Finanzkrise und Arbeitsmarkt (1): Job-Aussichten für Akademiker

Finanzkrise und Arbeitsmarkt (1): Job-Aussichten für Akademiker

Finanzkrise. Das „Wort des Jahres 2008“ ist auch im neuen Jahr noch in aller Munde. Besonders interessieren natürlich die Effekte auf die Wirtschaft im Allgemeinen und die Effekte auf den Arbeitsmarkt im Speziellen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch niemand die vollen Auswirkungen vorhersagen. Die Wirtschaftsinstitute übertreffen sich gegenseitig mit immer neuen Negativ-Prognosen.

 


Finanzkrise und Arbeitsmarkt


  1. Job-Aussichten für Akademiker

  2. Selbst aktiv werden, um die Job-Chancen zu erhöhen

  3. “In einer Rezession müssen Firmen innovativ bleiben und brauchen Akademiker”

  4. Job- und Karrierechancen für Ingenieure

  5. „Unternehmen und Bewerber reden aneinander vorbei“


Das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung rechnet für 2009 sogar mit einem 2,7-prozentigen Minus des Wirtschafts-„Wachstums“. Demnach steht uns also eine schwere Rezession ins Haus. Diese Nachrichten haben zur Folge, dass sich angesichts der Finanzkrise immer mehr Arbeitnehmer Sorgen um ihren Job machen, wie eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung ergab. Diese Sorgen sind sicherlich nicht unberechtigt, auch wenn beispielsweise viele der DAX-Konzerne angekündigt haben, 2009 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.

Akademiker langfristig mit exzellenten Job-Aussichten

Im Laufe der vergangen Jahrzehnte gingen die Arbeitslosenzahlen hoch und wieder runter. Eine Konstante gab es dabei aber sehr deutlich zu beobachten: Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit. Im Mittel betrug die Arbeitslosenquote von Akademikern in den letzten 15 Jahren jeweils ungefähr ein Drittel der Gesamt-Arbeitslosenquote. Auch in schwierigen konjunkturellen Zeiten stieg sie deutlich langsamer an als die durchschnittliche Arbeitslosenquote und blieb immer konstant unter 5 %. (Demnächst werden wir die Zahlen noch einmal genauer aufschlüsseln und die Beschäftigungschancen nach verschiedenen Fachrichtungen unter die Lupe nehmen.)

Jung-Akademiker oftmals mit Problemen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt

Pauschal gilt also: Der Arbeitsmarkt für Akademiker ist von der Finanzkrise zwar deutlich weniger stark betroffen - unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung ist er aber nicht! Eine 100%ige Job-Garantie oder ein Selbstläufer ist ein abgeschlossenes Studium also nicht. Zwar sei laut einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB, 18/2008) „etwa ab Mitte Dreißig […] fast das gesamte akademische Bevölkerungspotenzial erwerbstätig“, doch die Hürde besteht für viele Jung-Akademiker darin, nach dem abgeschlossenen Studium überhaupt erst einmal den Einstieg in das Berufsleben zu finden.

Wie Du als Jung-Akademiker Deine Chancen für den Berufseinstieg und auf dem Arbeitsmarkt verbessern kannst, erfährst Du im 2. Teil unserer Serie „Finanzkrise und Arbeitsmarkt“ im Karriereblog der Jobbörse ABSOLVENTA.

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Hier erfährst Du, wie Du als Finanzberater auch in der Krise Karriere machen kannst.


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Über den Autor

Lukas große Klönne
Lukas große Klönne

Ehem. Redaktionsleiter der Jobbörse ABSOLVENTA und Autor des Buches "Trainee-Knigge" – der Ratgeber für Berufseinsteiger.

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