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Leistung lohnt sich

Berufseinstieg: Vom Trainee-Programm bis zum Cross-Mentoring

Berufseinstieg: Vom Trainee-Programm bis zum Cross-Mentoring

Nach dem Abschluss raus aus der Uni, rein in den Job und endlich Geld verdienen? ABSOLVENTA zeigt, welche Varianten des Berufseinstiegs Unternehmen anbieten, wie Firmen Leistung überprüfen und wie lange es durchschnittlich bis zur ersten Beförderung dauert.

Einstiegsprogramme für Absolventen

„Aller Anfang ist schwer“ besagt ein altgedientes Sprichtwort. Um Absolventen den Einstieg etwas zu erleichtern, bieten rund 90 Prozent von Deutschlands Unternehmen spezielle Einstiegsprogramme an. Das klassische Trainee-Programm steht bei 80 Prozent der Unternehmen auf dem Angebotszettel. Noch beliebter ist aber das individuelle Coaching und Mentoring durch direkte Vorgesetzte oder erfahrene Kollegen (90 Prozent). Die Arbeitgeber bieten sehr oft auch gezielte Einstiegstrainings und Orientierungsprogramme an (90 Prozent). Etwas seltener werden Berufseinsteiger sogar von höheren Ebenen als den direkten Vorgesetzten gecoacht (29 Prozent) oder kommen in den Genuss von Cross-Mentoring-Strukturen (30 Prozent).

Leistungsmonitoring der Young Professionals

Das allseits bekannte Willy-Brandt-Zitat „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“ kann abgewandelt auch auf Leistung im Beruf angewendet werden: Leistung ist zwar nicht alles, aber ohne Leistung ist alles nichts – zumindest im Job. Daher werden die Berufseinsteiger in aller Regel direkt in ein Leistungsmonitoring eingebunden. Die Hälfte der Unternehmen misst das Leistungsvermögen ein Mal im Jahr. Doppelt so oft kontrollieren 25 Prozent ihre Nachwuchskräfte, 11 Prozent quartalsweise und 6 Prozent prüfen die Leistung ihrer Angestellten sogar einmal im Monat.

Leistungsbewertung der Berufsanfänger

Dabei gibt es viele Wege, um die Leistung und das Potenzial der akademischen Nachwuchskräfte zu messen. Die Überprüfung erfolgt meistens durch das klassische Gespräch mit den Vorgesetzten (90 Prozent). Aber auch die Variante, dass Absolventen durch die Übernahme von eigenen Projekten Verantwortung erhalten (56 Prozent), ist üblich. Etwa ein Drittel der neuen Mitarbeiter (29 Prozent) bekommt sogar Führungsverantwortung übertragen – sicherlich eine spannende und herausfordernde, wenn auch bisweilen stressige Aufgabe. Auch mit einem Assessment Center oder ähnlichen Übungen müssen Nachwuchskräfte rechnen: 41 Prozent der Unternehmen testen ihre jungen Mitarbeiter auf diese Art und Weise.

Wie lange dauert es bis zur Beförderung?

Abgesehen von Unternehmensgründern beginnt kaum jemand sofort als Chef. Die meisten Führungskräfte von morgen müssen sich Stück für Stück hocharbeiten. Fast zwei Drittel (62 Prozent) der Young Professionals arbeiten zunächst zwei bis drei Jahre auf ihrer Einstiegsstufe, bevor sie in die nächsthöhere Position aufrücken. 14 Prozent haben etwas mehr Glück oder sind einfach besonders gut gewesen. Sie steigen schon nach ein bis zwei Jahren auf und klettern auf der Karriereleiter nach oben. Jeder Sechste (15 Prozent) verweilt allerdings vier bis fünf Jahre auf seinem Anfangsniveau, bevor er mit höheren Aufgaben betreut wird.

>> Weitere nützliche Tipps und Infos zum Berufseinstieg

Über den Autor

Michael Kerzel
Michael Kerzel

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