Was der Brexit für Financial Services bedeutet.

Was der Brexit für Financial Services bedeutet.
Unternehmen stehen vor einer außerordentlichen Aufgabe: Bis zum Brexit müssen sie die erforderlichen strategischen, organisatorischen sowie regulatorischen Umstrukturierungsmaßnahmen vollzogen haben. Wie du in diesem Prozess eine entscheidende Rolle spielen und Teil dieser einzigartigen Mission werden kannst, verraten dir Absolventa und KPMG.
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  1. Brexit – und jetzt?

    Am 23.06.2016 haben die Briten mit einer knappen Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Das hat nicht nur weitreichende Konsequenzen für das Land sowie für die EU, sondern auch unterschiedliche strategische, steuerliche, rechtliche und operative Konsequenzen für Finanzdienstleister wie Banken, Broker Dealer und Versicherungen. Mussten Finanzdienstleister dank sogenanntem „EU-Passporting“ bisher keine eigenständigen Einheiten in anderen Mitgliedstaaten eröffnen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu vertreiben, können sie nach dem Brexit mit ihrer bisherigen Lizenz nicht mehr aus Großbritannien heraus in anderen EU-Ländern tätig werden.

    „Der Brexit an sich ist als ein neues Aufgabenfeld zu verstehen – und wir helfen unseren Mandanten, durch diese schwierige und einzigartige Situation zu navigieren.“

    – Bernd Oppold, Koordinator des deutschen Brexit-Teams für den Bereich Financial Services bei KPMG.

  2. So gehst du vor.

    Bis zum Brexit müssen die Unternehmen also alle nötigen Umstrukturierungsmaßnahmen vollzogen haben. Aber nicht alle Finanzdienstleister sind gleichermaßen vom Brexit betroffen. Um daher auf die individuellen Fragestellungen und Bedürfnisse von FinTechs sowie den Finanzabteilungen großer Konzerne eingehen zu können, stellst du dir als angehender Berater bei KPMG folgende Fragen:

    • Wie will sich der Finanzdienstleister zukünftig positionieren?
    • Wie sieht der „Contingency Plan“ aus?
    • Was muss infolge des Wegfalls des Passportings und der dadurch erforderlichen Anpassungen im regulatorischen Umfeld und im Geschäftsmodell angepasst werden?
    • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

    Basierend auf deinen Erkenntnissen stellst du gemeinsam mit deinem Team Geschäfts- und Betriebsmodelle auf, bearbeitest erforderliche Erlaubnisanträge für die Genehmigung des Bankengeschäftes in Deutschland und baust entweder gemeinsam mit dem Mandanten Einheiten auf oder ergänzt bestehende.

  3. Mit interdisziplinären Teams zum Erfolg.

    In der Brexit-Beratung bei KPMG kannst du nicht nur eine Menge lernen, sondern auch ganz allgemein die Komplexität des Bankengeschäftes besser durchdringen. Immer an deiner Seite: dein Team. Gemeinsam mit den Experten aus Strategie, Regulatory, Risk, Treasury, Compliance, Law und Tax – sowohl aus Deutschland als auch Großbritannien – arbeitest du gemeinsame Lösungsansätze heraus, um die Ziele noch vor der Brexit-Deadline zu erreichen.

    Das sagt Bernd Oppold von KPMG dazu:

    „Trotz gelegentlicher kultureller Unterschiede und verschiedener Lösungsansätze sind die KPMG-Mitarbeiter aus Großbritannien und Deutschland zu einem effizienten und eingespielten Team zusammengewachsen. [...] Gemeinsam können wir die Anforderungen unserer Mandanten besser identifizieren und lösen als zuvor.“

    Deinen auf diese Weise gewonnenen Erfahrungsschatz kannst du dann auch für zukünftige Projekte nutzen. Schließlich benötigen Banken, Broker Dealer, Asset Manager und Versicherungen auch in Zukunft Hilfe beim Aufbau von regulierten Einheiten oder neuen Geschäftsfeldern, sodass es weder für Berufseinsteiger noch für langjährige Mitarbeiter langweilig wird.

  4. Du prägst ein neues Geschäftsfeld.

    Bernd Oppold geht davon aus, dass der Brexit auch die Weichen für neue Finanzmetropolen stellen wird. Somit bietet der Austritt Großbritanniens aus der EU etliche Chancen für die Financial Services in Deutschland. Viele Mitarbeiter aus Großbritannien werden nach Deutschland kommen und somit den Bankenstandort Frankfurt am Main stärken. Oppold von KPMG formuliert es ganz klar:

    „Wir wollen grenzüberschreitend denken und innovativ – indem wir Geschäftsfelder, wie z. B. das Broker-Dealer-Business weiter für uns erschließen, die bisher nur eingeschränkt in Deutschland angesiedelt sind. Und das bietet sowohl für langjährige Mitarbeiter als auch Berufseinsteiger spannende Aussichten.“

  5. Deine Karriere als Brexit-Berater auf einen Blick.

    • Du arbeitest in bisher unerschlossenen Aufgabenfeldern.
    • Dein Kundenportfolio reicht von FinTechs bis zu internationalen Finanzkonzernen.
    • Du arbeitest über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg zwischen klassischem Geschäft und einem neuen Marktumfeld.
    • Du berätst stets unter Berücksichtigung der regulatorischen Rahmenbedingungen.

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