Berufsorientierung

Uni-Abschluss, und dann?

Uni-Abschluss, und dann?

Viele Studenten fragen sich erst zum Ende ihres Studiums, welches Berufsziel sie verfolgen und welche konkreten Jobs sie sich bewerben wollen. Selbst manche Absolventen haben nach ihrem Abschluss noch keine klare Vorstellung von möglichen Karrierewegen. Das betrifft nicht nur Geisteswissenschaftler, sondern auch BWLer.   

Inhalt

  1. Universitäten haben einen universalen Anspruch
  2. Wie kann ich mein Berufsziel finden?
  3. Gezielt über die Karriere-Möglichkeiten informieren
  4. Fazit: Klar werden und bewerben

Universitäten haben einen universalen Anspruch

Wer an einer Universität studiert, sollte sich von vornherein bewusst sein, dass der akademische Auftrag dieser Einrichtungen ein allgemeiner ist. Es geht nur um eine gezielte Berufsausbildung, sondern auch um eine generelle berufliche Qualifikation. Universitäten vermitteln über den eigentlichen „Lernstoff“ hinaus traditionell Methodenkompetenz und kritisches Denken. Soweit zumindest die Theorie. Nichtsdestotrotz bleibt eine Universität dem universalen Anspruch verhaftet. Inwiefern jede einzelne Hochschule diesen erfüllen kann, bleibt erst einmal unbeantwortet. Fakt bleibt, egal ob Methodik, Fachwissen oder schulisches System, berufliche Ziele geben keine dieser Aspekte von sich aus vor.

Wie kann ich mein Berufsziel finden?

Bevor Studenten und Absolventen das eigene berufliche Ziel artikulieren können, müssen sie es erst einmal selber finden. Viele Studenten haben noch kein festes Berufsbild vor Augen und wissen noch weniger, wie sie sich bereits im Studium darauf vorbereiten können. Bestimmte Berufsfindungsseminare (wie z.B. die Potenzialanalyse GPOP) sind ein gangbarer Weg, sich über seine Stärken und mögliche Karrierewege klar zu werden. Einschlägige Ratgeber geben zudem einen Überblick über Karriere-Chancen für die unterschiedlichen Studiengänge und die Karriere-Seiten der Unternehmen zeichnen ebenfalls Berufsfelder vor.

Gezielt über die Karriere-Möglichkeiten informieren

Insbesondere Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen und Geisteswissenschaftlern bietet sich ein breites Spektrum an beruflichen Aufgabenfeldern. Daher ist besonders wichtig, sich früh über Einstiegs-Chancen zu informieren, z.B. auf Karriere-Portalen oder am besten direkt auf den Karriere-Seiten der Unternehmen. Neben den Berufsfeldern informieren die Webauftritte auch über Anforderungen an die Bewerber und geben Auskunft, worauf Personaler Wert legen. Gleiches gilt für Jobmessen, auf denen Unternehmen nach fähigen Nachwuchskräften suchen.

Praktika während Studium bilden die beste Orientierungsfunktion. Dort knüpft man berufliche Kontakte und erfährt durch eigene Erfahrung, ob einem bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten liegen oder eben nicht. Mit dem Wissen kann man seine Lehrinhalte für den Rest der Studienzeit gezielter auswählen.

Fazit: Klar werden und bewerben

Die Universität gibt kein festes Berufsbild vor, sie ermöglicht aber eine Selbstfindung, bei der Studenten und Absolventen die Weichen für ihre Karriere zu großen Teilen selbst stellen können. Und dies ist auch Teil der Leistung, die ein Absolvent bei der Graduierung erbracht haben sollte. Und wenn Du ein für Dich passendes Berufsfeld gefunden hast, dann gibt es nur och eins: bewerben, bewerben, bewerben!

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