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Finanzkrise und Arbeitsmarkt (2): Selbst aktiv werden, um die Job-Chancen zu erhöhen

Finanzkrise und Arbeitsmarkt (2): Selbst aktiv werden, um die Job-Chancen zu erhöhen

Auch heute beschäftigen wir uns wieder mit der Finanzkrise und den Folgen für Akademiker auf dem Arbeitsmarkt. Im ersten Teil von Finanzkrise und Arbeitsmarkt haben wir gezeigt, dass Bildung der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist, es Jung-Akademiker dennoch oftmals schwer haben, zunächst einmal im Berufsleben Fuß zu fassen.

 


Finanzkrise und Arbeitsmarkt


  1. Job-Aussichten für Akademiker

  2. Selbst aktiv werden, um die Job-Chancen zu erhöhen

  3. “In einer Rezession müssen Firmen innovativ bleiben und brauchen Akademiker”

  4. Job- und Karrierechancen für Ingenieure

  5. „Unternehmen und Bewerber reden aneinander vorbei“


Nicht erst aktiv werden, wenn es zu spät ist

Das heißt, Jung-Akademiker müssen besonders in diesem Jahr vermehrte Anstrengungen leisten, um nach dem Studium zügig eine Beschäftigung zu finden. Viele Absolventen starten ihre Bewerbungsphase erst, wenn sie ihr Abschlusszeugnis in der Tasche haben. Dabei ist es ratsam, sich bereits in den letzten Wochen und Monaten des Studiums zu bewerben.

Für junge Absolventen bedeutet das vor allem, sich in beruflicher Hinsicht eine Identität zu schaffen, die ihre Stärken und Erfahrungen hervorhebt. Studienschwerpunkte, Praktika und erste Berufserfahrungen müssen zusammengeführt und (am besten online) präsentiert werden. Dabei sollte der angehende Bewerber auch überprüfen, was sonst so über ihn im Netz steht, um peinliche Fragen nach der eigenen Vergangenheit beim Bewerbungsgespräch zu vermeiden. Denn längst überprüfen viele Personaler neben den eingereichten Bewerbungsunterlagen auch Suchergebnisse zum Job-Kandidaten im Internet.

Tipps für den Selbst-Check erhältst Du übrigens in unserem Artikel zum Online Reputation Management und vom PR-Experten Klaus Eck, der Dir im Interview verrät, wie das Internet für Dich nicht zur Karrierefalle wird.

Den eigenen Lebenslauf onlinestellen

Der einfachste Weg, sich im Internet für potenzielle Arbeitgeber attraktiv zu präsentieren, ist es, den eigenen Lebenslauf online zu stellen, um so die Chancen auf einen baldigen Berufseinstieg zu erhöhen. Dafür eignen sich sogenannte Lebenslaufdatenbanken wie die Jobbörse ABSOLVENTA sehr gut, zumal Du bei ABSOLVENTA in vielen Freitextfeldern Deinen Lebenslauf mit persönlichen Daten und Erfahrungen aufwerten kannst. So bekommt Deine Selbstdarstellung einen persönlichen Ausdruck und hebt sicht von standardisierten Lebensläufen effektiv ab. Die Durchsuchbarkeit Deines Profils bleibt dennoch dank spezieller Technologie gewährleistet (lies hier, wie Du Dein Profil optimierst).

Auch ABSOLVENTA bietet Möglichkeiten, einen Schritt auf die Firmen zuzugehen

Darüberhinaus bietet die ABSOLVENTA Jobbörse neben dem klassischen ABSOLVENTA Prinzip „Gefunden werden statt bewerben“ den registrierten Mitgliedern auch verschiedene Möglichkeiten, selber aktiv zu werden und einen Schritt auf die Unternehmen zuzugehen. Ab Ende Januar 2009 wird es möglich sein, sich bei ABSOLVENTA direkt für konkrete Stellenangebote der rekrutierenden Firmen selbt zu empfehlen, so wie es bisher schon für Karriere- und Recruiting-Events verschiedener Firmen möglich ist. Mit einem Klick (1-Klick-Bewerbung) kannst Du Deinen Lebenslauf in den Korb des Personalers der Firma legen. Somit kannst Du Dich mit einem ABSOLVENTA-Profil auf Stellenangebote aller Firmen bewerben.

Fächerübergreifende Schlüsselqualifikationen aneignen

Eine weitere Möglichkeit, um seine Jobchancen zu verbessern, besteht darin, sich stetig weiter zu qualifizieren und sich Schlüsselqualifikationen anzueignen. Im Schnitt wechseln Arbeitnehmer ihren Job alle zwei bis drei Jahre. Demensprechend wichtig ist es, sich facherübergreifende Schlüsselqualifikationen anzueignen und sich breit zu qualifizieren. Im internen Bereich von Absolventa.de kannst Du Dich über den Tab „Karriereplanung“ für verschiedene Karriere-Seminare anmelden, die Dich auf Beruf und den Berufseinstieg vorbereiten. Diese lauten unter anderem. „Rhetorik-Seminar“, „Gehaltsverhandlung für Berufseinsteiger“, "Gehaltsanalyse", „Vorbereitung auf den Beruf“ oder auch „Persönlichkeitsanalyse“ um die eigenen Stärken und Schwächen zu ermitteln. Die Seminare sind vollkommen unverbindlich und für ABSOLVENTA-Mitglieder völlig kostenlos.

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Im 3. Teil unserer Serie Finanzkrise und Arbeitsmarkt erklärt Volkswirt Dr. Jochen Kluve vom RWI Essen im Experten-Interview die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt für Akademiker.

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