Die Gehaltsforderung.

Die Gehaltsforderung.
Bei der Gehaltsforderung solltest man nicht zu bescheiden sein. Aber auch zu hohe Forderungen kommen beim Chef nicht gut an. Es gilt, das richtige Mittelmaß zu finden und eine realistische, den eigenen Fähigkeiten entsprechende Gehaltsforderung zu formulieren. ABSOLVENTA erklärt, was man beachten sollte und wie man seinen Marktwert bestimmt.
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  1. Ausgangsposition analysieren für die Gehaltsforderung.

    Eine "falsche" Gehaltsforderung wirft einen Bewerber schnell aus dem Rennen um einen begehrten Job. Wer zu wenig verlangt, wird wahrscheinlich seine Gehaltsforderung durchsetzen können, sich aber letztendlich unter Wert verkaufen. Worauf es ankommt, ist die gute Recherche bei der Formulierung einer realistischen Gehaltsforderung.

    Entscheidend für die Entwicklung einer Gehaltsforderung ist zunächst die Ausgangsposition. Bei Hochschulabsolventen zählen hier vor allem der Studienabschluss und das Studienfach nebst Spezialisierung. Hat man einen gefragten Studiengang abgeschlossen und dazu noch spezielle Kenntnisse – am besten durch Praxiserfahrung – gesammelt, ist die Position in der Gehaltsverhandlung auch deutlich besser.

    Die praktischen Erfahrungen sind ein ganz wesentlicher Faktor. Konnte ein Bewerber während des Studiums relevante Praktika machen oder durch einen entsprechenden Nebenjob viel praktische Kenntnisse sammeln, dann ist auch hier die Verhandlungsposition für ein gutes Einstiegsgehalt durchaus günstig. Noch besser ist es, wenn man sogar Auslandserfahrung gesammelt hat.

  2. Stärken und Schwächen für die Gehaltsforderung analysieren.

    Eine genaue Analyse deiner Stärken und Schwächenist nicht nur bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgesprächhilfreich – es ist auch für die Formulierung einer realistischen Gehaltsforderung nützlich. Wenn du genau weißt, wo deine Stärken liegen, kannst du besser in Richtung einer höheren Gehaltsforderung argumentieren. Beispielsweise kannst du erklären, warum du für das Unternehmen ein entscheidender Leistungsträger bist. Gleiches gilt für die Darstellung deiner Schwächen in der Gehaltsverhandlung. Wenn du deine Schwachstellen gut kennst, kannst du leichter eine Strategie zur Verbesserung deiner Position entwickeln.

  3. Genaue Recherche für die Gehaltsforderung.

    Allerdings sollte man sich nicht nur mit den eigenen Qualifikationen beschäftigen. Eine genaue Recherche über die branchen- und firmenspezifischen Gehälter ist ebenso notwendig. Die relevanten Informationen und Gehaltstabellen findet man im Internet oder auch in regelmäßigen Abständen in den entsprechenden Fachmagazinen und Tageszeitungen.
    Für die Gehaltsverhandlung solltest du dir dann noch ein Mindestgehalt und einen Maximalbetrag überlegen, damit du auch Verhandlungsspielraum hast. Neben rein finanziellen Gehaltsbestandteilen solltest du dich auch über die Möglichkeit des geldwerten Vorteils informieren. Ein Dienstwagen, Mitarbeiterrabatt oder Tankgutscheine können sowohl für dich als auch für den Arbeitgeber eine interessante Alternative zu einer rein finanziellen Lösung beim Gehalt sein. Allerdings solltest du hier vorher genau prüfen, ob es sich für dich steuerlich lohnt, da es viele verschiedene Steuerbemessungsgrenzen für die einzelnen geldwerten Vorteile gibt.

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