Bewerbungshilfe.

Bewerbungshilfe.
ABSOLVENTA leistet Bewerbungs­hilfe: Tipps für Aufbau, Inhalte und Ge­stal­tung der Bewerbung – vom Anschreiben über den Le­bens­lauf bis zu den Zeugnissen. So verbesserst du deine Chancen bei der Jobsuche deutlich!
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  1. Bewerbungshilfe: Was in eine Bewerbung gehört.

    Vollständige Bewerbungsunterlagen umfassen neben Anschreiben und Lebenslauf auch Zeugnisse (Schule, Hochschule) und Arbeitszeugnisse (Praktika, Werkstudentenjobs, Festanstellungen) sowie weitere bewerbungsrelevante Dokumente (z. B. Auszeichnungen oder Bescheinigungen zum Nachweis von speziellen Kenntnissen oder der Teilnahme an Weiterbildungen). Man sollte der Bewerbung nur Dokumente beifügen, die für den Job auch tatsächlich relevant sind. Weniger ist also mehr. Dennoch gibt es auch sinnvolle optionale Bewerbungsunterlagen wie z. B. Arbeitsproben oder ein Referenzschreiben.

    Manchmal wird in Stellenanzeigen auch nur eine Kurzbewerbung gefordert. In dem Fall reichen ein Bewerbungsschreiben und ein tabellarischer Lebenslauf sowie eventuell noch das wichtigste Zeugnis (z. B. das Abschlusszeugnis von der Berufsausbildung oder vom Hochschulstudium).

  2. Drei mögliche Lebenslauf-Varianten.

    Der Lebenslauf ist das zentrale Dokument der Bewerbung. Es ist das Herzstück der Bewerbung, denn hier lesen die Personaler die wahren Stärken und Fähigkeiten der Kandidaten heraus. Es gibt drei Arten von Lebensläufen:

    Der inhaltliche Aufbau eines Lebenslaufs ist unabhängig von der gewählten Variante annähernd gleich. Die gebräuchlichste Form ist der tabellarische Lebenslauf. Sofern in dem Stellenangebot nichts anderes gefordert ist, sollte man diese Variante wählen. Auch beim Lebenslauf gilt: Konzentriere dich auf die Sachen, die in Verbindung zu dem gewünschten Job, zum Unternehmen oder zur Branche stehen. Der Personaler will schließlich wissen, welche relevanten Qualifikationen der Bewerber für den offenen Job mitbringt und ist nur in zweiter Linie daran interessiert, was der Kandidat an weiteren Kompetenzen mitbringt.

  3. Bewerbungshilfe für das Anschreiben.

    Fast so wichtig wie der CV ist das Anschreiben. Hier bekundet man nicht nur Interesse an dem Job, sondern nennt auch seine Stärken und Fähigkeiten sowie seine Motivation für den Job. Hüte dich vor nichtssagenden Bewerbungsfloskeln.

  4. Tipp: Freunde als Bewerbungshilfe.

    Bei Menschen besteht häufig eine Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Um sich seine Stärken und Schwächen bewusst zu machen, sollte man einfach Freunde und Familie befragen, wie diese einen einschätzen. Das ist nicht nur für das Verfassen des Anschreibens hilfreich, sondern auch für spätere Vorstellungsgespräche.

    Freunde können aber auch noch anderweitig als Bewerbungshelfer fungieren: Sicher haben schon viele Menschen aus dem persönlichen Umfeld reichlich Erfahrung mit Bewerbungen gesammelt. Bitte Vertraute, dass sie sich deine Bewerbungen anschauen und dir anschließend ein ehrliches Feedback geben. Man muss nicht unreflektiert alle Tipps annehmen, aber man sollte zumindest man über die Ratschläge nachdenken.

  5. Wenn die Bewerbung verschickt ist.

    Hat man seine Bewerbung verschickt, kann man zunächst nichts anderes tun als zu warten und zu hoffen. Ein Großteil der Unternehmen bestätigt den Erhalt der (elektronischen) Bewerbungsmappe, einige Firmen jedoch nicht. Hier gilt die Faustregel: Wenn man nach zwei bis drei Wochen noch keinerlei Reaktion vom Unternehmen erhalten hat, kann man per E-Mail oder telefonisch nachfragen, um zu erfahren, ob die Bewerbung angekommen ist und wie der aktuelle Stand beim Auswahlverfahrens ist.

    Verlasse dich daher nie auf eine einzelne Bewerbung, sondern schreibe weitere Bewerbungen, auch wenn man noch keine Rückmeldung erhalten hat. Wenn man eine Absage erhalten sollte, kann man auch bei dem Unternehmen anrufen und nach den Gründen der Absage fragen. Dadurch erhält man wertvolles Feedback, um es bei den nächsten Bewerbungen besser zu machen. Es gehört etwas Mut dazu, diese Bewerbungshilfe in Anspruch zu nehmen und direkt beim Unternehmen anzurufen, aber es kann sich sehr lohnen.

    Überhaupt ist eine Absage auf eine Bewerbung kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die erste Bewerbung landet nur selten einen Treffer. In der Regel erfordert es mehrere Bewerbungen, bevor die Bemühungen fruchten und man zumindest eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhält. Zu einer erfolgreichen Bewerbung gehört immer auch ein bisschen Glück. Man weiß auch nie, wie groß die Konkurrenz ist und wer sich noch alles auf die Stelle bewirbt.

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