Jobsuche als Informatiker – Tipps für Professionals.

Jobsuche als Informatiker – Tipps für Professionals.
Die Nachfrage nach Informatikern am Arbeitsmarkt ist groß, dementsprechend leicht fällt den meisten IT-Absolventen die Jobsuche nach dem Studium oder Ausbildung. Die Jobbörse ABSOLVENTA zeigt, wie Informatiker mit Berufserfahrung ihre IT-Karriere weiter vorantreiben können.
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  1. Informatiker auf der Sonnenseite des Arbeitsmarktes.

    Auf jeden arbeitslosen Informatiker kommen nach Angeben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) 3,7 zu besetzende Stellen. Gefragt sind neben Kenntnissen der Programmiersprachen vor allem Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie sehr gute Englischkenntnisse. Zwar nehmen die Absolventenzahlen seit 2001 stetig zu, doch dieses Plus hat nicht zu einer Überschwemmung auf dem IT-Arbeitsmarkt geführt, sondern es gibt weiterhin einen großen Bedarf. Kreative Entwicklungsarbeit wird hierbei stärker nachgefragt und besser bezahlt als reine Systempflege. Vor allem die Softwarebranche und große Beratungshäuser suchen massiv. Doch auch darüber hinaus gibt es kaum noch Unternehmen, die ohne IT-Spezialisten auskommt. Der Wandel zur Informationsgesellschaft und die zunehmende Bedeutung des Internets treiben diese Entwicklung weiter voran. Damit befinden sich Informatiker in einer sehr komfortablen Situation.

  2. Personaler auf Informatiker-Jagd

    Wenn hierzulande vom Fachkräftemangel die Rede ist, sind damit vor allem MINT-Fachkräfte gemeint, also Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker (bzw. Ingenieure). Ganz im Sinne des altbekannten Spiels von Angebot und Nachfrage machen die meisten Jobbörsen den Großteil ihres Umsatzes mit der Vermittlung von Fachkräften aus diesen Bereichen.

    Um Informatiker für ihr Unternehmen zu gewinnen, schalten Personaler nicht mehr einfach nur IT-Stellenangebote und hoffen dann, dass sich schon die richtigen Kandidaten darauf bewerben werden. Häufig engagieren die Unternehmen (teure) Headhunter und Personalvermittlungen, um bestimmte Fachkräfte von anderen Firmen abzuwerben. Die Arbeitgeber wollen von der Praxiserfahrung der Informatiker profitieren. Das Wissen der Programmierer ist für die Unternehmen oft besonders wichtig. Während man sich relativ einfach in Bereiche wie Marketing oder Vertrieb hineindenken kann, ist das bei IT-Angelegenheiten doch deutlich schwieriger. Hier muss sich die Geschäftsführung auf die Erfahrungen und die Einschätzungen und der Programmierer verlassen können.

  3. Passive Jobsuche per Lebenslaufdatenbank.

    In Zeiten des „War for talents“ greifen immer mehr Arbeitergeber bei der Personalsuche auf die Möglichkeit des „Aktive Sourcing“ zurück. Das bedeutet, dass die Firmen nicht mehr einfach nur Stellenangebote schalten und dann auf Bewerbungseingänge warten. Zusätzlich suchen sie aktiv in Business-Netzwerken und Lebenslaufdatenbanken nach passenden Kandidaten.

    Auch Informatiker, die eine Stelle haben, können so quasi nebenbei nach besseren IT-Jobs suchen bzw. ihr grundsätzlich Interesse an neuen Jobangeboten zeigen. Der Vorteil: Es gibt nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen! Man kann attraktive Anfragen von Unternehmen erhalten, die man bis daher noch nicht kannte, und bei denen man sich daher nie beworben hätte. Und dank einer „Blacklist“ kann man verhindern, dass der aktuelle Arbeitgeber auf das eigene Profil stößt.

    Auch die Jobbörse ABSOLVENTAbietet die Möglichkeit der sog. „passiven Jobsuche“. Das Motto lautet hierbei: Gefunden werden statt bewerben. Mehr als 4.000 Unternehmen aus ganz Deutschland nutzen die Möglichkeit, in der CV-Datenbank von ABSOLVENTA nach Studenten, Absolventen und Young Professionals zu suchen. Jeden Monat nehmen die Firmen hier ca. 20.000 Profilaufrufe vor und stellen 5.000 Kontaktanfragen. Informatiker erhalten übrigens überdurchschnittlich viele Anfragen.

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