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Zukunftsperspektive für Berufseinsteiger

Zukunftsperspektive für Berufseinsteiger

Wirtschaftskrisen erschweren Absolventen den Berufseinstieg, da in diesen Zeiten das Arbeitsplatzangebot zurückgegeht. ABSOLVENTA erklärt, wo dennoch Beschäftigungspotentiale liegen und wie Studenten sich eine gute Ausgangslage für den Berufseinstieg schaffen können.

Nach dem Studium ist vor dem Berufseinstieg. Allerdings ist der Berufseinstieg für viele Absolventen auf dem Karriereweg die erste große Hürde. Die Perspektiven für Absolventen auf einen direkten Berufseinstieg ohne eine längere „Übergangs-Arbeitslosigkeit“ hängen zu großen Teilen vom jeweiligen Studienfach, den beruflichen Erfahrungen sowie von der konjunkturellen Lage ab.

Wirtschaftskrise lässt das Arbeitsplatzangebot für Berufseinsteiger schrumpfen

Im Falle einer Wirtschafts- und Finanzkrise nehmen viele Unternehmen einen vorläufigen Einstellungsstopp vor oder bauen sogar Personal ab. In solchen Zeiten fällt es Berufseinsteigern deutlich schwerer, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Konkurrenz ist dann größer, denn auf weniger freie Stellen gibt es mehr Bewerber. Nichtsdestotrotz haben Hochschul-Absolventen aufgrund des technischen Fortschritts, der Globalisierung und des demographischen Wandels unabhängig vom Studienfach am Arbeitsmarkt prinzipiell eine deutlich bessere Ausgangslage als niedriger qualifizierte Berufseinsteiger und somit eine bessere Zukunftsperspektive. Arbeitslosenquoten belegen dies: Die Arbeitslosenquote von Nicht-Akademikern ist seit Jahrzehnten dreimal höher als die von Akademikern.

Unternehmen bevorzugen Absolventen mit Praxiserfahrung

Somit fällt vielen Uni-Absolventen der Übergang ins Arbeitsleben schwer, zumal Unternehmen vielfach Bewerber mit erster Berufserfahrung oder mit Praxiserfahrung durch Praktika bevorzugen. Daher sind Absolventen, die während ihres Studiums bereits mehrere Praktika abgeleistet, ein Praxissemester eingelegt oder nebenher gearbeitet haben, in der Konkurrenzsituation beim Berufseinstieg in einer besseren Ausgangslage.

MINT-Absolventen haben die beste Zukunftsperspektive

Deutlich bessere Chancen auf einen raschen Berufseinstieg haben auch Absolventen der Studienfächer, in denen ein Fachkräftemangel vorherrscht. Diese Fachrichtungen sind die "üblichen Verdächtigen", die sogenannten MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und technische Studiengänge. Beschäftigungsfelder mit Zukunftsperspektive für Absolventen sind zudem in den unternehmensbezogenen Dienstleistungen zu erwarten, etwa in den Bereichen Werbung und PR sowie in der Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung. Doch auch Absolventen von am Arbeitsmarkt weniger nachgefragten Studiengängen gelang der Berufseinstieg in den vergangenen Jahren in aller Regel innerhalb eines Jahres nach ihrem Abschluss. Allerdings nehmen diese bei ihrem Berufseinstieg nicht selten einen Job an, der fachfremd ist oder unter ihrem eigentlichen akademischen Qualifikationsniveau liegt.

Bereits im Studium Kontakte aufbauen

Um eine gute berufliche Zukunftsperspektive zu haben ist es ratsam, neben dem Sammeln erster Berufserfahrung durch Praktika und Nebenjobs nicht erst nach dem Studienabschluss mit der Arbeitssuche zu beginnen, sondern schon frühzeitig perspektivisch zu denken und zu handeln. Daher sollte man sich bereits während des Studiums möglichst viele Kontakte aufzubauen und/oder sich auf Jobmessen nach potenziellen Arbeitgebern für den Berufseinstieg umzuschauen.

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