Allgemeinwissen-Test.

Allgemeinwissen-Test.
Fachidiot oder Allrounder? In der heutigen Berufswelt ist es enorm wichtig, auch über ein gutes Allgemeinwissen zu verfügen. Das verlangen auch die Personalabteilungen der Unternehmen und prüfen Bewerber in den Themengebieten Geschichte, Politik, Kunst oder Naturwissenschaften. ABSOLVENTA gibt Tipps, wie man für den Test sein Allgemeinwissen verbessern kann.
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  1. Allgemeinwissen ist im Test gefragt.

    Der Test des Allgemeinwissens gehört mittlerweile in vielen Einstellungsverfahren zum Standardprozedere. Von den angehenden Führungs- und Fachkräften wird erwartet, dass sie auch mit Wissen außerhalb ihres Fachgebiets glänzen können. Dies ist besonders bei Geschäftsterminen oder auch bereits im Vorstellungsgespräch wichtig. Teilt man beispielsweise mit dem Vorgesetzten eine Vorliebe für denselben Buchautoren oder dieselbe Musikrichtung, hat man gleich ein Gesprächsthema. So können keine peinlichen Gesprächspausen entstehen.

    Mitunter öffnet das auch die eine oder andere Tür für eine Einstellung, Beförderung oder führt dazu, einen neuen Kunden oder Auftrag für die Firma an Land zu ziehen. Beim Geschäftsessen kann man vielleicht den entscheidenden Vorteil daraus ziehen, dass man den denselben Komponisten mag, oder sich einfach fundiert über aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unterhalten kann.

    Von dir als Bewerber wird dementsprechend erwartet, dass du möglichst vielseitig interessierst bist und ständig dein Wissen erweiterst. Ein breites Allgemeinwissen hilft dir, über den Tellerrand zu schauen. Es ermöglicht dir zudem, Probleme früh zu erkennen oder neue Ideen zu entwickeln. Auch bei schwierigen Entscheidungsfindungen nützt dir ein besonders gutes Allgemeinwissen, da du mehr relevante Aspekte einbeziehst oder mögliche Schwierigkeiten vorhersiehst.

  2. Über den Tellerrand schauen.

    Deshalb legen viele Unternehmen Wert auf einen Test des Allgemeinwissens. Besonders erwähnenswert ist hier der Bochumer Wissenstest. Entwickelt von Forschern der Ruhr-Universität in Bochum, liefert er relativ zuverlässige und empirische Daten über den Stand des Allgemeinwissens eines Bewerbers. Das bedeutet aber nicht, dass in den Unternehmen keine hauseigenen Tests durchgeführt werden. Es existiert schließlich keine allgemeingültige Definition von Allgemeinwissen. Dementsprechend haben unterschiedliche Arbeitgeber auch ganz individuelle Vorstellungen und Ansprüche an das Allgemeinwissen ihrer Bewerber. In den meisten Tests werden Fragen aus den Gebieten Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Geografie und Kultur gestellt. Generell gilt: Es ist wichtig, über den Tellerrand der eigenen Fachrichtung zu schauen.

  3. Tipps zur Verbesserung des Allgemeinwissens.

    Um Wissenslücken zu schließen, hilft vor allem eins: Lesen, lesen, lesen. Eine weitere Bezugsquelle für Allgemeinwissen sind Gespräche mit Personen, die ganz andere Interessen pflegen als man selbst. Du solltest neben der entsprechenden Fachpresse auch Tageszeitungen und politisch-gesellschaftliche Magazine zur Pflichtlektüre machen. Dann läufst du nicht Gefahr, dich lediglich zu einem reinen Fachspezialisten zu entwickeln.

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