Digitale Schnitzeljagd: Außergewöhnliche Recruiting-Kampagne der Deutschen Telekom

Digitale Schnitzeljagd: Außergewöhnliche Recruiting-Kampagne der Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom AG beschreitet im Recruiting mit der Kampagne „Wissen verändert alles“ neue, digitale Wege, quasi Recruitung per Web 2.0. Den Beginn der Aktion stellt ein Youtube-Video dar. Der Teaser ist nicht wirklich aussagekräftig, aber weckt Neugier.

Inhalt

  1. Die Recruiting-Kampagne der Telekom
  2. Idee gut – Umsetzung aufwendig

Die Recruiting-Kampagne der Telekom

Am Ende des rätselhaft anmutenden Streifens verweist das Video auf www.wissen-veraendert-alles.de. Sofern man nicht über einen schnellen Rechner verfügt, ist die Ladezeit allerdings recht lang. Doch wer sich in Geduld übt, betritt anschließend die virtuelle Lobby des Telekom-Hauptquartiers in Bonn. Aus der Ich-Perspektive beschreitet man die originalgetreu digitalisierte Telekom-Zentrale. Zunächst wird man von Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme begrüßt und kurz gebrieft.

Ziel der Deutschen Telekom AG ist es, durch die Kampagne Bewerber zu generieren und dem User die Ausbildungs- und Einstellungsanforderungen auf spielerische Art näher zu bringen. Dazu muss man das virtuelle Gebäude erkunden und dabei kleinere und größere berufsrelevante Aufgaben lösen. Das Ganze gewinnt dadurch den Charakter eines Computer-Spiels, in dem man sich von Level zu Level arbeiten muss. Als Ziel winkt am Ende ein Ausbildungsplatz bei der Telekom.

Idee gut - Umsetzung aufwendig

Zielgruppe sind alle Absolventen, von der Gesamt- bis zur Hochschule. Für Hochschul­absolventen erscheint ein Ausbildungsplatz allerdings nicht sonderlich verlockend. Doch unterm Strich ist es eine sehr aufwendige aber auch äußert gelungene Recruiting-Kampagne der Telekom. Das der Kampagne innewohnende spielerische Element ist schön umgesetzt. In dem Spiel tauchen über 50 Telekom Mitarbeiter sowie 50 Statisten auf. Die Programmierung hat mehr als sechs Wochen in Anspruch genommen und über 6000 Fotos der Bonner Firmenzentrale wurden zu knapp 300 Videodateien konvertiert. Die Idee und die Umsetzung stechen aus der Recruiting-Landschaft hervor. Doch so ein umfangreiches Projekt werden sich nur wenige Firmen leisten können (wollen).

Ins Leben gerufen wurde die Telekom-Kampagne übrigens von der Agentur Elbkind, die sich auch schon für die viel diskutierte Recruiting-Kampagne von OTTO entworfen hat.

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