Sinnvoll oder nicht?

Blindbewerbung

Blindbewerbung

Eine Blindbewerbung zielt darauf ab, möglichst viele Unternehmen mit der gleichen Bewerbung anzusprechen. Dabei gehen die Bewerbungen aber nicht auf die einzelnen Firmen ein. Achtung: Solche allgemein gehaltenen Bewerbungsunterlagen finden bei der Personalauswahl wegen fehlender Spezifikation nur selten Berücksichtigung. ABSOLVENTA über Sinn und Unsinn einer Blindbewerbung.

Inhalt

  1. Erklärung
  2. Blindbewerbung als E-Mail
  3. Argumente für und gegen

Erklärung zur Blindbewerbung

Die Blindbewerbung oder sogenannte Massenbewerbung ist im Endeffekt nichts anderes als eine Initiativbewerbung. Dabei wird aber nicht nur eine Firma angesprochen, sondern gleich mehrere mit einem ähnlichen Profil.

Ein Beispiel für eine Blindbewerbung ist etwa ein Zoologe, der alle Zoos und Tierparks in Deutschland anschreibt, ohne dass eine der Institutionen eine Stellenanzeige ausgeschrieben hätte. Dabei spezifiziert er seine Bewerbungsunterlagen nicht auf die jeweilige Einrichtung, sondern wählt eine allgemeine Formulierung und versendet diese gleich mehrmals.

In der Regel sollten Bewerber auf Blindbewerbungen verzichten. Die meisten Firmen bevorzugen Bewerbungen aus denen hervorgeht, dass diese individuell auf ihr Unternehmen zugeschnitten sind. Obwohl sich Personaler darüber im Klaren sind, dass kaum ein Bewerber nur eine einzige Stelle im Auge hat, wollen sie dennoch lieber Bewerbungen von Kandidaten, bei denen Sie das Gefühl haben, dass sie sich mit der Firma identifizieren können.

Blindbewerbungen als E-Mail

Blindbewerbungen werden besonders häufig als Email-Bewerbung versandt. Da ist es einfach, einige Dutzend Unternehmen gleichzeitig anzuschreiben. Doch Vorsicht: Eine gute Bewerbung, besonders für Führungspositionen, beinhaltet immer ein auf die Stelle zugeschnittenes Anschreiben und einen relevanten Lebenslauf. Andernfalls werden die Unterlagen sehr schnell aussortiert.

Die Anlage der Blindbewerbung besteht meist aus einer sogenannten Kurzbewerbung, die nur aus einem allgemeinen Anschreiben und dem Lebenslauf besteht. Somit liefert man den Firmen mit seiner Blindbewerbung nur die nötigste Information und versucht, ihr Interesse für sich zu wecken. Falls das Unternehmen an dem Bewerber als potentiellen Mitarbeiter interessiert ist, wird es weitere Unterlagen anfordern.

Blindbewerbungen – ja oder nein?

Eine Blindbewerbung ist kein probates Mittel, um sich für einen Job zu bewerben. Ein Unternehmen, das eine solche Blindbewerbung erhält, fühlt sich in der Regel weder angesprochen noch ernst genommen. Bei solchen Massenbewerbungen sollten Bewerber daher zumindest das Anschreiben soweit anpassen, dass darin auf das jeweilige Unternehmen eingegangen wird. Sonst besteht die Gefahr, dass die Bewerbung als Spam abgetan wird.

Deutlich Erfolgsversprechender ist es also, wenn man auch im Lebenslauf den Fokus auf die Kompetenzen und Erfahrungen legt, die für die Stelle bzw. den Betrieb von Belang sind. So wird aus der Blindbewebrung eine maßgeschneiderte Bewerbung. ABSOLVENTA wünscht viel Erfolg!

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