Focus Money Auszeichnung - Beste Jobbörse

7633 Jobs für Berufseinsteiger. Jetzt suchen!

Moin, moin!

Dialekt und Hochdeutsch im Beruf

Dialekt und Hochdeutsch im Beruf

Ein Dialekt kann auf Gesprächspartner sowohl negativ als auch positiv wirken. Was dem einen sympathisch erscheint, bewirkt bei dem anderen mitunter Abneigung. Daher kann ein Dialekt ein Karrierekiller sein, muss er aber nicht. Das hängt auch von der Position des Dialekt-Sprechenden ab. Beispielsweise kann ein ausgeprägter Dialekt in Führungspositionen durchaus dazu führen, dass der Vorgesetzte nicht ernst genommen wird oder gar Zweifel an seiner Kompetenz aufkommen. ABSOLVENTA informiert.

Im Beruf geht Hochdeutsch vor

Im Beruf sollte grundsätzlich Hochdeutsch Vorrang haben, insbesondere im Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern. Im beruflichen Alltag kommt es allerdings nicht zuletzt auch immer auf die Gepflogenheiten innerhalb der Firma oder in den einzelnen Abteilungen an.

Ein Dialekt schafft eine vertraute Atmosphäre

Ein Dialekt kann aber auch durchaus im Kundengespräch vorteilhaft sein, denn mit der Sprache werden nicht nur Inhalte vermittelt. Die Sprache kann auch Gefühle transportieren oder ruft sie hervor. Wer zum Beispiel im Außendienst als Versicherungsvertreter arbeitet und gleichzeitig den regionalen Dialekt spricht, schafft dadurch bei Einheimischen Nähe und Vertrautheit. Er zeigt sich mit der Region verbunden und hat unter Umständen einen besseren Draht zum Kunden. Mit Hochdeutsch hingegen assoziiert ein Hörer Professionalität. Es kann dadurch allerdings auch gleichzeitig Distanz schaffen. Im Geschäftsleben ist das aber auch nicht selten gewünscht.

Der eigene Dialekt - für andere eine Fremdsprache

Ein Dialekt in seiner hundertprozentigen Urform ist wie eine eigene Sprache und verlangt seinem Gesprächspartner folglich die Kenntnisse einer Fremdsprache ab. Um klar und unmissverständlich kommunizieren zu können, sollte stets eine „gemeinsame Sprache“ gesprochen werden, die beide sehr gut beherrschen. Allgemein gilt: Je größer Unternehmen sind und je überregionaler sie agieren, desto eher erwarten sie von ihren Mitarbeitern Hochdeutsch. Auch in einem Callcenter ist dies in aller Regel zwingende Voraussetzung und bereits bei der Bewerbung wird darauf größten Wert gelegt.

Beliebtheit von Dialekten und Mundarten

Die Beliebtheit der verschiedenen Dialekte ist in Deutschland von Nord nach Süd und von Ost nach West so unterschiedlich wie die Mundarten selbst. Wenig verwunderlich: Die „heimischen“ Klänge sind bei Umfragen immer oben mit dabei – Berlinerisch im Osten, Badisch und Schwäbisch im Südwesten.

Deutschlandweit wird jedoch die norddeutsche Mundart am liebsten gehört. Diese wird vor allem im Hamburger Raum, in Schleswig-Holstein und in weiten Teilen Niedersachsens gesprochen. (Für einige sicherlich) Überraschend auf Platz zwei im Dialekt-Ranking: Bayrisch. Diese Mundart ist auch außerhalb des südlichen Freistaats vor allem bei den Westdeutschen außerordentlich beliebt. (Für viele) Weniger überraschend: Der sächsische Dialekt landet hinter Kölsch auf dem letzten Platz und trägt somit die „rote Laterne“ in der Beliebtheitsskala. 

Tipp

Eine Übung zur Verbesserung der hochdeutsche Aussprache ist das Nachsprechen der Sätze von professionellen Nachrichtensprechern, wie z.B. auch in einem Kommunikationstraining vermittelt wird.

>> Weitere Infos zum Thema Rhetorik

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Karriere bei der KfW: Einblicke vom Arbeitgeber

Karriere bei der KfW: Einblicke vom Arbeitgeber

John Hoppe ist Teamleiter Personalmarketing- und gewinnung bei der KfW. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht er über die dortigen Einstiegsmöglichkeiten und gibt Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Außerdem verrät er, was du noch nicht über die Bankengruppe wusstest und welche Karrieremöglichkeiten dich bei der Kf...

Zum Artikel
Erfahrungen als Berufseinsteiger: Ketchum Pleon GmbH
Insider-Interview

Erfahrungen als Berufseinsteiger: Ketchum Pleon GmbH

Daniel Klinge (27) arbeitet als Account Executive bei Ketchum Pleon. Nach seinem Bachelor in Politikwissenschaften und dem Master in European Public Affairs gelang ihm der Berufseinstieg bei der Agentur und so wurde er schließlich fester Bestandteil des Public-Affairs-Teams. Im Interview mit ABSOLVENTA erzählt er vo...

Zum Artikel
Berufseinstieg bei RWE Consulting: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg bei RWE Consulting: Erfahrungen

Nach ihrem Studium in Lüneburg und Paris hat Melissa den Berufseinstieg als Consultant bei RWE Consulting geschafft. Im Interview mit ABSOLVENTA erzählt sie von ihrem Auswahlverfahren und ihrem Arbeitsalltag. Außerdem gibt sie einen Einblick, welche Soft Skills und Kenntnisse man für einen Job als Berater mitbringen...

Zum Artikel