Das 1. Demokratische Stipendium: ein Erfahrungsbericht.

Das 1. Demokratische Stipendium: ein Erfahrungsbericht.
Mitten in der Bewerbungsphase für das Demokratische Stipendium 2010 berichtet Stipendiat Friedrich Gerlinger (23), einer von insgesamt neun Stipendiaten des 1. Demokratischen Stipendiums 2009, was er alles während seines Auslandssemesters in Neuseeland erlebt hat.   
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  1. Last-minute Bewerbung.

    Bei meiner Recherche zur Finanzierung meines Auslandssemesters bin ich eher zufällig auf das Demokratische Stipendium von Absolventa e.V. gestoßen, so dass ich meine Bewerbung gerade noch rechtzeitig, fünf Minuten vor dem Ende der Bewerbungsphase eingereicht habe. Es hat mich gefreut und überrascht, dass meine Bewerbung die erste Hürde genommen hat und es tatsächlich in die Abstimmung geschafft hat. Aber dass ich am Ende zu den Gewinnern gehören würde, damit habe ich absolut nicht gerechnet. Dass es letztendlich so war, hat mich umso mehr gefreut und mich in meinem Vorhaben, ein Auslandssemester in Neuseeland zu verbringen, einen großen Schritt näher gebracht.

  2. Von Frankfurt über Dubai, Bangkok und Sydney nach Neuseeland.

    Im Februar diesen Jahres war es dann endlich so weit: Alle Planungen waren abgeschlossen und ich flog von Frankfurt über Dubai, Bangkok und Sydney, um schließlich in meiner neuen Wahlheimat Christchurch zu landen. Christchurch liegt ziemlich mittig an der Ostküste von Neuseelands Südinsel. Aber neben der zentralen Lage war natürlich auch die University of Canterbury (UC) ausschlaggebend für die Wahl meiner Heimat für die kommenden fünf Monate.

    Im Gegensatz zur Europäischen Fachhochschule in Brühl (EUFH), an der ich im letzten Semester Industriemanagement studiere, ist die University of Canterbury gigantisch groß. Neben mir studieren dort noch ca. 2.200 andere Studenten aus der ganzen Welt und ca. 20.000 „Kiwis“, also Neuseeländer. Damit ist die UC ungefähr 22 Mal größer als die EUFH. Auch das war mit einer der Gründe, warum ich die UC als Studienort für mein Auslandssemester gewählt habe: Ich wollte neben meiner bisherigen Fachhochschulzeit auch einmal das Studentenleben an einer großen Uni kennenlernen. Auf der UC konnte ich aus einem breit gefächerten und interessanten Studienangebot wählen, um einerseits meine bisherigen Leistungen etwas aufzupolieren und andererseits persönliche Interessen weiterzuentwickeln.

  3. Lebhaftes Unileben und faszinierende Eindrücke.

    Neben dem Unileben in Christchurch bietet Neuseeland aber auch noch Unmengen mehr, um etwas zu erleben. Vor allem, wenn man wie ich gerne in der Natur unterwegs ist. Zu Beginn des Semesters bin ich dem Trampingclub der UC beigetreten. Zur Erklärung: „Tramping“ ist der neuseeländische Begriff für „Wandern“. Das war auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen, um das nähere und auch weiter entfernte Umland Christchurchs kennenzulernen. So war ich jedes Wochenende in Sommer, Herbst und Winter mit Kiwis und anderen Studenten aus allen Herren Länder in den Southern Alps, der Westcoast und im Norden der Südinsel unterwegs und habe so viele tolle Eindrücke von der Vielfalt und Schönheit des Landes gewonnen.

    Leider sind fünf Monate eine ziemlich kurze Zeit, wenn man so viel entdecken kann. Deswegen musste ich meine Erkundungsfreude erst einmal auf die Südinsel beschränken und für die Nordinsel einfach noch mal wiederkommen.

  4. New Zealand, sweet as!

    Jetzt, am Ende der Vorlesungszeit und vor „Study Break“ und den Final Exams, kann ich jedenfalls auf ein sehr schönes Auslandssemester zurückblicken, das sich in jeder Hinsicht voll und ganz gelohnt hat. Sollte jemand für sich in Erwägung ziehen, sein Auslandssemester ebenfalls in Neuseeland zu verbringen oder sogar länger dort zu studieren, dem kann ich nur sagen: Mach es! New Zealand, sweet as!

    Ein großes Dankeschön an den ABSOLVENTA e.V. Ohne das Stipendium wäre es mir kaum möglich gewesen, ein Auslandssemester in Neuseeland zu verbringen und viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln!

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