„Gefällt mir“ - Firmen entdecken Facebook für die Bewerberansprache

„Gefällt mir“ - Firmen entdecken Facebook für die Bewerberansprache

Karriereseiten bei FacebookFür die Bewerberansprache entdecken immer mehr Firmen das Internet im Allgemeinen und Social Media Dienste im Besonderen. In Anbetracht des sich abzeichnenden Fachkräftemangels beschreiten viele Unternehmen im „War for talents“ bei der Bewerberansprache neue Wege. Diese Wege führen ins Internet, schließlich sind die Nachwuchskräfte von morgen täglich mehrere Stunden online, viel Zeit davon in sozialen Netzwerken. Das Social Network Facebook ist dabei besonders bei (angehenden) Akademikern sehr beliebt, so dass die Unternehmen vermehrt auch dort vertreten sind.

Unternehmen holen potentielle Bewerber im Internet ab

In den USA handhaben es einige Firmen bereits so, dass sie keine eigene Homepage mehr betreiben, sondern stattdessen über eine Facebook-Seite über Neuigkeiten informieren und mit ihren Kunden kommunizieren. Der Vorteil: Eine Firmenhomepage besuchen Kunden und Geschäftspartner eher selten. Doch dadurch, dass die Meldungen des Unternehmens den „Fans“ bei Facebook im "Newsfeed" angezeigt werden, rufen sich die Unternehmen immer wieder in Erinnerung und setzen dabei zudem auf eine virale Verbreitung ihrer Einträge.

Den deutschen Unternehmen liegt es fern, ihre Homepage abzuschalten. Dennoch haben nun auch einige deutsche Firmen wie Allianz und Bayer eine eigene Facebook-Seite für die Bewerberansprache ins Leben gerufen. Zu den üblichen Inhalten wie Firmen-Infos, Verweise auf aktuelle Stellenangebote sowie Recruiting- und Imagevideos gesellen sich bei der Allianz auch Meldungen und Inhalte mit Unterhaltungsfaktor. Der muss auch sein, damit nicht der Eindruck entsteht, dass es sich um eine plumpe Werbeseite handelt. Beispielsweise bietet Allianz pünktlich zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft die Teilnahme an einem WM-Tippspiel an.

Von ihrer Facebook-Seite verlinken die Firmen auch wiederum auf ihre weiteren Webseiten und Social Media Aktivitäten wie Twitter, Firmen-Blogs oder ihren Youtube-Kanal. Bewerbern gibt dies Gelegenheit, deutlich mehr über das Unternehmen und seine Corporate Identity (C.I.) zu erfahren und einen vertieften Einblick in die Firma zu bekommen, als aus der Homepage hervorgeht.

Direkter Kontakt zu und Dialog mit Personalverantwortlichen

Auf den Fanpages können Interessenten direkt mit den verantwortlichen Personalern in Kontakt treten. Der Ton ist im Dialog mit den Usern vergleichsweise locker, und das ist auch gut so, denn alles andere würde auch nicht wirklich zur Bewerberansprache per Facebook passen. Beide Karriere-Seiten sind erst seit kurzem online. Man darf gespannt sein, wie sie sich entwickeln werden.

Hier geht es zu den Facebook-Karriereseiten von Allianz und Bayer.

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