Summer Schools – Kurse in den Semesterferien.

Summer Schools – Kurse in den Semesterferien.
Während sich ein Teil der Studentenschaft in dem Semesterferien einem mehrmonatigen Partymarathon widmet, Praktika absolviert oder mit Ferienjobs ihre Kasse aufbessert, belegen viele Studierende auch in der Ferienzeit Sommerkurse, sogenannte Summer Schools. Warum sich das lohnt und was es kostet, erfährst du hier. 
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  1. Intensiver Input in den Semesterferien.

    Längst sind Summer Schools auch in Deutschland keine Seltenheit mehr. Immer mehr Studenten nutzen die vorlesungsfreie Zeit dazu, Seminare an Universitäten im In- und Ausland zu besuchen und weitere Credits für ihr Studium zu erwerben. In den fünf- bis sechswöchigen Kursen haben Studierende die Möglichkeit, Themen aus dem Semester zu vertiefen oder ihre Kompetenzen z. B. durch Sprachkurse zu erweitern. Inhalt, Umfang und Leistungsanforderungen der Sommerkurse sind weitgehend identisch mit den Lehrveranstaltungen während des Semesters. Allein die Anzahl der Wochenstunden sowie der Arbeitsaufwand sind aufgrund des gestrafften Zeitrahmens viel intensiver.

  2. Summer Sessions im Ausland.

    Wer einen längeren Auslandsaufenthalt nicht in sein Studium integrieren will oder kann, für den sind die Summer Schools eine exzellente Alternative. Viele Universitäten in den USA, Kanada oder Europa bieten in der Zeit von Mai bis September sogenannte Sommerkurse von fünf bis sechs Wochen an. In diesen komprimierten „Kurzsemestern“ belegen die Teilnehmer ein bis maximal drei Kurse aus dem aktuellen Lehrangebot. Die Seminare finden meist täglich statt (in manchen Fällen auch am Wochenende) und sind für in- und ausländische Studenten zugänglich. Von organischer Chemie, über Finanzmanagement, Geschichte und Politik bis hin zu Theater- und Sprachkursen bieten Harvard, Cambridge, Helsinki, Graz und Co. Studierenden aller Welt eine Vielzahl von Lehrangeboten, die sie sich nach Kursabschluss in der Heimatuniversität anrechnen lassen können.

    Gleichzeitig werden durch den Auslandsaufenthalt die Fremdsprachenkenntnisse aufgebessert und die für den CV wichtige Auslandserfahrung gesammelt, ohne ein ganzes Semester dafür zu investieren. Als zusätzlichen Anreiz warten nach dem täglichen Unischluss Land und Leute nur darauf, von den Studierenden erkundet zu werden. Eine prima Gelegenheit, Studium und Urlaub zu kombinieren.

  3. Sinnvolle (Frei-)Zeit in Deutschland.

    Auch die deutschen Hochschulen entdecken die Sommerkurse für sich. Studierende, die es in der vorlesungsfreien Zeit nicht ins Ausland zieht, können mit einem oder mehreren Seminaren an einer deutschen Sommeruni auch ihre (Frei-)Zeit sinnvoll nutzen. Zwar richtet sich ein Großteil jener Lehrveranstaltungen in erster Linie an ausländische Studenten, doch auch einheimische Studierende sind willkommen. Die Sommerkurse ermöglichen nicht nur ein schnelleres Studieren, sondern entlasten auch den Stundenplan im regulären Semester. Als Bonus wird ein wenig weite Welt in die Heimat gebracht, wenn Studierende verschiedener Nationalitäten aufeinander treffen. Eine wunderbare Alternative zum Auslandssemester und für das Schließen internationaler Bekanntschaften auf bekanntem Territorium.

  4. Kosten, Unterbringung und Anmeldung.

    Umsonst sind leider die wenigsten Summer Schools. Die Kosten für einen vierwöchigen Kurs an einer in- oder ausländischen Universität hängen von der Art, Dauer und vor allem vom Standort der Sommeruni ab. Dabei können für einen vierwöchigen Kurs zwischen 200 bis 1200 Euro reine Kurskosten anfallen. Da sich eine Wohnungssuche auf eigene Faust von Zuhause aus erfahrungsgemäß schwierig gestaltet, stellen viele Universitäten ihren Teilnehmern für 300 bis 400 Euro zusätzlich einen Platz im Studentenwohnheim zur Verfügung. Die Anmeldung verläuft unkompliziert über die jeweilige Zieluniversität, aber auch die eigene Hochschule steht Interessierten beim Anmeldungsprozess hilfreich zur Seite. Erkundige Dich einfach bei deinem Institut nach vorhandenen Kooperationen mit Partneruniversitäten. Auch der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) oder das Goethe-Institut schicken jährlich Studenten für Sommerkurse an den Summer Schools in die weite Welt hinaus.

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