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Drei Job- und Bewerbungs-Bücher für Berufseinstieg und Karriere

Drei Job- und Bewerbungs-Bücher für Berufseinstieg und Karriere

Im ABSOLVENTA Karriere-Blog haben wir drei Job-Ratgeber für Dich getestet. Vor allem für den Berufseinstieg und die Bewerbung eignen sich Svenja Hoferts Tipps zur Jobsuche im Web 2.0. Für Deine Karriere-Planung solltest Du mit Klaus Eck Deine Online-Reputation managen. Und wenn alles zu viel wird, sagen Dir Volker Kitz und Manuel Tusch, warum es sich nicht lohnt, den Job zu wechseln. Bevor also wieder Socken oder eine Wollmütze unter dem Weihnachtsbaum liegen, wünsch Dir doch lieber eines dieser Bücher.

Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0

Den Job fürs Leben hat heute kaum noch jemand. Stattdessen wechseln wir viel öfter die Firma, den Ort oder sogar die Branche. Durch soziales Netzwerken und andere Web-Aktivitäten sind wir dauerhaft repräsentiert, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Die ehemals zeitlich stark begrenzte Phase der Bewerbung wird so zum subtilen Dauerzustand.

Ausgehend von dieser Lage analysiert Svenja Hofert die verschiedenen Möglichkeiten der Jobsuche und Bewerbung im sogenannten Web 2.0. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf dem Business-Networking, z.B. bei Xing, dem sie ein eigenes Kapitel widmet. Sie zeigt die Möglichkeiten der Selbstpräsentation auf und gibt Tipps zur Optimierung des eigenen Profils, z.B. die Verschlagwortung, Tags genannt, die einen Jobaspiranten vielfältiger auffindbar machen. Das wiederum kann zu Jobangeboten oder Arbeitgebern führen, die der Bewerber gar nicht kennt.

Generell schalten Firmen immer weniger Stellenangebote und suchen stattdessen nach Bewerbern in Lebenslaufdatenbanken, Jobbörsen und Netzwerken wie Xing. Vor allem berufliche Allrounder haben so die größten Chancen auf neue Projekte und Jobs, gleiches gilt wohl für Berufseinsteiger und Young Professionals, die noch über keine große Reputation verfügen.

Andere Themen des Buches sind vor allem durch technische Neuerungen des Web 2.0 bedingt. Da geht es um Podcast- und Video-Bewerbungen sowie die Profilierung durch Blog-Artikel, aber auch die bessere Einschätzungsmöglichkeit des möglichen Arbeitgebers, wenn dieser seine Mitarbeiter bloggen lässt. Svenja Hofert beschränkt sich dabei auf die Erörterung der Vor- und Nachteile der Internet-spezifischen Techniken.

Das Buch gehört mit einem Preis von unter zehn Euro zur leichten Ratgeberkost und überzeugt durch Kürze und Bündigkeit. Zahlreiche Listen, Vergleichs-Tabellen und Links-Tipps machen es zu einem schnellen Nachschlagemedium. Wer sich also speziell auf die Bewerbung im WWW vorbereiten will und sonstige Bewerbungs-Formalitäten kennt, ist mit dieser Lektüre sehr gut beraten.

Karrierefalle Internet

Bist Du auch schon mal auf ein peinliches Partyfoto von Dir im Internet gestoßen? Hat sich früher unser Tratsch-Bedürfnis auf Promis beschränkt und gewissen Hochglanzmagazinen gewaltige Umsätze beschert, lässt sich heute jeder über jeden aus. Bilder von Digital- oder Handykamera sind blitzschnell ins Netz geladen, (negative) Kommentare noch schneller verfasst. Und so schnelllebig das Internet aus sein mag, so gut ist trotzdem sein Gedächtnis. Unbequeme Informationen aus dem WWW zu entfernen ist fast unmöglich. Laut dem Online-Reputation Management (ORM) Profi Klaus Eck hilft da nur eines: selber aktiv gegensteuern.

Insbesondere, wer einen seltenen Namen hat, wird bei Google & Co. sofort gefunden. Und immer mehr Personaler suchen im Web nach Informationen über Bewerber, um sich ein eigenes Bild jenseits vom eingereichten Lebenslauf zu machen. Immerhin 57 Prozent der Personalverantwortlichen lehnen laut einer Umfrage Jobaspiranten ab, wenn ihnen die Suchergebnisse nicht gefallen. Wer also im Netz gut dasteht, hat erheblich bessere Chancen auf den neuen Job.

Klaus Eck nimmt den Leser an die Hand und führt ihn durch die unterschiedlichsten Mittel und Möglichkeiten des Online-Reputation Managements. Vom Profil in Netzwerken wie Xing oder Facebook, über den eigenen Blog und soziale Bookmarking Dienste bis hin zu spezialisierten ORM-Diensten wie MyON-ID. Der Autor erklärt auch wichtige Grundlagen der Online-Kommunikation und macht das komplexe Thema selbst Internet-Anfängern gut zugänglich. Dabei richtet er sich nicht nur an Einzelpersonen, sondern auch an ganze Unternehmen. Schritt für Schritt steigert er sich in der Wahl der Werkzeuge und erläutert auch Auswirkungen durch Dritte, etwa auf Wikipedia. Zehn praktische Tipps sollen schließlich helfen, wenn doch mal alles schiefgegangen ist (hier empfiehlt es sich dann allerdings, professionelle Unterstützung bei Anbietern wie ReputationDefender zu suchen).

Bevor Du Dich also bewirbst, solltest Du erst mal „Ego-Googeln“ und schauen, was so alles über Dich im Netz steht. Tauchen unter den ersten Suchergebnissen unangenehme Beiträge auf, wird es Zeit, Deine ORM zu managen. Und findest Du Dich gar nicht, weil Deine Namensvettern vorne stehen, solltest Du erst recht loslegen. Das profunde Buch von Klaus Eck hilft Dir dabei.

Das Frust Job Killer Buch

Wusstest Du, dass 85 Prozent der Deutschen gerne ihren Job kündigen oder wechseln würden? Sie alle haben die Hoffnung, dass es bei einem anderen Arbeitgeber besser wird. Nettere Kollegen, freundliche Chefs, gute Arbeitsbedingungen und vor allem: mehr Gehalt. Die beiden Psychologen Volker Kitz und Manuel Tusch halten dem entgegen. Nach ihren Forschungen ist es egal, für wen man arbeitet. Glücklich kannst Du als Arbeitnehmer nur durch Eigeninitiative werden.

Hast Du auch einen missmutigen Chef und unfreundliche Kollegen? Würdest Du gerne bei größerer Handlungsfreiheit mehr Geld verdienen? Dann lies dieses Buch, bevor Du kündigst und den Job wechselst. Denn die beiden Autoren machen klar, warum Dir das nichts bringt:

So sind selbst Bestverdiener mit einem siebenstelligen Jahreseinkommen nicht glücklich, wenn der Manager im nächsten Unternehmen mehr verdient. Ausschlaggebend scheint nicht die Zahl auf der Gehaltsabrechnung zu sein, sondern der Vergleich mit anderen. Gleiches gilt für den Status, den der fleißige Arbeitnehmer erreichen kann. Schnell ist er normal geworden, zu normal, um noch glücklich zu machen. Und der Dienstwagen des Chefs ist ja auch ein bisschen größer, als der eigene. Auch der Sinn eines Jobs ist nur bedingt motivierend, denn selbst Ärzte, die täglich Leben retten, versinken irgendwann in Routine und müssen der Bürokratie genügen. Und wenn man nun endlich die Tätigkeit gefunden hat, die einem Spaß macht, wird auch dieser mit der Zeit vergehen, selbst wenn es nur an den Kollegen liegt…

Geht es nach Volker Kitz und Manuel Tusch, sind die Angestellten die wahren Frustrierten, für sie die Un-Arbeitslosen. Der Weg aus dem Job-Dilemma liegt bei jedem selbst. Nur wer selber die Verantwortung übernimmt und versteht, dass sein Glück nur von ihm abhängig ist, wird auch etwas ändern. Der Tipp der Autoren: Verlass Dich nicht auf einen der vier genannten Glücks- oder Zufriedenheitsfaktoren, sondern bedenke alle vier gleichermaßen. So verhinderst Du, dass Du zu hohe Erwartungen an eine Dimension, etwa an Dein Gehalt stellst. Diese ist erstens schwerer zu erfüllen und zweitens steigt statistisch gesehen Deine Chance glücklich zu werden, wenn dies von mehr als einem Faktor abhängt. Das Autoren-Duo gibt Dir dafür zahlreiche Tipps, Tricks und praktische Übungen mit auf den Weg.

Klaus Eck im Interview: "Eine gute Online Reputation erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt!"

Interview mit Svenja Hofert: "Absolventen wissen oft nicht was sie können!"

Im Karriere-Guide findest Du weitere hilfreiche und umfangreiche Informationen zum den Themen Bewerbung, Einstellungstest und Assessment Center!

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