Job und Karriere Links des Monats (02/2010)

Job und Karriere Links des Monats (02/2010)

Kurzer Monat - viele Linktipps! Damit Du bei dem weiterhin kalten Wetter nicht nur zockst oder wahllos umher surfen musst, hat das ABSOLVENTA-Team Dir wieder exquisite Linktipps rund um das Thema Job und Karriere rausgesucht. Diesmal u.a. dabei: Die Hauptmotivation für berufliche Leistung, die Arbeitsmarktsituation von Absolventen, ein internationales 3-Länder-Praktikum und ein Praktikantenaufstand.

Ob Traumjob, Arbeit zum Broterwerb oder ein Praktikum: Die Leistung eines Mitarbeiters hängt vor allem von dessen Motivation ab. Bruno Frey, Professor an der Universität in Zürich schreibt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass Geld kein Heilsbringer ist. Wirkliche Leistung käme nur durch intrinsische Gründe zu Stande.

Erst das Studium, dann der Traumjob? Leider ist dieser Karriereweg sehr selten. Laut der Financial Times sind 90 Prozent aller Arbeitnehmer nicht dort beschäftigt, wo sie es gerne wären. Die Haupthindernisse der Verwirklichung seien Mangel an Zeit und Geld.

In eine ähnliche Kerbe schlägt die Süddeutsche Zeitung: Fast 20 Prozent aller Hochschulabsolventen starten ihre berufliche Karriere mit einem Job, für den sie kein Studium benötigt hätten. Sie sind also schlicht überqualifiziert. In Zeiten der Wirtschaftkrise gibt es weniger Jobs, wohingegen Absolventenzahlen seit Jahren steigen. Das ist ein Problem. Ein Studium lohnt sich aber trotzdem. Die Arbeitslosenquote von Akademikern liegt deutlich unter und Lohn über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung – nur eben nicht für jeden Absolventen.

In einem Studium sind Praktika nützlich und empfehlenswert. Education First bietet ein dreimonatiges Praktikum in drei Ländern an. Bewerben kannst Du Dich bis zum 12 April 2010. Ein solch internationales Praktikum bringt nicht nur große Erfahrungen und Eindrücke von fremden Kulturen, sondern ist sicher ein großer Pluspunkt im Lebenslauf.

Die Generation Praktikum ist immer noch hochaktuell. Der Doktorand und WG-Bewohner Markus Henrik beschreibt in seinem Roman „Copy Man“ die Geschichte eines ausgebeuteten Praktikanten, der sich wehrt. Spiegel Online bewertet den Debütroman als mit Kalauern beginnend, jedoch lebendig und inspirierend endend. Sicherlich besser als der recht dürftige Kinofilm “Résiste – Aufstand der Praktikanten“, der eine sehr ähnliche Thematik hatte.

Und noch ein Linktipp in eigener Sache. Studenten und Absolventen können sich ab März für das zweite Demokratische Stipendium des ABSOLVENTA e.V. bewerben. Viel Erfolg dabei wünscht das ABSOLVENTA-Team.

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Das Referenzschreiben
Verbessert die Chancen

Das Referenzschreiben

Ein Empfehlungsschreiben ist ein schriftliches Dokument mit einer positiv wertenden Empfehlung zu einer Person. Die Bewertung muss positiv sein, ansonsten macht das Referenzschreiben keinen Sinn. Auf Referenzschreiben angewiesen sind unter anderem Personen auf Jobsuche sowie Freiberufler und Selbständige, um neue Ku...

Zum Artikel
Fragetechniken
Wer fragt, der führt

Fragetechniken

Mit Hilfe von Fragetechniken lässt sich ein Gespräch in die gewünschte Richtung lenken und beim Gesprächspartner mitunter ein bestimmtes Verhalten auslösen. Um sie als ein Mittel der Rhetorik zu nutzen, müssen die Lenkungstechniken aber richtig eingesetzt werden. Informiere dich hier bei ABSOLVENTA über die verschie...

Zum Artikel
Das hat es mit deinem Brutto-Gehalt auf sich
Unterschied zum Netto

Das hat es mit deinem Brutto-Gehalt auf sich

Was ist der Unterschied zwischen brutto und netto und warum wird dein Gehalt in brutto angegeben? Eine schöne Eselsbrücke lautet: Brutto hat sechs Buchstaben und netto nur fünf. Entsprechend ist netto weniger als brutto. ABSOLVENTA erklärt, was alles vom Brutto-Gehalt abgezogen wird und warum man immer ein Brutto-Ge...

Zum Artikel