Fortgeschrittene Frameworks.

Fortgeschrittene Frameworks.
Schon mal von der BCG-Matrix gehört? Die Matrix zählt zu den fortgeschrittenen Frameworks. Sie unterstützen den Bewerber bei komplexen Fragestellungen. Umfassende Fallstudien lassen sich mit ihrer Hilfe strukturieren und in ihrem Kern erfassen. ABSOLVENTA stellt einige fortgeschrittene Frameworks und ihre Anwendungsgebiete vor.
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  1. Frameworks für Fallstudien nutzen.

    Mit Frameworks wird eine Rahmensoftware bezeichnet, mit der der man wiederkehrende Fragestellungen oder komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge leichter untersuchen oder analysieren kann. Mit Hilfe fortgeschrittener Frameworks kannst du selbst komplexe Fragestellungen in ihrem Kern erfassen. Die vier wichtigsten Frameworks – Porter’s Five Forces, die 3 Cs, die 4 Ps und die BCG-Matrix – stellen wir in diesem Artikel vor. Fortgeschrittene Frameworks kannst du vor allem bei umfangreichen Case Studies anwenden. Häufig ist es auch sinnvoll, die fortgeschrittenen Frameworks mit den Basic Frameworks zu kombinieren. Vor allem wenn du eine wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtung eingeschlagen oder schon einige Jahre in einem Unternehmen gearbeitet hast, erwarten Personaler von dir die Kenntnis der fortgeschrittenen Frameworks.

  2. Porter’s Five Forces.

    Die Porter’s Five Forces ist das bekannteste und wirkungsvollste Framework, um die Attraktivität und das Potential von Märkten und Branchen zu untersuchen. Dabei müssen folgende fünf Punkte (die "Five Forces") berücksichtigt werden:

    • Verhandlungsmacht der Lieferanten
    • Verhandlungsmacht der Kunden
    • Bedrohung durch neue Wettbewerber
    • Bedrohung durch Ersatzprodukte
    • Wettbewerbsintensität in der Branche
  3. Die 3 Cs.

    Die 3 Cs stehen für Customer (Abnehmer), Competition (Wettbewerb), und Company (Unternehmen). Das fortgeschrittene Framework kannst du anwenden, wenn du eine Markt- oder Branchenanalyse in Bezug auf die Einführung neuer Produkte machen willst.

  4. Die 4 Ps.

    Die 4 Ps stehen für Product (Produkt), Price (Preis), Place (Vertrieb) und Promotion (Werbung). Mit dem bewährten Marketing-Framework lassen sich die wesentlichen Einflussmöglichkeiten bei der Vermarktung und Marktpositionierung eines Produktes ermitteln.

  5. BCG-Matrix.

    Die BCG-Matrix ist ein Werkzeug, um das Produktportfolio einer Firma zu bewerten. Sie wurde von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group entwickelt und eignet sich hervorragend, um schwer verständliche Zusammenhänge einfach darzustellen.

  6. Beispielaufgabe.

    Ein Unternehmen fragt: Sollen wir ein neues Frühstücks-Cereal auf den Markt bringen und wenn ja, kannibalisiert das neue Produkt das bestehende Sortiment?

    Lösungsansatz:

    Umfassende Analyse des bestehenden Angebotes der Firma. Es gibt gesüßte und ungesüßte Cerealien, solche, die in Milch schnell weich werden und solche, die knackig bleiben. In der BCG-Matrix tummeln sich viele Produkte im oberen rechten Quadranten (Stars), die alle gesüßt und knusprig sind. Was ist die Cash Cow? (Evtl. ungesüßt, fettarm und knusprig?) Welche Produkte finden sich in welchem Quadranten? Wie sieht der gesamte Cerealien-Markt aus?

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