Bewerbungstest-Vorbereitung.

Bewerbungstest-Vorbereitung.
Bei einem Bewerbungstest werden ganz unterschiedliche Fähigkeiten und Wissensgebiete abgefragt. Fakt ist, dass es nicht mehr alleine nur auf gutes Fachwissen ankommt. Die Hochschulabsolventen müssen bei ihrem Berufseinstieg mehr bieten als nur einen sehr guten Studienabschluss. ABSOLVENTA stellt die gängigsten Testarten vor.
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  1. Bewerbungstests für die Personalauswahl.

    Die meisten Unternehmen verwenden für ihre Personalauswahl einen Bewerbungstest. Besonders in großen Konzernen mit hohen Bewerberzahlen bieten sich solche Tests sehr gut als Vorauswahlverfahren an. Doch sie können auch ein Element des Assessment Centers oder anderer Auswahlverfahren sein. So vielseitig ihre Einsatzmöglichkeiten sind, so unterschiedlich sind die Zielsetzungen der einzelnen Testaufgaben. Bei Hochschulabsolventen werden in der Regel drei Bereiche getestet: Die Intelligenz, die Persönlichkeit und das analytische Denkvermögen, zum Beispiel durch sogenannte Brainteaser.

  2. Die Intelligenztests im Bewerbungstest.

    Bei einem Intelligenztest werden in den meisten Fällen Aufgaben gestellt, die die mathematischen, logischen oder verbalen Fähigkeiten der Bewerber testen. Wie stark die einzelnen Bereiche im Bewerbungstest ausgeprägt sind, hängt immer auch von der zu besetzenden Position ab. Ein Finanzdienstleister wird hier eher auf mathematische Aufgaben zurückgreifen, während in einem Verlag sicherlich eher Testaufgaben zu Sprache und Textverständnis die größere Rolle spielen.

  3. Die Persönlichkeitstests im Bewerbungstest.

    Dem Persönlichkeitstest kann eine große Anzahl verschiedener Testverfahren zu Grunde liegen. Einige sind Standard, andere stark umstritten. Derzeit sind die am meisten anerkannten Testverfahren das Occupational Personality Questionnaire (OPQ32), das Bochumer Inventar zu berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) und der Meyer-Briggs-Typenindikator (MBTI). Elemente wie der Satzergänzungstest oder biographische Fragebögen sind vor allem wegen ihrer breiten Interpretationsmöglichkeiten und der fehlenden Transparenz umstritten.

  4. Die Brainteaser im Bewerbungstest.

    Immer beliebter sind in Bewerbungstests auch die sogenannten Brainteaser. Dabei handelt es sich um logische Denkaufgaben, die auf den ersten Blick unlösbar erscheinen. Das Wichtigste beim Brainteaser ist, dass man sich Zeit nimmt, die Aufgabe zu lösen. Es kommt dabei mehr auf die Art und Weise an, wie eine Aufgabe gelöst wird, als auf das tatsächliche Ergebnis.

  5. Unterschiedliche Tests für unterschiedliche Bewerbergruppen.

    Die Struktur des Bewerbungstests richtet sich bei vielen Unternehmen nach dem Profil der Bewerber und der zu besetzenden Stelle. Natürlich werden an einen Realschüler andere Anforderungen gestellt als an einen Hochschulabsolventen. Deshalb handelt es sich beim Eignungstest für Traineestellen weniger um Rechtschreib- oder Gedächtnistests als viel mehr um Testverfahren, die das logische Denkvermögen oder die Problemlösungsfähigkeit der Bewerber auf die Probe stellen. Die Intelligenztests kommen neben Persönlichkeits- und Leistungstests am häufigsten in Auswahlverfahren für Hochschulabsolventen vor.

  6. Tipps für den Bewerbungstest.

    Generell sollte man immer auf einen Test vorbereitet und gefasst sein. Es gibt keine spezielle Branche oder nur bestimmte Unternehmen, die Bewerbungstests durchführen. Je größer jedoch ein Unternehmen ist, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass die Bewerber einen oder mehrere Tests absolvieren müssen. Dies geschieht zumeist schon frühzeitig im Bewerbungsprozess, um innerhalb des oftmals großen Kandidatenpools die Spreu vom Weizen zu trennen und so den Personalmanagern die Arbeit zu erleichtern.

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