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Nützliche Versicherungen nach dem Studium

Nützliche Versicherungen nach dem Studium

Kaum ist das Studium vorbei, geht er auch schon los: Der Ernst des Lebens. So gilt es nicht nur, einen geeigneten Einstiegsjob zu finden, sondern auch die leider notwendigen Versicherungen. Schließlich kommen mit dem Exmatrikulationsbescheid ganz neue Verpflichtungen ins Haus geflattert. Der neue Lebensabschnitt verlangt eine erhöhte Eigenverantwortung der Absolventen. Damit Du sinnvoll abgesichert in die private und berufliche Zukunft starten kannst, gibt die Jobbörse ABSOLVENTA einen Überblick über die wichtigsten Versicherungen nach dem Studium.

Businessman auf Berg

Krankenversicherung

Die meisten Studenten genießen die Vorteile der günstigen Familienversicherung, sofern sie nicht älter als 25 Jahre sind und die Mindesteinkommensgrenze von 365 Euro pro Monat (bzw. 450 Euro auf Minijob-Basis) nicht überschreiten. Nach der Exmatrikulation entfällt die studentische Versicherungspflicht und mit ihr leider auch zahlreiche Vergünstigungen. Verdient man dann sein eigenes Geld und ist älter als 25 Jahre, sollte man sich nach einer neuen Versicherung umsehen. Dabei kommt für die meisten Berufseinsteiger zunächst nur eine gesetzliche Krankenkasse in Frage. Angehende Beamte, wie beispielsweise Lehramt-Absolventen, sollten sich jedoch auch über die private Krankenversicherung informieren, denn diese wird vom Staat kräftig bezuschusst.

Prinzipiell gilt, dass man sich im Vorhinein ausführlich darüber informieren sollte, welche (Zusatz-)Leistungen die Krankenkassen erbringen, am besten über unabhängige Vergleichsportale, wie Stiftung Warentest, über die jeweiligen Webseiten der Krankenkassen oder im Rahmen einer persönlichen Beratung in den Geschäftsstellen. Je nachdem, über welche individuellen Bedürfnisse man in der aktuellen Lebenssituation verfügt, kann man sich eine passende Versicherung anhand der angebotenen Zusatzleistungen aussuchen. So legt der eine viel Wert auf die Kostenübernahme von Naturheilverfahren, wohingegen ein anderer eher die Reise-Impfungen erstattet bekommen möchte.

Darüber hinaus sollte man bei seiner Entscheidung berücksichtigen, ob sich die präferierte Krankenkasse über die vergangenen Jahre als beitragsstabil erwiesen hat. Für Vielreisende innerhalb Europas lohnt sich zudem eine Auslandskrankenversicherung. Diese erhält man schon ab einem ‚Spottpreis‘ von 5 Euro pro Jahr.

Haftpflicht-Versicherungen

Eine private Haftpflichtversicherung sollte, genau wie die Krankenversicherung, von jedem abgeschlossen werden. Sie greift bei Schäden, die man Dritten ohne Vorsatz zufügt. Die Kosten für die eine Haftpflichtversicherung betragen ca. 60 Euro im Jahr. – Eine sinnvolle Investition, die schon viele vor dem finanziellen Ruin bewahrt hat.

Darüber hinaus ist für Fahrzeughalter der Abschluss einer Kfz-Haftpflicht-Versicherung gesetzlich vorgeschrieben. Besitzt man ein größeres Haustier, sollte man zusätzlich eine Tierhaftpflichtversicherung abschließen.

Für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes ist es zusätzlich Pflicht, eine Diensthaftpflicht-Versicherung abzuschließen. Schließlich haften diese Berufsgruppen persönlich für Schäden, die sie im Zuge der Ausübung ihres Amtes verursachen. Die Diensthaftpflicht sichert Angestellte des Staates gegen immense Schadensersatzforderungen ab.

Hausratversicherung

Im Laufe des Studiums häuft sich in der Regel ein recht anschauliches Sammelsurium an technischen Geräten, Einrichtungsgegenständen und sonstigen privaten Schätzen an. Mit dem ersten Job ist es für die meisten Absolventen an der Zeit, das eigene Reich mit Möbeln und Wohnkomfort zu bestücken. Für alle, die über eine gewisse Anzahl an Vermögensgegenständen verfügen, lohnt sich der Abschluss einer Hausratversicherung. Diese greift bei einem nicht selbstverschuldeten Verlust oder Schaden aller im Haushalt befindlichen Dinge, beispielsweise bei einem Einbruch, Wasserschaden oder einem Wohnungsbrand.

Was viele nicht wissen: Die Hausratversicherung übernimmt nicht nur die Kosten für beschädigten oder gestohlenen Eigentum, sondern auch für die Beseitigung der Schäden. Dazu zählen beispielsweise Aufräumarbeiten und Reparaturen. Ebenso deckt die Hausratversicherung Hotel- und Lagerkosten, falls die eigene Wohnung für den Zeitraum der Schadensbehebung nicht bewohnt werden kann.

Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift als Bestandteil der Sozialversicherung bei Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen. Sie kann durch eine private Unfallversicherung ergänzt werden. Diese sichert den Versicherungsnehmer gegen Folgen von Unfällen in der Freizeit finanziell ab. In der Regel erhält der Versicherte eine einmalige Kapitalzahlung oder eine lebenslange Rente. Eine private Unfallversicherung erhält man schon für unter 10 Euro pro Monat. Damit ist sie im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung relativ günstig.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung greift, wenn man durch einen Unfall oder aufgrund von Krankheit weniger arbeiten muss bzw. berufsunfähig ist. Das betrifft auch psychologische Krankheiten. Tritt dieser Fall ein, bewahrt die Berufsunfähigkeitsversicherung den Betroffenen davor, auf Hartz IV angewiesen zu sein. So erhält der Versicherte im Bedarfsfall eine monatliche Rente, die den Lebensunterhalt sichert.

Generell sollte man nach Beendigung des Studiums sorgfältig abwägen, welche Versicherungsleistungen den persönlichen Ansprüchen gerecht werden und angesichts der aktuellen Lebenssituation notwendig sind. Ein Patentrezept gibt es nicht. Dennoch sollte man diese Thematik nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch wenn die Versicherung - wie der deutsche Journalist Wolfram Weidner einst anmerkte - ein Lotto ist, in dem man nur gewinnt, wenn man Pech hat.

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