild von den eigenen Vorzügen als Arbeitgeber zu vermitteln und zu einer Bewerbung zu animieren.

Inspirationen, wie man Social Media gekonnt für die Personalsuche einsetzen kann, gibt es hier: „TalenTube“ & Co. – neues aus dem Social Recruitment.

 

Wir empfehlen auch: Wie möchten junge Akademiker in Zukunft arbeiten? Antworten bietet die >> internationale Studie „The Global Talent Monitor“.

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