Insider-Interview

Praktikum bei PwC: Erfahrungen

Praktikum bei PwC: Erfahrungen

Constanze (26) studiert Communication Management an der Universität Leipzig und hat nebenbei ein Praktikum bei PwC im Bereich Personalmarketing absolviert. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht sie über ihre Erfahrungen im Auswahlprozess, ihre Aufgaben und Tätigkeiten als Praktikantin sowie ihr Praktikumsgehalt bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Hallo Constanze, was assoziierst du mit dem Begriff „Praktikum“?

Jetzt, so kurz vor meinem Berufseinstieg, assoziiere ich mit dem Begriff Praktikum vor allem eine große Chance, seinen Karriereweg einzuschlagen. Durch jedes meiner Praktika habe ich die Möglichkeit bekommen, mein Studienwissen mit praktischen Erfahrungen aufzuladen. Nach den Lernphasen für die Uni-Klausuren habe ich mich oft gefragt: „Was hast du eigentlich wirklich gelernt?“ Nach jedem Praktikum dachte ich wiederum: „Wow, ich kann wirklich was bewegen.“ 

Wie bist du auf die Praktikumsstelle bei PwC aufmerksam geworden?

Fast schon klassisch: Über Google. Ich wusste genau, in welchen Fachbereich ich gerne reinschnuppern würde und habe die entsprechenden Suchbegriffe eingegeben.

Was hat dir an dem Stellenangebot von PwC gefallen?

Im Laufe meines Studium hat sich bei mir herauskristallisiert, dass ich später im Bereich Employer Branding arbeiten möchte. Bei PwC war mir schnell klar, dass ich hier allein aufgrund der Größe des Unternehmens ein großes und spannendes Aufgabenfeld vorfinden würde.

Wie lief der Bewerbungs- und Auswahlprozess für die Praktikumsstelle ab?

Die Bewerbung war super easy: Passende Stelle in der Online-Jobbörse gefunden, persönliche Daten eingegeben und Dokumente hochgeladen, fertig. Also keine lästige Eingabe von jeder noch so kleinen Station, die eh in meinem Lebenslauf steht. Eine Woche später kam dann der Anruf von meinem jetzigen Betreuer. Und zwei Wochen später fand das persönliche Gespräch im PwC Tower in Frankfurt statt. 

Deine ersten Tage als Praktikant bei PwC: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Zu Beginn war erstmal alles ziemlich aufregend. Aber durch den Welcome Day, den alle Neulinge am ersten Tag durchlaufen, konnte man sich mit anderen austauschen und schnell die ersten Kontakte knüpfen. Die Kollegen in meiner Abteilung haben mich dann am Mittag herzlich empfangen. In der ersten Woche wurde mir viel Zeit gelassen, um mich einzulesen und dadurch langsam aber sicher in die Thematik einzusteigen.

Was war deine erste „richtige“ Aufgabe in dem Praktikum?

Auf Grundlage all dessen, was ich in meiner ersten Woche zum neuen Branding, der Marke PwC und dem globalen Markenversprechen gelesen hatte, habe ich für das interne Mitarbeiternetzwerk eine kurze Guideline erstellt, die die Kernaussagen zusammenfasst und aufzeigt, wie diese in den Personalmarketingmaßnahmen ausgestaltet werden.

Was waren ansonsten deine Tätigkeiten als Praktikant bei PwC?

Die Liste würde ins nahezu Endlose gehen, aber grob gesagt: Sehr viel Schreiben – sowohl für Online- als auch Printmedien, Kampagnenplanung und -umsetzung, Gestaltung von Werbemitteln sowie die Koordination von internen und externen Dienstleistern. Während meiner Zeit bei PwC wurden beispielsweise mehrere Filme produziert. Im Zuge dessen fielen viele spannende Aufgaben an: die Erstellung der Storyboards, die Begleitung und Koordination des Filmteams sowie die Auswahl der besten Szenen und Musik. 

Also nichts mit Kaffee kochen und kopieren?

Nun ja, ich habe jeden morgen den Knopf der Kaffeemaschine betätigt. Aber nur für mich selbst (lacht). Auf nahezu jedem Gang gibt es hier im PwC Tower Kaffeeküchen, an denen man sich unter anderem Wasser und Kaffee, Cappuccino und Espresso holen kann – alles kostenlos. Etwas kopiert habe ich in meiner ganzen Zeit bei PwC nicht ein einziges Mal – ehrlich!

Wie eng war die Beziehung zu deinen Kollegen?

Sehr gut bis wirklich freundschaftlich. Natürlich lernt man die Leute teilweise ziemlich gut kennen, wenn man sich fünf Tag die Woche sieht. Daraus entwickeln sich auch Freundschaften, die über die Arbeitszeit hinausgehen. 

Was war dein schönster Moment in dem Praktikum?

Da gab es viele. Es sind vor allem diese kleinen Erfolgsmomente, wenn man sieht, dass das Endergebnis der Arbeit gelungen ist. Aber am schönsten war sicherlich die geteilte Freude unter den PwC-Kollegen beim JP-Morgan-Firmenlauf sowie die Stimmung bei der anschließenden Party vor dem PwC Tower.

Und der schlimmste Moment?

Puh. Als ich gleich am ersten Tag meinen Mitarbeiterausweis verloren hatte, ging mein Stresslevel durch die Decke.

Wie hoch war das Gehalt als Praktikant bei PwC?

Mein Gehalt als Praktikantin bei PwC betrug 1.000 Euro brutto pro Monat.

Wie lautet dein Kurz-Fazit zu deinem Praktikum bei PwC?

Mein Resümee in Kurzfassung: wertvolle Erfahrung, viel gelernt, richtige Entscheidung und gerne wieder.

Wie geht es nach dem Praktikum bei PwC für dich weiter?

Bevor ich mich an die Masterarbeit setze, werde ich noch ein kurzes Praktikum absolvieren. Danach entscheide ich, was mir besser gefallen hat. In dem Bereich werde ich dann hoffentlich den Berufseinstieg schaffen.

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