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Körpersprache Mann: Drohgebärden und Aggression?

Körpersprache Mann: Drohgebärden und Aggression?

Die Körpersprache des Mannes ist tendenziell eher aggressiv und dominant, insbesondere in Stresssituationen. Welche Gesten aggressiv und welche unterwürfig wirken, wie man(n) sich in Situationen wie einem Bewerbungsgespräch oder in einer Führungsposition verhalten sollte, erfährst du hier bei ABSOLVENTA.

Inhalt

  1. Körpersprache des Mannes – Aggressivität und Dominanz
  2. Körpersprache: Im Sitzen und Stehen imponieren
  3. Kleidung ist Teil der Körpersprache des Mannes

Körpersprache des Mannes – Aggressivität und Dominanz

Die Körpersprache von Männern und Frauen ist tendenziell unterschiedlich. Gerade in Stresssituationen wirkt die Körpersprache von Männern oft aggressiv, wohingegen Frauen durch ihre weniger dominante Körpersprache eher unsicher zu sein scheinen. Es gibt einige häufig auftretende Gesten und Körpersignale, welche die Körpersprache der Frauen von der Körpersprache der Männer unterscheiden. Letztlich ist die Körpersprache von Männern und Frauen jedoch auch typabhängig: Sowohl aggressive als auch unterwürfige Gesten gehören zur Körpersprache eines Mannes.

Unterwürfigkeit zeigt sich in der Körpersprache des Mannes durch eine geneigte Körperhaltung und dadurch, dass er Blickkontakt mit dem Gesprächspartner vermeidet. Dennoch ist Aggressivität in der Körpersprache des Mannes üblicher als devotes Verhalten. Viele Männer tendieren dazu, sich selbst und ihre Meinung mit übersteigertem Selbstbewusstsein gegenüber anderen zu behaupten.

Das äußert sich schon bei der Begrüßung. Der Mann neigt zu einem zu starken Händedruck. Dabei kann etwa die Hand (zu) fest gedrückt oder in eine bestimmte Richtung gedrängt werden, was in beiden Fällen ein Kräftemessen bedeuten kann. In einer Bewerbungssituation ist dies unangebracht, denn Begrüßungsgesten sollen dort keinesfalls bedrohlich wirken. Ein kraftloser Händedruck hingegen ist ein Zeichen für Unentschlossenheit und Angst und ebenso unangebracht. Hier das richtige Mittelmaß zu kennen, ist auch im Umgang mit Kunden sehr wichtig. Das gilt insbesondere für Vertriebler

Körpersprache: Im Sitzen und Stehen imponieren

Die aggressive Körpersprache des Mannes äußert sich in einer Raum einnehmenden, breitbeinigen Sitzposition. Auch das Verschränken der Arme in Kombination mit einem herausgestreckten Brustkorb wirkt auf andere einschüchternd und gehört zu den üblichen Gesten in der Körpersprache des Mannes.

Im Stehen erkennt man die aggressive Körpersprache des Mannes noch deutlicher. Männer tendieren dazu, sich frontal vor ein Publikum zu stellen und die Hände in die Seite zu stemmen. Ähnlichkeiten zum Balzverhalten einiger Tierarten sind nicht ganz zufällig: Denn wer ein Revier markieren will, der muss zunächst Eindruck schinden und sich groß und breit machen. Beispielsweise in Gehaltsverhandlungen unterstützt dieses dominante Verhalten ein selbstbewusstes Auftreten, was einen Vorteil einbringen kann. 

 

Im Video werden weitere Aspekte der Körpersprache des Mannes beschrieben.

Kleidung ist Teil der Körpersprache des Mannes

Die Wahl der Kleidung beeinflusst die Körpersprache von Männern unterbewusst. Ein Mann verhält sich in einem Anzug automatisch etwas seriöser und achtet stärker auf sein Benehmen als in Hawaiihemd und Jogginghose.

Männer in höheren Positionen haben häufig einen Hang zu Statussymbolen, wie etwa teuren Uhren oder auffälligen Manschettenknöpfen. Diese Männer neigen nicht nur zum Markendenken, sondern auch zu besseren Materialien bei ihrer Kleidung. Besonders in Führungspositionen will ein Mann mit seiner Körpersprache Integrität und Kompetenz vermitteln. Daher wird bei Verhandlungen auch meist ein hochwertiges Business-Outfit gewählt. Wenn Auftreten, Aussage, Kleidung und Körpersprache des Mannes nicht zusammenpassen, bewerten das die Personen im Umfeld negativ. Es ist branchenabhängig, welche Kleidung angemessen ist. Der Dresscode für Business-Outfits gibt für Männer einige goldene Grundregeln vor, die immer gelten. 

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