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In die richtige Richtung steuern

Gesprächsführung im Bewerbungsgespräch

Gesprächsführung im Bewerbungsgespräch

Jedes Gespräch ist anders und findet in anderen Situationen statt. Daher gibt es für die Gesprächsführung kein Standardrezept. Wer jedoch die Grundlagen der Gesprächsführung in Kombination mit Rhetorik-Techniken beherrscht, kann Gespräche leichter in die gewünschte Richtung lenken. Die Jobbörse ABSOLVENTA erklärt, wie das auch im Bewerbungsgespräch gelingt.

Ein Gespräch zwischen zwei Personen beginnt in der Regel mit der Begrüßung (Anfangsphase), erreicht einen oder mehrere informelle Höhepunkte (Gesprächsmitte) und endet mit der Verabschiedung (Beendigungsphase). In einem Dialog können beide Gesprächspartner durchaus unterschiedliche Zielsetzungen haben. Wer sich mit Techniken der Gesprächsführung auskennt, hat es leichter, seinen Standpunkt durchzusetzen oder dem anderen zumindest die eigene Zielsetzung besser zu verdeutlichen.

Regeln für die Gesprächsführung

Verfolgt man mit einem Gespräch ein bestimmtes Ziel, ist eine gute Vorbereitung unabdingbar. Was du außerdem beachten solltest und worauf es im Gespräch selbst ankommt, erfährst du hier. So sind für eine zielgerichtete Gesprächsführung folgende Regeln zu beachten:

Die richtige Gesprächsvorbereitung

Selbst mit noch so großer Mühe und einer ausgefeilten Technik lassen sich bestimmte Ergebnisse nicht erzwingen. Dein Verhalten und deine Handlungsmöglichkeiten können das Gespräch aber häufig in die gewünschte Richtung lenken. Um ein Gespräch optimal führen zu können, bedarf es jedoch einer gründlichen Vorbereitung.

Insbesondere beim Bewerbungsgespräch ist die Vorbereitung das A&O. Informiere dich über das jeweilige Unternehmen und die Personen, denen du im Bewerbungsgespräch gegenüber sitzt. Das hilft dir dabei, Selbstsicherheit auszustrahlen und souverän aufzutreten.

Steuerung eines Gesprächs – Das Wissen um die eigene Rolle

Vor einem Gespräch wie einem Bewerbungsgespräch lässt sich nie mit Sicherheit sagen, welchen Verlauf es nehmen wird und was am Ende als Ergebnis herauskommt. Demzufolge steht man immer wieder aufs Neue vor der Herausforderung, durch das eigene Verhalten Einfluss auf den Gesprächsverlauf zu nehmen. Damit man im Gespräch handlungsfähig ist, sollte man sich klarmachen, welche Rolle man einnimmt. Denn jeder Mensch spricht immer auch in einer bestimmten sozialen Rolle. Je nach privater oder beruflicher Situation agiert man als Freund, Partner, Bewerber, Kollege, Vorgesetzter, Berater, Geschäftspartner etc. Der eigene Handlungsspielraum ist also abhängig von der jeweiligen Rolle, in der man sich befindet. Ist man sich dessen bewusst, kommuniziert man angemessen und kann bereits im Vorhinein die eigenen Möglichkeiten abstecken.

Handlungsspielraum – symmetrische und asymmetrische Gespräche

In der Gesprächsführung unterscheidet man symmetrische und asymmetrische Gespräche. Ein symmetrischer Dialog findet demnach auf Augenhöhe statt, wie beispielsweise ein Gespräch unter Freunden oder Kollegen. Bei asymmetrischen Gesprächen handeln die Personen auf unterschiedlichen Machtebenen. Das Vorstellungsgespräch ist demnach ein asymmetrisches Gespräch. Hier sind die Fragen und Themen weitgehend festgelegt. Die Steuerung des Gesprächs übernimmt die Arbeitgeberseite. Als Bewerber kann man natürlich auch Fragen stellen, der Handlungsspielraum ist dabei jedoch begrenzt. Deine Fragen im Vorstellungsgespräch können sich auf den Job oder das Unternehmen beziehen. Überlege dir im Vorfeld einige Fragen, die du am Ende des Bewerbungsgesprächs stellen möchtest. Das bekundet Interesse und zeigt, dass du dich auf das Gespräch gut vorbereitet hast. Allerdings solltest du als Bewerber natürlich keine Fragen stellen, die beispielsweise das Privatleben deines Chefs betreffen – auch wenn deine Recherche im Vorfeld einige spannende Anknüpfungspunkte offenbart hat.

Fazit

Jedes Gespräch ist anders und für die Gesprächsführung gibt es kein Standardrezept. Doch in fast allen Beziehungen gibt es eine feste Rollenverteilung. Reflektiere deine Rolle, deine Position und deine Erwartungen, und mache dir diese bewusst. Dadurch kannst du dir eine bessere Argumentation aufbauen und das Gespräch in die gewünschte Richtung lenken. Versuche, Grenzen realistisch einzuschätzen und nutze deinen Freiraum.

>> Weitere Infos und Tipps zum Thema Rhetorik

Über den Autor

Hannes Reinhardt
Hannes Reinhardt

Redaktionsprakti Hannes kommt frisch von der Uni und schreibt bei ABSOLVENTA über die Möglichkeiten, die sich jungen Berufseinsteigern heute bieten.

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