Job und Karriere Link-Tipps des Monats (08/2011)

Job und Karriere Link-Tipps des Monats (08/2011)

Wettertechnisch verleitet dieser Frust-Sommer geradezu zum stundenlangen Surfen in virtuellen Welten. Denn während die Freibäder auch im August nur rar besucht, die Festivals im Schlamm versunken und Frischluftfanatiker zu Stubenhockern verkommen sind, gibt es einen ‚heimeligen’ Ort, an dem alle zusammenfinden: Das Internet. Auf das World Wide Web ist Verlass und aus diesem Grund widmen wir dem 20-jährigen Geburtstagskind die ABSOLVENTA Job und Karriere Link-Tipps des Monats August. Diesmal allerdings mit virtuellem Rück- und Weitblick, besonders stark vernetzt und garantiert ohne Spam.

 

Link tipps

 

Am 6. August feierte das World Wide Web seinen 20. Geburtstag. Anlässlich dieses Ereignisses durchstöberte das ZDF sein Archiv und wurde fündig. So postete der Sender über seinen Youtube-Channel einen Ausschnitt aus dem Morgenmagazin von 1996, in dem der Computerexperte Christian Spanik das Internet vorstellt. Hier kannst Du sehen, wie vor 15 Jahren über das Web gesprochen wurde. Beispielsweise erläutert Spanik: „ Das World Wide Web, das sind diese bunten Bilder, die man immer so sieht und die einem dann helfen, durchs Netz zu kommen.“ – Ein wirklich sehenswerter Beitrag, der in eine Zeit entführt, zu der noch keiner ahnte, welche Auswirkungen das Übermedium Internet auf unseren Alltag haben könnte.

 

Wie das Netz unser Leben bestimmt, zeigt sich auch deutlich bei der Jobsuche. So ist es mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr, dass Personaler noch vorm ersten Gespräch das Facebook-Profil der Bewerber checken, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Daher sollte das Online Reputation Management von Karriereeinsteigern ernst genommen werden: Private Daten gilt es zu schützen, peinliche Statements und Bilder zu vermeiden. Schließlich ist der virtuelle Ruf unmittelbar mit dem Ansehen in der realen Welt verbunden. Doch, bei allem Respekt sollte das Internet auch als Chance bei der Jobsuche begriffen werden. Wie Du Dich selbst gekonnt präsentierst, die richtigen Kontakte knüpfst und im Web 2.0 gezielt auf Jobsuche gehst, erklärt Dir dieser Leitfaden, herausgegeben von der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft.

 

Nimmt man über Xing und Co. Kontakt zu einem Personaler auf, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass man sich bereits über gemeinsame Bekannte kennt. Dieses sogenannte ‚Kleine-Welt-Phänomen’, wonach jeder Mensch mit einem anderen über maximal sechs Ecken verbunden sei, beruht auf der Theorie des Psychologen Stanley Milgram. Der  versuchte schon im Jahr 1967 wissenschaftlich zu belegen, dass neue Kommunikations- und Transportmittel das Beziehungsnetzwerk eines Menschen erweitern und somit die räumliche Entfernung an Bedeutung verliert. Damals initiierte Milgram Briefketten – heute möchten Yahoo-Forscher mit Hilfe von Facebook das Experiment erneut wagen. Wie das funktionieren soll, beleuchtet der Spiegel in diesem Artikel.

 

Und noch eine interessante Studie möchten wir Dir vorstellen. – Oder besser gesagt, deren Ergebnisse. So fanden zwei Wissenschaftler der Nationalen Universität Singapur heraus, dass gelegentliches Internetsurfen am Arbeitsplatz die Produktivität steigert. Ausschlaggebend ist jedoch, für welche privaten Zwecke die Berufstätigen das Netz nutzen. E-Mails schreiben entspannt demnach weniger als Surfen in Sozialen Netzwerken. Auf alltagsforschung.de kannst Du nachlesen, wie die Forscher zu ihren Ergebnissen gelangt sind.

 

Zum Abschluss möchten wir Dir den ‚Elektrischen Reporter’ empfehlen. Das ist eine regelmäßig erscheinende Magazin-Sendung, die sich mit dem nahezu unerschöpflichen Phänomen Internet auseinander setzt. Moderiert wird das ganze von Mario Sixtus – einem bedeutenden  deutschen Journalisten, der sich auf die Themenbereiche Internet, Netzkultur- und Politik spezialisiert hat. Die aktuelle Folge des ‚Elektrischen Reporters’ beschäftigt sich mit dem Netzphänomen ‚Shitstorm’, einer Web 2.0–Erscheinung, die auch für Unternehmen eine Gefahr darstellt. Was es mit diesen virtuellen Beschimpfungsstürmen auf sich hat, kannst Du hier sehen.

 

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