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Gehaltsranking deutscher Städte: Frankfurt auf dem ersten und letzten Platz

Gehaltsranking deutscher Städte: Frankfurt auf dem ersten und letzten Platz

GehaltsrankingEine Studie von PersonalMarkt hat ergeben, dass das Gehalt in Frankfurt durchschnittlich am höchsten ist – und am niedrigsten. Ob sich ein Frankfurter nun als Groß- oder als Kleinverdiener fühlen kann, liegt an Region, in der er arbeitet: Hessen oder Brandenburg, Main oder Oder. Der Gehaltsunterschied zwischen den Frankfurts beträgt beachtliche 41,6 Prozent. „Neben der Tätigkeit selbst ist für das Gehalt zunehmend wichtig, in welcher Region jemand arbeitet“, sagt Tim Böger, Geschäftsführer von PersonalMarkt und Projektleiter der Studie.

200.000 Gehaltsdaten aus 90 Städten

In dieser Studie hat PersonalMarkt über 200.000 aktuelle Gehaltsdaten in 90 Städten analysiert und daraus ein Städte-Ranking abhängig vom durchschnittlichen Gehalt der arbeitenden Bevölkerung erstellt. Natürlich ist nicht nur die Region entscheidend – ein Ingenieur in Dresden verdient mehr als ein Friseur in Frankfurt am Main – sie spielt jedoch eine bedeutende Rolle. Berücksichtigt werden muss dabei allerdings, dass die Lebensunterhaltungskosten in den Regionen, wo höhere Gehälter gezahlt werden, oft auch deutlich höher sind. Die Mieten in Stuttgart sind beispielsweise deutlich höher als in Leipzig.

„Mainhatten“ vor den Münchenern

Die Studie hat ergeben, dass in Frankfurt am Main das durchschnittliche Gehalt am höchsten ist. Knapp dahinter folgt München. Auf den weiteren Plätzen liegen mit Leverkusen, Wiesbaden, Düsseldorf und Stuttgart Ballungsräume aus dem Westen und dem Süden Deutschlands. Das zentrale Ergebnis der Studie ist, dass man im Westen mehr als im Osten und im Süden mehr als im Norden verdient. Dazu kommt, dass die Bezahlung in Ballungsgebieten höher ist als im ländlichen Raum.

Starkes Ost-West-Gefälle beim Gehalt

Die Städte in den neuen Bundesländern liegen am Ende des Rankings. Selbst die ostdeutsche Stadt mit dem höchsten Durchschnittsgehalt (Dresden) liegt hinter den westdeutschen Städten mit dem niedrigsten Durchschnittslohn (Cuxhaven, Wilhelmshaven und Bremerhaven)! Im Norden ist wiederum das Gehalt niedriger als im Westen oder Süden. Selbst die Metropole Hamburg liegt nur auf Rang 24 und ist damit die norddeutsche Stadt mit dem höchsten Durchschnittsgehalt. Berlin liegt bundesweit im hinteren Drittel nur knapp vor den „Haven“-Städten, jedoch hinter Flensburg oder Osnabrück.
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