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Selbstmarketing: Dein Schlüssel zum Arbeitsmarkt

Selbstmarketing:  Dein Schlüssel zum Arbeitsmarkt

SelbstmarketingBeim Selbstmarketing geht es darum, sich so darzustellen, dass der Gegenüber ein positives Bild erhält. Es ist zu Recht ein breit diskutiertes Thema, schließlich werden sowohl der Berufseinstieg als auch die spätere Karriere davon stark beeinflusst. Allein im Internet findet man zahlreiche mehr oder weniger hilfreiche Tipps, wie man seine Persönlichkeit in das sprichwörtlich richtige Licht rückt. Nachrichtenmagazine berichten darüber, auf Jobbörsen liest man Soft Skill Guides und sogar ein Tool zur Selbstanalyse lässt sich nutzen. Alles gut und wichtig. Doch man sollte sich die Zeit nehmen, darüber zu reflektieren, bevor man alle möglichen Quellen zum Thema Selbstmarketing heranzieht.

Selbstmarketing – Produkt und Markt

Beim Selbstmarketing rückt zwar das - wie auch immer geartete - Selbst in den Fokus des Marketings, grundsätzlicher Bauplan ist und bleibt aber eben das Marketing. Es geht also weiterhin darum, das Produkt an die Bedürfnisse des Marktes auszurichten. Sprich, es müssen zwei Schritte gemacht werden: Zum einen muss das Produkt (das Selbst) bekannt sein, zum anderen der Markt, auf den es dann angeboten wird.

Produkt beim Selbstmarketing - Du

Bei der Jobsuche ist man selbst das Produkt. Dieses lässt sich in Inhalt und Form gliedern, oder ökonomisch gesprochen in Funktion und Design. Der Inhalt eines Arbeitnehmers sind die fachlichen Fähigkeiten. Da lässt sich kurzfristig nicht viel machen. Studienschwerpunkte­ Noten, Praktika und Arbeitsergebnisse bieten dem Arbeitgeber einen guten Eindruck, ob eine Anstellung im Unternehmen Sinn macht. Das Design hingegen lässt sich ständig verbessern und zwar auch so, dass es sofort sichtbar ist. Hier kommen die berühmten Soft Skills zum Tragen, also Werkzeuge wie Sprache, Auftreten, Selbstbewusstsein etc. Kurzum alles, was bei der Interaktion von Dir und Deiner Umgebung passiert, sei es beim Anschreiben, beim Bewerbungsgespräch oder später auch im tagtäglichen Berufsleben. Um sich selber besser einzuschätzen, gibt es einige Hilfen im Internet, wie zum Beispiel die Persönlichkeitsanalyse GPOP. Dies ist aber nur ein Teil des Marketings.

Den Arbeitsmarkt beobachten

Der zweite Schritt befasst sich mit dem Markt, auf den das Produkt angeboten werden soll. In diesem Fall ist das der Arbeitsmarkt. Es gilt diejenigen Stellenangebote zu finden, die auf das eigene Qualifikations- und Kompetenzprofil passen. Denn das beste Selbstmarketing führt nicht zum Erfolg, wenn man sich auf die „falschen“ Stellen bewirbt. Als Bewerber muss man daher folgende Fragen beantworten können: Was wird genau gesucht und was habe ich anzubieten, das passt? Kann ich die Bedürfnisse des Kunden/Unternehmens befriedigen und ihn so nachhaltig glücklich machen bzw. voranbringen? So wie Firmen durch gute und zielgerichtete Dienstleistungen Kunden binden, sollte es umgekehrt auch sein. Bewerber wie Arbeitnehmer müssen ständig den Markt erforschen, um herauszufinden, wem man sich wie anbieten kann. Erfolgreiche Firmen betreiben Marketing für ein Produkt nicht, indem sie sagen, was es alles kann, sondern was es dem Kunden bringt. Entsprechend sollte man bei der eigenen Bewerbung und während des Berufslebens dann mit seinen Soft Skills das darstellen, was das Unternehmen haben möchte und welchen Nutzen ihm eine Einstellung bringt.

Funktion und Design gehen hier Hand in Hand. Dies geht aber nur, wenn man weiß, was das Unternehmen erwartet. Selbstmarketing hat demnach, neben der Einschätzung seiner selbst, immer auch den Erwartungshorizont des Gegenübers im Auge. Schließlich will man als Kunstbetrachter im Louvre ja auch kein Werk von Dieter Bohlen bestaunen müssen, selbst wenn es zugegebenermaßen durchaus witzig sein kann. Aber eben unpassend für den gewieften Selbstmarketing Experten.

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