Wenn’s mal wieder etwas mehr sein darf: Incentives zur Mitarbeitermotivation

Wenn’s mal wieder etwas mehr sein darf: Incentives zur Mitarbeitermotivation

Ob ein Erlebnisausflug in den Kletterwald oder eine Workshop-Woche auf Mallorca  – immer mehr Unternehmen setzen auf das ganz besondere Dankeschön an ihre Mitarbeiter: Incentives. Dabei handelt es sich jedoch nicht ausschließlich um spaßige Teambuilding-Maßnahmen. Incentives können auch einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Mitarbeiter zu gewinnen, zu halten und Unternehmensziele zu erreichen. Und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise.  

Incentives zur Mitarbeitermotivation

 

Als Incentives bezeichnet man Leistungen, die vom Arbeitgeber über die Gehaltszahlung hinaus erbracht werden. Dabei handelt es sich um zusätzliche Anreize, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet. Sie dienen vorrangig der Belohnung und Motivation. Darüber hinaus fördert ein sinnvoll eingesetztes Incentive Teambuilding-Prozesse und stärkt das individuelle Wohlbefinden der Mitarbeiter. Folglich können Incentives die Leistungsbereitschaft der Angestellten steigern und dazu beitragen, die Unternehmensziele schneller zu erreichen.

 

Wirtschaftsfaktor Humankapital

Google hat vorgemacht, wie’s geht: Mitarbeiter des Suchmaschinenriesen bekommen eine Rundumverpflegung in Sachen Incentives. Vom gratis Essen, über kostenlose Arzt- und Friseurbesuche bis hin zur Bereitstellung von Elektrorollern. Mitarbeitermotivation wird hier groß geschrieben.Das macht Google zu einem der weltweit beliebtesten Arbeitgeber. Und während das Unternehmen weiter an seiner Vormachtstellung im Bereich Personalmotivation und Unternehmenskultur feilt, entdecken auch andere Betriebezunehmend die Vorteile von Incentives.

Die Arbeitgeber erkennen die Notwendigkeit, das Potential, welches in zufriedenen und motivierten Mitarbeitern steckt, herauszukitzeln. Dazu  lassen die Unternehmen sich so einiges einfallen, um die Kreativität und Einsatzbereitschaft der Angestellten zu fördern, denn der wichtigste Produktionsfaktor ist und bleibt der Mensch und sein sogenanntes Humankapital.

Einsatz von Incentives: Qualität vs. Quantität

Welches Incentive für die Umsetzung der Unternehmensziele am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So sollte das Management im Vorhinein abwägen, welche Maßnahmen sich mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter decken. Beispielsweise eignet sich ein kostenloses Bungee-Jumping wahrscheinlich eher für Mitarbeiter in einem Start-Up-Unternehmen als für Ü55-Bankberater. Diese lassen sich vielleicht eher durch eine gesellige Bootstour mit hochwertigem Buffet locken. Zusätzlich sollte die Unternehmensleitung entscheiden, ob die Incentives eher kurz- oder langfristig wirken sollen und dementsprechende Maßnahmen auswählen.

Grundsätzlich bietet der Bereich der Mitarbeitermotivation zahlreiche Möglichkeiten, die je nach Bedarf und Budget  zum Einsatz kommen können. Somit können Anreize monetär oder nichtmonetär, materieller oder immaterieller Art sein. Folglich gelten kontinuierliche Fahrgeldzuschüsse ebenso als Incentive wie eine Mitarbeiterschulung oder eine Erlebnisreise des gesamten Unternehmens. Der Kreativität der Unternehmensführung sind im Bereich der Incentives kaum Grenzen gesetzt. Natürlich sollte man dennoch im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei um Zusatzleistungen des Arbeitgebers handelt und nicht um ein kostenloses Privatvergnügen.

Incentives nur ein Element der Mitarbeitermotivation

Mitarbeiter motiviert man aber nicht nur durch Gehalt und Incentives. Ein respektvoller Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitern sowie der Kollegen untereinander sind mindestens genauso wichtig.

 

Lies auch: Gehalt ist nicht alles – Indikatoren für einen guten Job

Über den Autor

Luise Köhler
Luise Köhler

Als ehem. ABSOLVENTA-Redakteurin hat Luise über die Bedürfnisse, Interessen und Fragen junger Berufseinsteiger recherchiert, geschrieben und erklärt.

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