Mensa-Test: Test für Hochbegabung.

Mensa-Test: Test für Hochbegabung.
Anscheinend kommt es immer mehr in Mode, dass Eltern ihre Kinder für hochbegabt halten. Dabei ist eine überdurchschnittliche Begabung nur durch Tests für Hochbegabung wie den Mensa-Test festzustellen. Vereine wie Mensa e.V. oder spezielle psychologische Forschungseinrichtungen an Universitäten können Betroffenen weiterhelfen und einen gültigen Intelligenztest durchführen.
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  1. Wer gilt als hochbegabt?

    Als hochbegabt bezeichnet man landläufig Menschen mit einem außergewöhnlich hohen geistigen Potential. Normalerweise wird Hochbegabung aber nicht erst beim Eignungstest in einer Firma festgestellt. Viele Menschen mit Hochbegabung zeigen bereits im Kindesalter Verhaltensweisen, die auf eine besondere Intelligenz oder Fähigkeit hinweisen können. Allerdings sind diese für Laien oftmals schwer zu erkennen. Werden die Anzeichen für Hochbegabung nicht richtig gedeutet oder gar ignoriert, kann dies unter Umständen zum Scheitern der späteren beruflichen Karriere führen.

  2. Nicht jeder Hochbegabte hat Bestnoten oder ist chronischer Störenfried.

    Häufig wird in den Medien das Bild vermittelt, dass Hochbegabte entweder kleine Genies, Rüpel oder Inselbegabte sind. Dabei kann ein Mensch mit Hochbegabung auch durchschnittliche bis gute Noten in der Schule haben und sich eher angepasst verhalten. Umgekehrt ist nicht jedes Kind mit sehr guten Schulnoten automatisch hochbegabt. Die Diagnostik von Hochbegabung ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Dabei lassen die meisten außer Acht, dass hochbegabte Kinder genau so individuell und unterschiedlich in ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten sind, wie Normalbegabte. Es kann auch sein, dass nur eine Hochbegabung auf einem bestimmten Gebiet vorliegt, z.B. Musik oder Mathematik.

  3. Der Hochbegabungstest.

    Hochbegabung wird im Idealfall mit einem wissenschaftlich anerkannten Intelligenztest erkannt. Dieser Test wird von speziellen Instituten an Universitäten, Fördervereinen und Stiftungen durchgeführt. Am häufigsten werden der Wechsler-Test (HAWIK) oder eine Kaufman-Testbatterie -ABC) eingesetzt. In jedem Fall ist es ratsam, bei dem Verdacht, dass das eigene Kind hochbegabt ist, einen erfahrenen Experten aufzusuchen. Die Hochbegabung beginnt ab einem Intelligenzquotient von 130, wobei sich eine spezielle Förderung von Kindern bereits ab einem IQ von 115 empfiehlt.

  4. Mensa e.V. und Co. – Partner in puncto Test für Hochbegabung.

    Liegt Hochbegabung vor, gibt es viele spezielle Anlaufstellen, bei denen Informationen zu Testverfahren und Förderprogrammen erhältlich sind. Allerdings ist die Begabtenförderung bisher noch nicht bundesweit einheitlich organisiert. Die Bundesregierung betreibt einige Initiativen zur Förderung besonders motivierter und begabter Studenten, z.B. die Arbeitsgemeinschaft der Begabtenförderungswerke. Sie hat ebenfalls eine Broschüre zur Hochbegabtenförderung veröffentlicht.

    Allerdings sind diese Initiativen nicht ausschließlich auf Hochbegabte ausgerichtet. Eine der bekanntesten Institutionen ist der Verein Mensa e.V, der in den USA entstand und international operiert. Mensa bietet viele Veranstaltungen, Informationsmöglichkeiten und organisiert auch den wissenschaftlich anerkannten Mensa-Test, der ein normaler Intelligenztest zur Erkennung von Hochbegabung ist. Bedingung für die Aufnahme im Mensa e.V. ist ein IQ, der weit über dem allgemeinen Durchschnitt liegt. Ein anderer bundesweit operierender Verein ist die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V., die ebenfalls ein umfassendes Programm für hochbegabte Kinder und deren Angehörige zur Verfügung stellt. Letztlich ist noch der Verein Hochbegabtenförderung e.V. zu nennen, der die Eltern von hochbegabten Kindern durch spezielle Förderangebote unterstützt.

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