Bilanzen & Börsengänge: So wirst du IPO-Berater.

Bilanzen & Börsengänge: So wirst du IPO-Berater.
An die Börse zu gehen, ist nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die unterstützenden Berater ein hochkomplexes Vorhaben. Gerade für Berufseinsteiger stellt das Thema nicht umsonst eine besondere Herausforderung dar. KPMG hat deshalb die „Capital Markets Advisory“ gegründet – ein internationales und multidisziplinäres Netzwerk, das das Spezialwissen seiner Mitarbeiter vereint. So wirst du Teil des Teams.
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  1. Du bist qualifiziert – und nicht zwangsläufig WiWi.

    Wer im Börsenkontext arbeiten will, muss Wirtschaft oder Recht studiert haben? Von wegen. Johannes Hanshen, Partner im Bereich Audit bei KPMG und IPO-Berater innerhalb der Capital Markets Advisory, formuliert es so:

    „Früher war unser Berufsbild scharf umrissen – heute bietet es ein wesentlich breiteres Spektrum.“

    Themen wie Big Data oder Datenanalyse werden auch beim klassischen Börsengang immer wichtiger. Neben den typischen Wirtschaftsstudiengängen öffnet sich das Berufsfeld also auch für ITler, Ingenieure oder Naturwissenschaftler. Wichtig ist vor allem, dass du dich gern in neue Themen einarbeitest, spannende Erfahrungen machen willst und selbstbewusst auftreten kannst. Nicht selten sprichst du mit Vorständen über komplexe Themen. Da ist es wichtig, auf Augenhöhe argumentieren zu können.

    Voraussetzungen.

    • Sehr guter Abschluss im Studiengang Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften, (Wirtschafts-) Informatik, (Wirtschafts-) Ingenieurwissenschaften oder Naturwissenschaften
    • Relevante Berufserfahrungen im Rahmen von Praktika oder einer Werkstudententätigkeit (mindestens 6 Monate) in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Unternehmensberatung oder Transaktionsberatung
    • Sicheres Auftreten, um im Umgang mit den Mandanten zu überzeugen
    • Sehr gute Englischkenntnisse, da du nicht selten international kommunizieren musst
    • Flexibilität, um deine Mandanten auch mal vor Ort zu betreuen
    • Motivation, dich in neue Themen einzuarbeiten

    Herr Hanshen von KPMG ergänzt:

    „Etwas Stressresistenz ist ebenfalls vorteilhaft.“

  2. Du weißt, was du tust.

    IPO bedeutet „Initial Public Offering“ und wird als Abkürzung für den Börsengang verwendet. Der Bereich bei der Capital Markets Group Advisory bei KPMG bietet sowohl Start-ups als auch großen Konzernen einen ganzheitlichen Ansatz – von der strategischen Beratung bis hin zur Umsetzung. Dieser Prozess ist stark reglementiert und es gibt viel zu beachten. Deshalb berätst du deine Mandanten zum Beispiel bei diesen Themen:

    1. Auswahl der Banken
    2. Implementierung der notwendigen Governance Strukturen im Unternehmen
    3. Art der Berichterstattung

    Berichterstattung meint hier die Umstellung der Finanzberichterstattung. Herr Hanshen erklärt:

    „Unternehmen, die vorher nicht an der Börse notiert waren, bilanzieren rein nach deutscher Gesetzgebung (nach HGB). Für ein IPO-Projekt benötigen die Unternehmen aber einen Konzernabschluss nach „International Financial Reporting Standards“, kurz IFRS genannt.“

    Das bedeutet, du hilfst dem Unternehmen, seine Rechnungslegung komplett umzustellen. Das kostet viel Zeit und dabei muss sichergestellt sein, dass auch die Rechtsform stimmt:

    • Ist das Unternehmen eine Aktiengesellschaft?
    • Hat die Organisation einen Aufsichtsrat sowie einen Vorstand installiert?
    • Sind interne Kontrollsysteme aufgebaut?

    Auf dem Weg zum IPO prüfst du zum Beispiel mittels Assessment, wie börsenfähig das Unternehmen bereits ist und welche Fragen noch nicht ausreichend beantwortet sind. Dabei bist du als externer Berater neutral.

    Johannes Hanshen erklärt:

    „Anders als Banken, die eine spezifische Interessenlage verfolgen, begleiten wir die Unternehmen als objektive Berater. […] So bleiben wir nicht bei unserem vorgezeichneten Bereich, zum Beispiel der Abschlussprüfung, stehen, sondern schauen auch über den Tellerrand hinaus, wenn wir bemerken, dass der jeweilige Mandant in anderen Gebieten Unterstützung benötigt.“

  3. Du profitierst von erfahrenen Beratern.

    „Letztendlich geht es darum, zu welchem Preis die Aktien platziert werden können und wie viel Erlös in das Unternehmen einfließt.“

    Die Capital-Markets-Advisory-Teams helfen ihren Mandanten dabei, das Maximum aus dem IPO rauszuholen. Dabei laufen alle Fäden zentral bei KPMG zusammen, sodass der Prozess verschlankt und optimiert wird. Gerade für kleine Unternehmen stellt diese Unterstützung eine enorme Erleichterung dar, da die Start-ups meist keine eigenen Stabstellen haben, die sich dem Thema annehmen könnten. Der Vorteil dieser ganzheitlichen Lösung für dich: Du bist in einem Team mit verschiedenen Services und profitierst so von den Erfahrungen deiner Kollegen.

    „Ganz zentral ist dabei eine Kultur des Wissenstransfers bei KPMG.“

    So lernst du von Experten für Finanzierungen, Investeor Relations, Rechnungslegung und Regulatorik, Steuern und Recht, Corporate Governance und Compliance. Auch bei klassischen Prüfungen von Konzern- und Jahresabschlüssen bist du gefragt.

    In den ersten Jahren durchläufst du zudem verschiedene Bereiche und bekommst so einen guten Überblick über die verschiedenen Aufgaben. KPMG fördert das zum Beispiel sehr spezifisch im Rahmen des Karriereprogramms AuditXPERIENCE.

  4. Deine Karriere-Vorteile auf einen Blick.

    • Im Bereich der Abschlussprüfung lernst du Unternehmen detailliert kennen und erhältst tiefe Einblicke in Interna.
    • Du legst einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Karriere, denn du startest mit einem der komplexesten Sachverhalte überhaupt.
    • Du hast sehr gute Chancen auf eine internationale Karriere.
    • Dank eines großen Teams aus Spezialisten kannst du dich auf den spannenden Teil der Beratung konzentrieren: Den Austausch über Geschäftsrisiken.
    • Du arbeitest serviceübergreifend mit verschiedenen Abteilungen zusammen und lernst entsprechend viele Bereiche kennen, um deine Kenntnisse hier zu vertiefen.

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