Was die Karrierebranche bewegt - Arbeitgeberattraktivität wird immer wichtiger

Was die Karrierebranche bewegt - Arbeitgeberattraktivität wird immer wichtiger

Um qualifizierte Mitarbeiter anzulocken, werden die Unternehmen immer kreativer - denn schließlich wird die Arbeitgeberattraktivität immer wichtiger für die Personalgewinnung. 

Was die Karrierebranche bewegt

Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern ist nach wie vor eines der wichtigsten Themen der Personaler- und Karrierebranche. Große Unternehmen sind gleichermaßen betroffen, wie auch Kleinfirmen und Startups. In der Financial Times sprechen die Chefs verschiedener Unternehmen darüber, wie sie Mitarbeiter finden, binden und führen.

Dabei spielt das Thema Arbeitgeberattraktivität eine zentrale Rolle und gewinnt in der HR-Branche zunehmend an Bedeutung. Das zeigen auch die Ergebnisse des HR Klima Index von Kienbaum. Besonders in den Branchen Handel und Produktion belegt das Thema Platz eins der wichtigsten Aufgaben der HR-Bereiche. Im aktuellen Beitrag bei Crosswater Job Guide sagt Paul Kötter, Leiter der Studie und Director bei Kienbaum: „Mit diesen Prioritäten entsprechen die HR-Abteilungen den aktuell drängenden Anforderungen des Business:  Toptalente und Professionals zu rekrutieren und zu binden.“

Viele Unternehmen lassen sich einiges einfallen, um Mitarbeiter anzulocken und langfristig zu binden, gerade wenn der Firmensitz nicht in Großstädten liegt, sondern in der Provinz. Laut SPIEGEL hat weniger als ein Viertel der 100 umsatzstärksten deutschen Unternehmen seine Zentrale in Berlin, Hamburg oder München. Die anderen Unternehmen müssen bei der Personalgewinnung kreativ werden, um qualifizierte Fachkräfte zu locken – beispielsweise mittels Kinderbetreuung, kostenlosem Mittagessen, oder Massagen am Arbeitsplatz.

Nach der Einstellung stellt sich irgendwann der Arbeitsalltag ein. Wie der bei vielen Unternehmen aussieht zeigt der neue Film „Work hard – play hard“, der heute ab heute in den Kinos zu sehen ist. Die ZEIT schreibt dazu: „Würde man die hohlen Phrasen und Worthülsen streichen, die all die Change Management Meetings und Mitarbeitergesprächen füllen, bliebe kaum etwas Fassbares übrig. Losmanns Film ist eine so sehenswerte wie betrübliche Reise in der Endlosschleife des Optimierungs- und Nachhaltigkeitsgequatsches (...).“

Der aktuelle Suppen Report beschäftigt sich mit Pinterest als Social Media Königsdisziplin des Personalmarketings von Unternehmen. Die besondere Herausforderung liegt darin, zur richtigen Zeit zu erkennen, ob es sich um einen „Pinterest“-Moment gemäß der Arbeitgebermarke handelt. Auch die Generation Y ist diese Woche zentrales Thema im Suppen Report.

Über den Autor

Ralf Junge
Ralf Junge

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Berufseinstieg bei Talentschmiede Unternehmensberatung: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg bei Talentschmiede Unternehmensberatung: Erfahrungen

Dominic Murschel ist staatlich geprüfter Techniker und arbeitet als IT-Consultant bei der Talentschmiede Unternehmensberatung. Im Gespräch mit ABSOLVENTA gibt er Einblicke in seinen Auswahlprozess und spricht darüber, wie die ersten Tage nach seinem Berufseinstieg bei der Talentschmiede waren. Außerdem gibt er wertv...

Zum Artikel
Berufseinstieg bei PRODYNA: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg bei PRODYNA: Erfahrungen

Torben Bock (26) hat Informatik an der Universität Marburg studiert, bevor ihm der Berufseinstieg bei der PRODYNA AG gelang. Im Gespräch mit ABSOLVENTA berichtet er von seinen Erfahrungen im Bewerbungsprozess, seinem Arbeitsalltag und von der Work-Life-Balance in seinem Job bei dem IT-Dienstleister.

Zum Artikel
Telefon-Knigge im Berufsleben
Professionell telefonieren

Telefon-Knigge im Berufsleben

Das Telefon gibt es nun schon seit über 150 Jahren und ist heutzutage trotz Skype, WhatsApp, Messenger und Co. nicht mehr wegzudenken. Auch wenn es häufig den persönlichen Kontakt ersetzt, oder vielleicht gerade deswegen, sollten einige wichtige Verhaltensregeln am Telefon eingehalten werden, vor allem im berufliche...

Zum Artikel