Bewerbungshomepage | Eine Sonderform der Bewerbung

Bewerbungshomepage | Eine Sonderform der Bewerbung

Eine persönliche Bewerbungshomepage bietet Menschen mit und ohne IT-Kenntnissen, eine Möglichkeit sich optimal mit allen Bewerbungsunterlagen zu präsentieren. Vorsicht ist jedoch in Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz geboten. Was offen zugänglich ist, kann jeder sehen. Lies hier was Du bei Deiner Bewerbungshomepage noch beachten musst.

Online Bewerbung der besonderen Art

Die Bewerbungshomepage ist eine Art der Online-Bewerbung, mit der Bewerber die Gelegenheit haben, ihre gesamten Bewerbungsunterlagen in das Internet zu stellen und für mehrere Bewerbungen zu nutzen. Sie gehört zu den Sonderformen der Bewerbung und wird eher selten angewandt. Eine Bewerbungshomepage oder eine Internetreferenz die kann Dir die hervorragende Möglichkeit bieten, Deine Anwenderkenntnisse im Internet mit anderen Kompetenzen, wie Deiner Kreativität zu vereinen. Besonders bei IT- oder Medienberufen ist eine Bewerbungshomepage eine Art der Arbeitsprobe.

Im besten Fall lässt der Webauftritt und die Bewerbungshomepage, nicht nur etwas über den Autor erkennen, sondern informiert über die Arbeit oder Leistungen des Bewerbers wie eine konventionelle Bewerbung . Designer können sich z.B. durch Links zu ehemaligen Projekten hervortun. Eigentlich kann aber jeder das Internet für seine Online-Reputation nutzen, z.B. über einen Link zu einem der vielen Social Networks, in denen ebenfalls Profile erstellt werden können.

Sollten Deine Computer- und Programmierkenntnisse nicht ausreichen, um eine eigene, ansprechende Bewerbungshomepage zu erstellen, dann suche Dir jemanden, der sich damit auskennt und Dir helfen kann. Darüber hinaus kannst Du auch einen Profi damit beauftragen, wenn Du Dich online bewerben möchtest. Allerdings kostet das schnell einige hundert Euro.

Bewerbungshomepage – Die Bewerbung einfach halten

Der Seitenaufbau sollte im Zweifel dem Aufbau einer Bewerbungsmappe entsprechen. Persönliche Dokumente wie Lebenslauf oder Zeugnisse sollten in jedem Fall passwortgeschützt werden. Allgemein sollte man die Passwörter bei der ersten E-Mail an den Personaler übersenden. Die Gefahr, dass sich die Personaler nicht mehr die Mühe machen, noch einmal nachzufragen ist sehr groß. Der Vorteil: Im Gegensatz zu einer Email-Bewerbung kann der Personaler alle Dokumente, je nachdem ob es eine Datei oder mehrere sind, nach Interesse öffnen und muss sie nicht unbedingt speichern und ausdrucken. Der Nachteil: Wenn man sie speichern möchte, muss man das separat auf dem eigenen Server tun.

Bewerbungshomepage - Freier Zugang für alle?

Achte darauf, dass der Link es erst einmal zu dem Personalverantwortlichen schafft, Spamfilter oder ähnliches können den bloßen Link auch gleich vor dem Postfach aussortieren. Ein Grund hierfür kann eine unseriöse E-Mail-Adresse sein, ein anderer die Größe der angehängten Datei.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ein Passwort muss Bestandteil der Bewerbungshomepage sein. Da teilweise auch private Telefonnummern oder Adressen angegeben werden, überlege Dir, ob Du sie wirklich freizugänglich in das Internet stellen möchtest. Wenn Du also Deine Telefonnummer nicht in einem Telefonbuch abgedruckt sehen willst, solltest Du sie auch nicht frei zugänglich im Internet publizieren.

Fazit

Die Bewerbungshomepage ist nur für manche Berufsgruppen wirklich sinnvoll. Wenn man sich eine solche Homepage baut oder bauen lässt, muss sie stringent geführt und zudem einfach zu bedienen sein. Das Layout ist genauso wichtig wie der Inhalt, weshalb Du Dich auch in der Farbgebung und der ungehemmten Verwendung von Schriftarten oder Formatierungen bremsen solltest.

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