Kreativworkshop

Haniel Innovation Day

Haniel Innovation Day

Das Handels- und Dienstleistungsunternehmen Haniel hat einen Innovation Day ins Leben gerufen, in denen Studenten, Personaler und Wissenschaftler in Kreativworkshops gemeinsam Visionen für Ausbildungsprogramme der Zukunft und den optimalen Karriereeinstieg entwickeln. Am 18. März 2011 gingen die ca. 60 Teilnehmer dabei insbesondere der Frage nach, was ein gutes Trainee-Programm ausmacht.

Inhalt

  1. Patentrezept für gute Trainee-Programme?
  2. Projektarbeit: der Schlüssel zum beruflichen Einstieg

Patentrezept für gute Trainee-Programme?

„Nicht überall, wo Trainee-Programm draufsteht, ist auch Trainee-Programm drin. Viele Unternehmen konzipieren ihr Angebot an den Bedürfnissen der Absolventen vorbei. Es ist daher an der Zeit, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und über die Zukunft von Traineeships diskutieren“, erläutert Haniel-Personaldirektor Dr. Michael Prochaska die Idee des Haniel Innovation Day.

Wäre ein Trainee-Programm ein Kochrezept, hätte es laut Studentin Julia-Carolin Schmid, eine der Teilnehmerinnen beim Haniel Innovation Day, folgende Zutaten: Eine große Portion eigenständige Projektarbeit, viel Mentoring und stetiges Feedback durch die Vorgesetzten, interne Weiterbildungsangebote und einen Schuss Auslandsaufenthalt. Abgerundet wird das Ganze durch einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Doch ein Patentrezept ist auch das nicht. Zum einen  ist jedes Unternehmen einzigartig, und zum anderen  sind auch die Bewerber  so unterschiedlich wie auch deren Erwartungen.  Absolventen möchten in einem Unternehmen arbeiten, mit dem sie sich identifizieren können. Bei der Auswahl des Arbeitgebers spielen außerdem das Image und die Werte eine große Rolle, wie auch die Inhalte des Trainee-Programms. Das wurde beim Haniel Innovation Day ganz deutlich.

Projektarbeit der Schlüssel zum beruflichen Einstieg

Vor allem Projektarbeit bietet „Trainees die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen eines Unternehmens kennen zu lernen und so ihr Netzwerk zu erweitern. In diesem Punkt können viele Unternehmen noch besser werden“, so Professor Dr. Norbert Thom, Leiter des Instituts für Organisation und Personal an der Universität Bern.

„Im Großen und Ganzen herrscht bei Absolventen und Unternehmen Einigkeit über die Anforderungen an ein gutes Trainee-Programm“, resümiert Moderator Jochen Mai, Leiter „Management & Wissen“ der WirtschaftsWoche, am Ende der Veranstaltung. Und diese entsprechen weitgehend dem „Kochrezept“ von Julia-Carolin Schmid.

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