Telefoninterview und Co. – Körpersprache bei Abwesenheit

Telefoninterview und Co. – Körpersprache bei Abwesenheit

Das Telefoninterview ist für Personaler eine schnelle und komfortable Art des Vorstellungsgesprächs. Mimik und Gestik äußert sich auch durch den Telefonhörer, deshalb solltest Du für erfolgreiche Bewerbungen auch am Telefon einige Regeln befolgen. Ob Du willst oder nicht, Deine Körpersprache spiegelt sich in Deiner Stimme wider.

Das Telefoninterview ist für Personaler eine schnelle und komfortable Art des Vorstellungsgesprächs. Mimik und Gestik äußert sich auch durch den Telefonhörer, deshalb solltest Du für erfolgreiche Bewerbungen auch am Telefon einige Regeln befolgen. Deine Körpersprache spiegelt sich in Deiner Stimme wider, welche der Interviewer mitbewertet.

Das Telefoninterview ist eine gängige Methode für die Personalauswahl. Und auch im späteren Job kann man wichtige Telefonate nicht umgehen. Die Körperhaltung ist mitentscheidend bei einem Telefoninterview, auch wenn Dich Dein Gesprächspartner nicht sehen kann.

Telefoninterview und Körpersprache: Die optimale Körperhaltung

Denke daran, dass der Telefonhörer nicht nur Deine Stimme, sondern auch Nebengeräusche transportiert. Wenn Du ein Telefoninterview erfolgreich absolvieren möchtest, dann verhalte Dich wie in einem regulären Vorstellungsgespräch. Setz Dich gerade auf einen Stuhl und versuche, nicht wild zu gestikulieren. Zum einen hört sich Deine Stimme beim Telefoninterview dadurch weniger gepresst an, zum anderen erleichtert es Deine Atmung. Eine optimale Voraussetzung für eine gute Haltung bietet Dir Dein Schreibtisch. Vermeide es deshalb auch, bei dem Telefoninterview umher zu laufen. Die Gefahr, dass Du dabei Nebengeräusche erzeugst, ist sehr hoch.

Ein Grund für das Sitzen am Schreibtisch beim Telefoninterview ist die richtige Position des Hörers zu Deinem Mund. Zu nah an den Mund herangeführt, wirken Deine Worte „genuschelt“. Zu weit weg, sind sie nur schlecht hörbar. Ständig wechselnde Positionen oder das Liegen auf dem Bett führen dazu, dass sich auch die Position des Hörers ständig verändert.

Mimik im Telefoninterview bestimmt die Artikulation

Ein geräuschloses Lächeln „hört“ man auch beim Telefoninterview, denn ein freundliches Gesicht lässt in aller Regel auch automatisch die Stimme freundlicher klingen. Wer seine Mundwinkel herunterzieht, kann nicht freundlich wirken.

Die Gesichtsmuskulatur schließt auch die Lippenmuskulatur ein, die entscheidend an der Artikulation beteiligt ist. Ist sie in irgendeiner Weise verkrampft, werden die Laute undeutlich. Deshalb gilt: Freundlich lächeln statt Grimassen ziehen. Die Körpersprache beim Telefoninterview muss ebenso ernsthaft sein wie in einem normalen Bewerbungsgespräch.

Gestik im Telefoninterview

Wildes Gestikulieren wirkt auch bei einem Telefoninterview unruhig. Insbesondere wenn Deine aktive Hand den Telefonhörer festhält. Das Spielen mit einem Stift oder einer Halskette kann dabei nicht nur hörbar sein, sondern Dich auch vom Telefoninterview ablenken. Versuche deshalb auch beim Telefoninterview Deine Hände bewusst und ruhig einzusetzen.

Ein kleiner Trick für Telefoninterviews

Stelle Dir einen Spiegel auf Deinen Schreibtisch. Während eines Telefoninterviews ermöglicht er Dir eine ständige Kontrolle über Gestik und Mimik. Übe es aber vorher bei einem „normalen Telefongespräch“. Wenn Du diese Methode bei einem wichtigen Telefoninterview zum ersten Mal ausprobierst, kann sie Dich schnell ablenken.

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Kritikfähigkeit: Kritik üben und annehmen
Immer schön sachlich bleiben!

Kritikfähigkeit: Kritik üben und annehmen

Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen, die sachlich formuliert und gerechtfertigt ist. Im Berufsleben ist es wichtig, aus Fehlern zu lernen, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Nur wer in der Lage ist, konstruktive Kritik zu akzeptieren und die beanstandeten Punkte dann auch zu verbessern, lernt dazu. AB...

Zum Artikel
Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen
(K)ein dramatischer Unterschied

Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen

Das statistische Bundesamt hat eine alarmierende Zahl bekanntgegeben: Männer verdienten im Jahr 2012 durchschnittlich 19,60 Euro pro Stunde, Frauen jedoch nur 15,21 Euro (jeweils brutto). Das bedeutet einen Gehaltsunterschied von 22 Prozent.  

Zum Artikel
Der Händedruck
Waschlappen vs. Knochenbrecher

Der Händedruck

Der Händedruck ist ein wichtiges formelles Begrüßungsritual. Unsicherheit und aggressives Verhalten können sich bei einem Händedruck ebenso offenbaren wie Zielstrebigkeit und Selbstbewusstsein. Der Händedruck gehört zum ersten Kontakt mit einem Gesprächspartner dazu und kann den weiteren Verlauf stark beeinflussen. ...

Zum Artikel